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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.357 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 12.02.20, 10:57

    SUMMERFEELING:

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?

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    Erstellt: 04.02.19, 11:51

    227 Beiträge

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    6.611 Aufrufe

    Besser als endlos Diskussionen. Wenn eine Beziehung sein sollte, dann muss schon sehr viel passen.

  • Maria:

    Ab einem gewissen Alter sieht man glaub ich vieles entspannter, man weiß was man will, aber noch mehr weiß man was man nicht mehr will!

    Für meinen Teil kann ich nur sagen ich bin ein glücklicher Mensch, egal ob mit oder ohne Partner, denn ich denke ein glückliches erfülltes Leben von einer Partnerschaft abhängig zu machen ist der falsche Weg, und sicher nicht zielführend.

    Partnerschaft, egal in welcher Konstellation, wäre im besten Fall eine Bereicherung, im schlechtesten Fall eine Belastung!

    Sollte diese Ergänzung meinen Weg kreuzen, werde ich nicht abgeneigt sein sie in mein Leben zu lassen, Belastungen dürfen gerne weiter ziehen 😉

    Liebe Maria, ob man´s im Alter entspannter sieht, bezweifle ich. Es erinnert mich an die Fabel von Äsop: Der Fuchs und die Trauben!

    Man fügt sich seinem Schicksal und versucht das Beste daraus zu machen. Gut so! 

  • Martin:

    Ich hab niemanden zum Kuscheln und zum Anlehnen, das geht mir schon sehr ab.

    Ja, Martin, da gebe ich dir vollkommen recht!  Auch beste Freunde oder die Familie  können nicht ersetzen, was eigentlich ein menschliches Grundbedürfnis ist: körperliche Nähe!

    Ein Freundschaftskuss, eine flüchtige Umarmung … das kann´s nicht sein! 

    Nur ein kleines Beispiel: Mit mir leben vier Katzen … drei davon habe ich selbst aufgezogen und sie können alle Freiheiten genießen. Sie sind vor allem Mäusejäger und keine Kuschelkatzen, jede für sich eine Persönlichkeit mit unterschiedlichen Wesenszügen. Aber alle vier haben eines gemeinsam: Von Zeit zu Zeit haben das Bedürfnis nach Nähe, sie legen sich auf meinen Körper, schnurren und genießen die Streicheleinheiten! 

    Viele Menschen tragen unterdrückte Sehnsüchte in sich, können sie aber weder artikulieren noch  ausleben!

  • Ab einem gewissen Alter sieht man glaub ich vieles entspannter, man weiß was man will, aber noch mehr weiß man was man nicht mehr will!

    Für meinen Teil kann ich nur sagen ich bin ein glücklicher Mensch, egal ob mit oder ohne Partner, denn ich denke ein glückliches erfülltes Leben von einer Partnerschaft abhängig zu machen ist der falsche Weg, und sicher nicht zielführend.

    Partnerschaft, egal in welcher Konstellation, wäre im besten Fall eine Bereicherung, im schlechtesten Fall eine Belastung!

    Sollte diese Ergänzung meinen Weg kreuzen, werde ich nicht abgeneigt sein sie in mein Leben zu lassen, Belastungen dürfen gerne weiter ziehen 😉

  • 12.02.20, 08:57

    Ich hab niemanden zum Kuscheln und zum Anlehnen, das geht mir schon sehr ab.

  • SUMMERFEELING:

    SINGLE ODER DOCH LIEBER ZU ZWEIT?

    Unterschiedliche Ansichten prallen aufeinander: Vom begeisterten Single, der seine Freiheit über alles schätzt und diese keinesfalls aufgeben möchte ... von Alleinstehenden, die durch Lebensumstände (Tod des Partner oder Scheidung) unfreiwillig zum Single geworden sind ... von Personen, die eine gute bzw. halbwegs erträgliche Partnerschaft dem Single-Dasein vorziehen.

