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  • Kein Geld, kein Partner?

    Diskussion · 211 Beiträge · 30 Gefällt mir · 4.151 Aufrufe

    Stell dir zwei Situationen vor:

     

    Ein Mann oder eine Frau sitzt abends zu Hause. Kein Geld für Kino, Restaurant oder Kurztrip. Die Miete ist bezahlt, mehr aber auch nicht. Das Handy liegt in der Hand – Dating-App geöffnet. Die Profile zeigen Urlaube, Cafés, Events. Die eigene Realität passt da nicht rein. Also: App schließen.

     

    Oder: Zwei Menschen lernen sich kennen. Sympathie ist da, Gespräche fließen, Nähe entsteht. Irgendwann kommt die Frage: „Was machst du beruflich?“ – und kurz darauf: Schweigen. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Unsicherheit. Reicht das? Reicht ich?

     

    In unserer Gesellschaft ist Geld mehr als ein Zahlungsmittel. Es steht für Sicherheit, Status, Zukunftsfähigkeit. Wer wenig oder keins hat, gilt schnell als „nicht bereit für eine Beziehung“, als Belastung oder Risiko. Gleichzeitig reden wir von Liebe, Augenhöhe und inneren Werten.

     

    Das Spannungsfeld ist offensichtlich:

     

    Kann man sich Nähe leisten?

    Darf man lieben, wenn man finanziell nichts vorzuweisen hat?

    Ist fehlendes Geld ein realistisches Hindernis – oder ein gesellschaftliches Vorurteil?

    Wo endet Verantwortung, wo beginnt Ausgrenzung?

     

    Viele Menschen haben wenig Geld, aber emotionale Reife, Zeit, Loyalität und echte Zuwendung. Andere haben Geld, aber keine Beziehungsfähigkeit. Trotzdem wird oft am Kontostand gemessen, ob jemand „beziehungsfähig“ ist.

     

    Diese Diskussion soll Raum geben für ehrliche Erfahrungen, unbequeme Gedanken und unterschiedliche Perspektiven – ohne Beschönigung, ohne Schuldzuweisungen.

     

    Was bedeutet Geldmangel für Partnerschaft?

    Was bedeutet Partnerschaft für Menschen mit wenig Geld?

    Und welche Rolle spielen Erwartungen, Ängste und Vorurteile dabei?

     

    Thomas Kissing

    10.01.26, 15:36

Beiträge

  • 13.01.26, 09:40

     

    Mandi:

     

    Robert:

    Und ich bin nach dieser Diskussion eigentlich mit meinem Singleleben wieder sehr zufrieden. Solche Diskussionen sind ganz hilfreich, wenn man wieder so Anwandlungen hat und sich nach einer Beziehung sehnt.

    Hat diese Diskussion dich mandifiziert?

    ich habe gerade dein Profil besucht, mir ist aufgefallen das dort die entsprechenden Warnhinweise und Sicherheitsratschläge der Mandifikation fehlen.😉

  • 13.01.26, 09:30

     

    Robert:

    Und ich bin nach dieser Diskussion eigentlich mit meinem Singleleben wieder sehr zufrieden. Solche Diskussionen sind ganz hilfreich, wenn man wieder so Anwandlungen hat und sich nach einer Beziehung sehnt.

    Hat diese Diskussion dich mandifiziert?

  • 13.01.26, 08:46

    Waldgeist:

     

    somit unterstellst du mir , dass ich nicht weiß was ich hier einstelle oder was willst du sonst damit ausdrücken !  Selbstverständlich formuliere ich meine Beiträge selbst ,  wer sollte sie sonst formulieren .  Ich kann auch keinen Widerspruch oder sonstiges erkennen , demnach was  ist das Problem !  

     

    Korrekt! Wenigstens das hast du gut erkannt. Hast du Hilfe bekommen? Jeder der deine Beiträge schon eine Weile verfolgt, weiß, dass es häufig so ist. Das Problem ist, dass du dadurch oft wesentliche Teile der Aussagen von anderen schlichtweg ignorierst und rum lamentierst um einen gut klingenden Text zu erstellen, der aber teilweise am Thema vorbei geht.