    Darauf muss ich doch Antworten,

    Ursprünglich, nach meiner Scheidung, meldete ich mich hier an, um eine Partnerin zu finden.

    Ich habe "tausende" Frauen in sehr vielen Gruppen- Aktivitäten getroffen, viele waren für mich nett, aber bei keiner dachte ich mir "Die ist interessant, die MUSS ich näher kennenlernen." Aber bei sehr vielen freue ich mich doch aufs nächste Treffen, ein paar nette Stunden, plaudern, was unternehmen - einfach angenehm. 

    Da gibt es noch nicht einmal den Ansatz um eine mögliche Paarbeziehung vorsichtig anzudenken. Ich bin mit meinem Leben zufrieden oft sogar glücklich. Ich habe gelernt, diesen Zustand mit mir selbst zu erreichen und nicht von einer anderen Person emotional abhängig zu sein. Körperkontakt - eine Umarmung - das ist der Punkt an dem es schwierig werden kann. Das wird graduell weniger, es reicht schon die freundschaftliche sehr kurze Umarmung bei Begrüßung und Verabschiedung.

    Dabei kann ich nicht einmal sagen, dass ich Erwartungen habe wie diese zukünftige Partnerin sein sollte oder wie ich Beziehung leben wollen würde - alles ganz offen 😃

    Ich gehöre zu keiner der drei Gruppen am ehesten zu den zweiten, aber bei Scheidung hat man ja immer auch einen Anteil, zur Entscheidung und dann ist man nicht mehr in einer ausschließlichen Beziehung. Dann ist man wieder in vielfältigen Beziehungsgeflecht von Großfamilie, Freunden und hier Friendseek.

  • whoami:

    SUMMERFEELING:

    Lieben oder geliebt werden? Ist diese Frage nicht schon im Ansatz unsinnig? Das eine bedingt doch das andere! 

    Ja, aber ... viele Menschen beziehen diesen Zusammenhang im Wesentlichen auf den Beziehungspartner/in. Ich gebe dir Liebe und ich bekomme dafür Liebe. Hier kann ganz schnell eine bedingte(!) Liebe als Beziehungsmodell entstehen.

    Und es kann sogar sein, dass man durch diese bedingte(!) Liebe auf das Gegenüber auch gar nicht mit der eigenen Selbst(!)Liebe in Berührung kommt. Ich gebe all das dem Gegenüber, was ich mir eigentlich selber auch geben sollte. Stattdessen erwarte ich diese Dinge vom Gegenüber.

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Ich glaube, so funktioniert "das Universum und die Natur". Ich gebe aber auch gerne zu, dass es mir leichter fällt, Liebe den anderen zu geben, als sie mir selbst zu geben.

    Drum kann ich sagen: Single sein ist für mich nicht wirklich toll. Nur wird's halt noch genau so lange notwendig sein, bis ich irgendwann mal doch diese Sache mit der bedingungslosen Selbst(!)liebe verstanden und angenommen habe. Noch ein weiter Weg für mich. 😳😍

    Find ich gut

    whoami:

    SUMMERFEELING:

    Lieben oder geliebt werden? Ist diese Frage nicht schon im Ansatz unsinnig? Das eine bedingt doch das andere! 

    Ja, aber ... viele Menschen beziehen diesen Zusammenhang im Wesentlichen auf den Beziehungspartner/in. Ich gebe dir Liebe und ich bekomme dafür Liebe. Hier kann ganz schnell eine bedingte(!) Liebe als Beziehungsmodell entstehen.

    Und es kann sogar sein, dass man durch diese bedingte(!) Liebe auf das Gegenüber auch gar nicht mit der eigenen Selbst(!)Liebe in Berührung kommt. Ich gebe all das dem Gegenüber, was ich mir eigentlich selber auch geben sollte. Stattdessen erwarte ich diese Dinge vom Gegenüber.

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Ich glaube, so funktioniert "das Universum und die Natur". Ich gebe aber auch gerne zu, dass es mir leichter fällt, Liebe den anderen zu geben, als sie mir selbst zu geben.

    Drum kann ich sagen: Single sein ist für mich nicht wirklich toll. Nur wird's halt noch genau so lange notwendig sein, bis ich irgendwann mal doch diese Sache mit der bedingungslosen Selbst(!)liebe verstanden und angenommen habe. Noch ein weiter Weg für mich. 😳😍

    Find ich gut

  • SUMMERFEELING:

    whoami:

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Bedingungslose Liebe? Ich vermute, dass abgesehen von Mönchen oder Buddhisten eigentlich nur ganz wenige zur bedingungslosen Liebe fähig sind. Die meisten erwarten immer etwas, stellen Bedingungen an ihrer Zuneigung zum anderen.

    Werden diese Bedingungen nicht erfüllt und die Erwartungen enttäuscht, dann ist Schluss!

    Liebe ist oft etwas Egoistisches!

    Übungssache😋😇🤷🏻‍♀️?

  • Ansi:

    Lieben....definieren könnens die meisten ! Umsetzen die wenigsten! 

    Wer weiss das schon🤷🏻‍♀️. Für sich setzen sie es vll. um. Aus ihrer Sicht machen setzen sie es um. Sehen Liebe und deren Bedeutung eventuell anders als du, ich oder jemand anders.

  • Anna:

    SUMMERFEELING:

    whoami:

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Bedingungslose Liebe? Ich vermute, dass abgesehen von Mönchen oder Buddhisten eigentlich nur ganz wenige zur bedingungslosen Liebe fähig sind. Die meisten erwarten immer etwas, stellen Bedingungen an ihrer Zuneigung zum anderen.

    Werden diese Bedingungen nicht erfüllt und die Erwartungen enttäuscht, dann ist Schluss!

    Liebe ist oft etwas Egoistisches!

    Ja und? Reden wir hier von Partnerschaft oder von Aufopferung? 

    Für mich ist Liebe ein Geben und Nehmen und die Mönche, Buddhisten und..., erwarten sich ihr Nehmen auf anderer Ebene.

    Sorry ob meinen harten Einstiegs, aber ich kann dieser Philosophie so gar nichts abgewinnen. 

    Jeder sieht es mit seinen Augen, das passt schon so. Dafür braucht man sich nicht entschuldigen 😁👍🏻

  • 11.02.20, 23:46 - Zuletzt bearbeitet 11.02.20, 23:48.

    Ansi:

    Lieben....definieren könnens die meisten ! Umsetzen die wenigsten! 

    😂frei übersetzt

    Viel Gequake im Froschteich! 

    Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

  • 11.02.20, 22:44 - Zuletzt bearbeitet 11.02.20, 22:54.

    Lieben....definieren könnens die meisten ! Umsetzen die wenigsten! 

  • 11.02.20, 22:36

    SUMMERFEELING:

    whoami:

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Bedingungslose Liebe? Ich vermute, dass abgesehen von Mönchen oder Buddhisten eigentlich nur ganz wenige zur bedingungslosen Liebe fähig sind. Die meisten erwarten immer etwas, stellen Bedingungen an ihrer Zuneigung zum anderen.

    Werden diese Bedingungen nicht erfüllt und die Erwartungen enttäuscht, dann ist Schluss!

    Liebe ist oft etwas Egoistisches!

    Ja und? Reden wir hier von Partnerschaft oder von Aufopferung? 

    Für mich ist Liebe ein Geben und Nehmen und die Mönche, Buddhisten und..., erwarten sich ihr Nehmen auf anderer Ebene.

    Sorry ob meinen harten Einstiegs, aber ich kann dieser Philosophie so gar nichts abgewinnen. 

  • 11.02.20, 12:35 - Zuletzt bearbeitet 11.02.20, 12:35.

    SUMMERFEELING:

    SINGLE ODER DOCH LIEBER ZU ZWEIT?