     

    Waldgeist:
    wir reden hier aber nicht von wirtschaftlicher Abhängigkeit und Unterdrückung der Frau, sondern von traditionellen Beziehungs formen die bestand hatten und bei denen Menschen ebenfalls glücklich und zufrieden waren . 
    Für  mich ist das kein bescheuerter Satz ! 

     

    Genau das ist aber ein nicht unwesentlicher Teil dieses klassischen Rollenbilds und einer der Gründe, weshalb es dieses bei uns (in D/A/CH) heute eher selten gibt! (nein, nicht der einzige Grund, ist mir klar!) 

    Ich habe NIE behauptet, dass es damals nicht auch Beziehungen gab, die für beide Parteien super funktioniert haben. Aber sei doch nicht so engstirnig und schließe aufgrund des Beispiels deiner Eltern auf alle Anderen.

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Sommerkind wieder gelöscht.
  • 13.01.26, 06:13 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 06:15.

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Alica:

     

    Wie sollte es denn besser sein? Paar biologische Eigenschaften kann man nicht einfach verneinen. Ein Mann hat wesentlich mehr Testosteron und damit sind automatisch gewisse Verhaltensweisen verbunden. Das kannst du mit Erziehung nicht abschalten. Eine Frau sehnt sich nach Sicherheit, weil sie instinktiv weiß, dass sie während der Schwangerschaft und Stillzeit Unterstützung braucht. Mein Bruder hat am liebsten Krieg gespielt und ich mit Puppen. Er hat meine Puppen als Zielscheibe benutzt. Krieg habe ich ungern mit ihm gespielt. Dafür bin ich mit meinen Freundinnen niemals auf die Idee gekommen, dass wir unsere Barbies mit irgendwas beschießen. Das ist ganz tief in unseren Genen verwurzelt. 

    Ich denke, dass es den einzelnen Paaren überlassen werden sollte, wie sie die Sorgearbeit 
    untereinander aufteilen, aber ich denke auch, dass es die Gesellschaft ermöglichen sollte, 
    dass sie dabei frei entscheiden können, willst Du nach der Niederkunft deines Kindes nur 
    noch für dieses da sein? Was hindert den Vater daran, zum Beispiel Vaterschaftsurlaub zu 
    nehmen, damit auch er Zeit für und mit seinem Kind verbringen kann? 

    Es ist natürlich richtig, dass es zwischen den Geschlechter biologische Unterschiede gibt, 
    aber beispielsweise führt ein hoher Testosteronspiegel auch dazu, dass Männer riskant-
    ere Entscheidungen treffen und höhere Gewaltbereitschaft haben, in vielen Bereichen 
    führt dies auch zu Nachteilen, wenn sie sich deswegen überschätzen und eventuell Un-
    fälle bauen, hohe Summen an der Börse verspekulieren etc.

    das Sehnen nach Sicherheit führt zum Beispiel auch dazu, dass Frauen in Verhandlungen
    besser taktieren und gerechtere Entscheidungen treffen, auf Ausgleich der Interessen fo-
    kussiert sind und meist die Gemeinschaft im Blick haben, die klassische Rollenverteilung
    hat weniger mit Biologie als viel mehr mit Zuschreibung aufgrund materiellen Interessen 
    zu tun, wenn Du mehr verdienst als dein Freund oder Mann, wie würdet ihr die Rollen 
    nach deiner Stillzeit aufteilen? 

    An sich habe ich meist mehr Geld als meine Partner verdient. Das ändert nichts an meiner Einstellung. Da ich jetzt für paar Jahre nicht mehr aktiv für mein Einkommen aufkommen kann, bin ich auf meinen Partner angewiesen und das gerne. Es ist eine neue Situation und trotzdem bin ich froh, dass ich jemanden habe, auf den ich mich verlassen kann. Nach 2 Jahren werde ich mich wieder aktiv in den Arbeitsmarkt stürzen. Die Zeit werde ich für einen Businessplan und alle Vorbereitungen nutzen. Denn jetzt muss es ein Konzept sein, bei dem ich immer noch viel bei meinem Kind sein kann. Es soll weiterhin seine Mahlzeiten frisch gekocht bekommen und ich möchte seine Entwicklung begleiten. Von daher muss das eine gut durchdachte Lösung sein. Und eventuell klappt es noch mit einem zweiten Kind. Ein guter Partner, der für die Frau in all dieser Zeit da ist, ist überlebensnotwendig und ich werde es ihm für immer danken. 

  • 13.01.26, 01:41

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     

    somit unterstellst du mir , dass ich nicht weiß was ich hier einstelle oder was willst du sonst damit ausdrücken !  Selbstverständlich formuliere ich meine Beiträge selbst ,  wer sollte sie sonst formulieren .  Ich kann auch keinen Widerspruch oder sonstiges erkennen , demnach was  ist das Problem !  

     


    wir reden hier aber nicht von wirtschaftlicher Abhängigkeit und Unterdrückung der Frau, sondern von traditionellen Beziehungs formen die bestand hatten und bei denen Menschen ebenfalls glücklich und zufrieden waren . 
    Für  mich ist das kein bescheuerter Satz ! 

    Weißt Du, lieber Waldgeist, ob deine Eltern wirklich glücklich und zufrieden waren oder haben 
    sie sich einfach mit ihren Rollen abgefunden, weil sie keine andere Möglichkeit sahen, die Ab-
    hängigkeit ergibt sich daraus, dass deine Mutter nicht die Möglichkeit hatte selbst für ihren
    Lebensunterhalt zu sorgen und sich in die Rolle als Mutter und Hausfrau hat drängen lassen
    oder sie zumindest so angenommen hat, wenn dein Vater früh gestorben wäre, hätte ihr dass
    auch auf die Füße fallen können, etc pp.


    zufällig weiß ich dass meine Eltern in ihrer Beziehung glücklich waren,  denn stelle dir vor ich bin bei Ihnen aufgewachsen und habe mit  Ihnen auch kommuniziert .  Sie haben weder gestritten noch ist jemals ein Schimpfwort gefallen .  Wäre meinem Vater irgendetwas passiert und er wäre  frühzeitig verstorben hätte sie eine Witwenpension bekommen und zudem die Mindestsicherung .  Meine  Mutter hat sich auch nicht in ihre Rolle drängen lassen , sondern es war ihre bewusste Entscheidung .  Offensichtlich darf man als Hausfrau  die Kinder betreut nicht glücklich sein !    

  •  

    Waldgeist:

     

    Stefan:

     

     

    Da du deine Beiträge nicht selbst formulierst, bekommst du es natürlich nicht mit, aber im ersten zitierten Satz steht doch bereits, dass es "nicht falsch" ist. Also achte doch wenigstens ein wenig darauf, was du hier rein kopierst.

    somit unterstellst du mir , dass ich nicht weiß was ich hier einstelle oder was willst du sonst damit ausdrücken !  Selbstverständlich formuliere ich meine Beiträge selbst ,  wer sollte sie sonst formulieren .  Ich kann auch keinen Widerspruch oder sonstiges erkennen , demnach was  ist das Problem !  

     

     

    Was ist das denn bitte für ein bescheuerter Satz? Natürlich ist es nicht falsch, wenn alle glücklich und zufrieden sind! Aber um diese Partnerschaften geht es doch überhaupt nicht, wenn man von wirtschaftlicher Abhängigkeit und Unterdrückung der Frau spricht. Aber egal, das gehört nun tatsächlich nicht mehr in dieses Thema.


    wir reden hier aber nicht von wirtschaftlicher Abhängigkeit und Unterdrückung der Frau, sondern von traditionellen Beziehungs formen die bestand hatten und bei denen Menschen ebenfalls glücklich und zufrieden waren . 
    Für  mich ist das kein bescheuerter Satz ! 

    Weißt Du, lieber Waldgeist, ob deine Eltern wirklich glücklich und zufrieden waren oder haben 
    sie sich einfach mit ihren Rollen abgefunden, weil sie keine andere Möglichkeit sahen, die Ab-
    hängigkeit ergibt sich daraus, dass deine Mutter nicht die Möglichkeit hatte selbst für ihren
    Lebensunterhalt zu sorgen und sich in die Rolle als Mutter und Hausfrau hat drängen lassen
    oder sie zumindest so angenommen hat, wenn dein Vater früh gestorben wäre, hätte ihr dass
    auch auf die Füße fallen können, etc pp.

  • 13.01.26, 00:40

     

    Stefan:

     

    Waldgeist:

     


    Ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass nur die Männer von diesem Modell profitiert haben. Natürlich waren Männer stark gefordert: Sie mussten die Familie ernähren und erhalten, oft unter permanentem Druck. Mein Vater war Traktormechaniker, in ganz Österreich unterwegs ,  bei jedem Wetter  und nebenbei musste er noch „pfuschen “, um einigermaßen Wohlstand zu schaffen. Dass er oft erschöpft nach Hause kam, wird dabei gerne ausgeblendet! 

    Meine Mutter war lange Zeit zu Hause bei den Kindern, aber auch sie hat zur Familie beigetragen: Als Schneiderin hat sie uns die Kleidung genäht, ohne sich je zu beklagen. Und dabei war ihre Beziehung zu meinem Vater bis zum Schluss liebevoll.

    Was genau ist also falsch an dieser traditionellen Beziehung, außer dass beide glücklich und zufrieden waren? Eine Scheidung war damals niemals ein Thema, und die Familie hat am Ende von der Arbeit und Fürsorge beider Eltern profitiert.


     

     

    Da du deine Beiträge nicht selbst formulierst, bekommst du es natürlich nicht mit, aber im ersten zitierten Satz steht doch bereits, dass es "nicht falsch" ist. Also achte doch wenigstens ein wenig darauf, was du hier rein kopierst.

    somit unterstellst du mir , dass ich nicht weiß was ich hier einstelle oder was willst du sonst damit ausdrücken !  Selbstverständlich formuliere ich meine Beiträge selbst ,  wer sollte sie sonst formulieren .  Ich kann auch keinen Widerspruch oder sonstiges erkennen , demnach was  ist das Problem !  

     

     Was genau ist also falsch an dieser traditionellen Beziehung, außer dass beide glücklich und zufrieden waren? 

     

    Was ist das denn bitte für ein bescheuerter Satz? Natürlich ist es nicht falsch, wenn alle glücklich und zufrieden sind! Aber um diese Partnerschaften geht es doch überhaupt nicht, wenn man von wirtschaftlicher Abhängigkeit und Unterdrückung der Frau spricht. Aber egal, das gehört nun tatsächlich nicht mehr in dieses Thema.


    wir reden hier aber nicht von wirtschaftlicher Abhängigkeit und Unterdrückung der Frau, sondern von traditionellen Beziehungs formen die bestand hatten und bei denen Menschen ebenfalls glücklich und zufrieden waren . 
    Für  mich ist das kein bescheuerter Satz ! 

  • 13.01.26, 00:28

    Frauen muss man nicht verstehen, nur lieben 😅

  • 13.01.26, 00:27

     

    Robert:

     

    Michael:

    Ich bin froh dass es bei aller Gleichberechtigung noch Männer und Frauen gibt, die sich mit ihren naturgegebenen Eigenheiten ergänzen. Wer möchte denn eine geschlechtslose Gesellschaft ?

    Und ich bin nach dieser Diskussion eigentlich mit meinem Singleleben wieder sehr zufrieden. Solche Diskussionen sind ganz hilfreich, wenn man wieder so Anwandlungen hat und sich nach einer Beziehung sehnt.

    Und ich bin wirklich dankbar, das die Erde rund ist........

  •  

    Alica:

     

    baudobaudolino:

     

    Hallo Thomas, sollten wir uns nicht alle - Männer und Frauen - von diesen alten Stereotypen, geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen nicht endlich verabschieden? 

    Wie sollte es denn besser sein? Paar biologische Eigenschaften kann man nicht einfach verneinen. Ein Mann hat wesentlich mehr Testosteron und damit sind automatisch gewisse Verhaltensweisen verbunden. Das kannst du mit Erziehung nicht abschalten. Eine Frau sehnt sich nach Sicherheit, weil sie instinktiv weiß, dass sie während der Schwangerschaft und Stillzeit Unterstützung braucht. Mein Bruder hat am liebsten Krieg gespielt und ich mit Puppen. Er hat meine Puppen als Zielscheibe benutzt. Krieg habe ich ungern mit ihm gespielt. Dafür bin ich mit meinen Freundinnen niemals auf die Idee gekommen, dass wir unsere Barbies mit irgendwas beschießen. Das ist ganz tief in unseren Genen verwurzelt. 

    Ich denke, dass es den einzelnen Paaren überlassen werden sollte, wie sie die Sorgearbeit 
    untereinander aufteilen, aber ich denke auch, dass es die Gesellschaft ermöglichen sollte, 
    dass sie dabei frei entscheiden können, willst Du nach der Niederkunft deines Kindes nur 
    noch für dieses da sein? Was hindert den Vater daran, zum Beispiel Vaterschaftsurlaub zu 
    nehmen, damit auch er Zeit für und mit seinem Kind verbringen kann? 

    Es ist natürlich richtig, dass es zwischen den Geschlechter biologische Unterschiede gibt, 
    aber beispielsweise führt ein hoher Testosteronspiegel auch dazu, dass Männer riskant-
    ere Entscheidungen treffen und höhere Gewaltbereitschaft haben, in vielen Bereichen 
    führt dies auch zu Nachteilen, wenn sie sich deswegen überschätzen und eventuell Un-
    fälle bauen, hohe Summen an der Börse verspekulieren etc.

    das Sehnen nach Sicherheit führt zum Beispiel auch dazu, dass Frauen in Verhandlungen
    besser taktieren und gerechtere Entscheidungen treffen, auf Ausgleich der Interessen fo-
    kussiert sind und meist die Gemeinschaft im Blick haben, die klassische Rollenverteilung
    hat weniger mit Biologie als viel mehr mit Zuschreibung aufgrund materiellen Interessen 
    zu tun, wenn Du mehr verdienst als dein Freund oder Mann, wie würdet ihr die Rollen 
    nach deiner Stillzeit aufteilen? 

  • 13.01.26, 00:05 - Zuletzt bearbeitet 13.01.26, 00:16.

     

    Robert:

     

    Michael:

    Ich bin froh dass es bei aller Gleichberechtigung noch Männer und Frauen gibt, die sich mit ihren naturgegebenen Eigenheiten ergänzen. Wer möchte denn eine geschlechtslose Gesellschaft ?

    Und ich bin nach dieser Diskussion eigentlich mit meinem Singleleben wieder sehr zufrieden. Solche Diskussionen sind ganz hilfreich, wenn man wieder so Anwandlungen hat und sich nach einer Beziehung sehnt.

    Meine Beziehungen haben sich beim zufälligen persönlichen Kennenlernen von selbst ergeben, lauter selbstbewusste und gleichberechtigte Frauen aber die haben sich als Frauen gefühlt und Geld war nie ein Thema.

  • 13.01.26, 00:04

     

    Waldgeist:

     

    Stefan:

     

     

    Ich habe nicht gesagt, dass es falsch war. Aber nur, weil etwas lange Bestand hatte, heißt nicht, dass es auch gut für alle Beteiligten war. Es gab schlicht ein extrem starkes Abhängigkeitsverhältnis, das den Frauen oft gar keine andere Wahl gelassen hat. 

    Mir ist klar, dass es immer noch viele Männer gibt, die sich eben genau das zurück wünschen, denn profitiert haben zum größten Teil sie selbst davon.


    Ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass nur die Männer von diesem Modell profitiert haben. Natürlich waren Männer stark gefordert: Sie mussten die Familie ernähren und erhalten, oft unter permanentem Druck. Mein Vater war Traktormechaniker, in ganz Österreich unterwegs ,  bei jedem Wetter  und nebenbei musste er noch „pfuschen “, um einigermaßen Wohlstand zu schaffen. Dass er oft erschöpft nach Hause kam, wird dabei gerne ausgeblendet! 

    Meine Mutter war lange Zeit zu Hause bei den Kindern, aber auch sie hat zur Familie beigetragen: Als Schneiderin hat sie uns die Kleidung genäht, ohne sich je zu beklagen. Und dabei war ihre Beziehung zu meinem Vater bis zum Schluss liebevoll.

    Was genau ist also falsch an dieser traditionellen Beziehung, außer dass beide glücklich und zufrieden waren? Eine Scheidung war damals niemals ein Thema, und die Familie hat am Ende von der Arbeit und Fürsorge beider Eltern profitiert.


     

     

    Da du deine Beiträge nicht selbst formulierst, bekommst du es natürlich nicht mit, aber im ersten zitierten Satz steht doch bereits, dass es "nicht falsch" ist. Also achte doch wenigstens ein wenig darauf, was du hier rein kopierst.

     

     Was genau ist also falsch an dieser traditionellen Beziehung, außer dass beide glücklich und zufrieden waren? 

     

    Was ist das denn bitte für ein bescheuerter Satz? Natürlich ist es nicht falsch, wenn alle glücklich und zufrieden sind! Aber um diese Partnerschaften geht es doch überhaupt nicht, wenn man von wirtschaftlicher Abhängigkeit und Unterdrückung der Frau spricht. Aber egal, das gehört nun tatsächlich nicht mehr in dieses Thema.

  •  

    Michael:

    Ich bin froh dass es bei aller Gleichberechtigung noch Männer und Frauen gibt, die sich mit ihren naturgegebenen Eigenheiten ergänzen. Wer möchte denn eine geschlechtslose Gesellschaft ?

    Und ich bin nach dieser Diskussion eigentlich mit meinem Singleleben wieder sehr zufrieden. Solche Diskussionen sind ganz hilfreich, wenn man wieder so Anwandlungen hat und sich nach einer Beziehung sehnt.

  • 12.01.26, 23:49

    Ich bin froh dass es bei aller Gleichberechtigung noch Männer und Frauen gibt, die sich mit ihren naturgegebenen Eigenheiten ergänzen. Wer möchte denn eine geschlechtslose Gesellschaft ?

  • 12.01.26, 23:20

     

    baudobaudolino:

     

    Thomas Kissing:

    Viele unserer bisherigen Beiträge drehen sich um Rollenbilder – ich habe dazu eine neue Diskussion gestartet: ‘Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?’ Schaut gern vorbei und teilt eure Perspektiven!

    Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

    Hallo Thomas, sollten wir uns nicht alle - Männer und Frauen - von diesen alten Stereotypen, geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen nicht endlich verabschieden? 

    Wie sollte es denn besser sein? Paar biologische Eigenschaften kann man nicht einfach verneinen. Ein Mann hat wesentlich mehr Testosteron und damit sind automatisch gewisse Verhaltensweisen verbunden. Das kannst du mit Erziehung nicht abschalten. Eine Frau sehnt sich nach Sicherheit, weil sie instinktiv weiß, dass sie während der Schwangerschaft und Stillzeit Unterstützung braucht. Mein Bruder hat am liebsten Krieg gespielt und ich mit Puppen. Er hat meine Puppen als Zielscheibe benutzt. Krieg habe ich ungern mit ihm gespielt. Dafür bin ich mit meinen Freundinnen niemals auf die Idee gekommen, dass wir unsere Barbies mit irgendwas beschießen. Das ist ganz tief in unseren Genen verwurzelt. 

  • 12.01.26, 23:12 - Zuletzt bearbeitet 12.01.26, 23:13.

     

    baudobaudolino:

     

    Thomas Kissing:

    Viele unserer bisherigen Beiträge drehen sich um Rollenbilder – ich habe dazu eine neue Diskussion gestartet: ‘Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?’ Schaut gern vorbei und teilt eure Perspektiven!

    Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

    Hallo Thomas, sollten wir uns nicht alle - Männer und Frauen - von diesen alten Stereotypen, geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen nicht endlich verabschieden? 


    sollte man es nicht den Familien selbst überlassen, in welchem Rollensystem sie leben wollen. Nicht der Staat, nicht die Gesellschaft und auch keine Ideologie weiß besser als die Menschen selbst, womit sie glücklich und zufrieden sind.


     

  • 12.01.26, 23:05

     

    Thomas Kissing:

    Viele unserer bisherigen Beiträge drehen sich um Rollenbilder – ich habe dazu eine neue Diskussion gestartet: ‘Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?’ Schaut gern vorbei und teilt eure Perspektiven!

    Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

    Hallo Thomas, sollten wir uns nicht alle - Männer und Frauen - von diesen alten Stereotypen, geschlechtsspezifischen Rollenzuschreibungen nicht endlich verabschieden? 

  • Viele unserer bisherigen Beiträge drehen sich um Rollenbilder – ich habe dazu eine neue Diskussion gestartet: ‘Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?’ Schaut gern vorbei und teilt eure Perspektiven!

    Männer stark, Frauen fürsorglich – immer noch?

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