    Unterm Strich ist es doch die Zweisamkeit, die von den meisten angestrebt wird! Eine Partnerschaft, die die Sehnsucht nach Geborgenheit, Vertrautheit und natürlich nach Liebe erfüllt.

    Ist es nicht wunderbar, wenn man die Phase des Verliebtseins erleben darf? Es ist auch an kein Alter gebunden, ja, man erlebt es später vielleicht noch intensiver als in der Jugendzeit! 

    Lieber Guenther,

    genau diese "Zweisamkeit" ist - für mich - das "Gefährliche"/das "Abhängigmachende"/ das Ausschließende....

    was ich meine -> Partnerschaft (Mann und Frau) ja ja jaaaaaaaaa! Aber im Kontext mit ganz ganz nahen Familien- und Freundschaftsbanden (jeder auch für sich allein u.U.) 

    Dann wird´s relaxter ?!?!?!

    Ingrid*

  • whoami:

    SUMMERFEELING:

    Lieben oder geliebt werden? Ist diese Frage nicht schon im Ansatz unsinnig? Das eine bedingt doch das andere! 

    Ja, aber ... viele Menschen beziehen diesen Zusammenhang im Wesentlichen auf den Beziehungspartner/in. Ich gebe dir Liebe und ich bekomme dafür Liebe. Hier kann ganz schnell eine bedingte(!) Liebe als Beziehungsmodell entstehen.

    Und es kann sogar sein, dass man durch diese bedingte(!) Liebe auf das Gegenüber auch gar nicht mit der eigenen Selbst(!)Liebe in Berührung kommt. Ich gebe all das dem Gegenüber, was ich mir eigentlich selber auch geben sollte. Stattdessen erwarte ich diese Dinge vom Gegenüber.

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Ich glaube, so funktioniert "das Universum und die Natur". Ich gebe aber auch gerne zu, dass es mir leichter fällt, Liebe den anderen zu geben, als sie mir selbst zu geben.

    Drum kann ich sagen: Single sein ist für mich nicht wirklich toll. Nur wird's halt noch genau so lange notwendig sein, bis ich irgendwann mal doch diese Sache mit der bedingungslosen Selbst(!)liebe verstanden und angenommen habe. Noch ein weiter Weg für mich. 😳😍


    wie schön du das hier schreibst !

    Kann ich alles mit unterschreiben :-)

    vor allem auch, dass es leichter ist, anderen zu geben, als sich selbst (dabei wäre das eine Voraussetzung um wirklich geben zu können....)

    Ingrid

  • whoami:

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Bedingungslose Liebe? Ich vermute, dass abgesehen von Mönchen oder Buddhisten eigentlich nur ganz wenige zur bedingungslosen Liebe fähig sind. Die meisten erwarten immer etwas, stellen Bedingungen an ihrer Zuneigung zum anderen.

    Werden diese Bedingungen nicht erfüllt und die Erwartungen enttäuscht, dann ist Schluss!

    Liebe ist oft etwas Egoistisches!

  • SINGLE ODER DOCH LIEBER ZU ZWEIT?

    Ich könnte nach den zahlreichen Beiträgen zum Thema eine Doku verfassen, aber eine endgültige Beantwortung der Frage müsste offen bleiben.

    Unterschiedliche Ansichten prallen aufeinander: Vom begeisterten Single, der seine Freiheit über alles schätzt und diese keinesfalls aufgeben möchte ... von Alleinstehenden, die durch Lebensumstände (Tod des Partner oder Scheidung) unfreiwillig zum Single geworden sind ... von Personen, die eine gute bzw. halbwegs erträgliche Partnerschaft dem Single-Dasein vorziehen.

    Aber es zieht sich wie ein roter Faden durch, dass zahlreiche Singles nicht unbedingt zu 100 % hinter ihrer Lebensform stehen und sich insgeheim doch eine Zweierbeziehung wünschen. Aber "Mr. bzw. Mrs Right" lässt sich trotz vielfältiger Möglichkeiten und intensiver Suche nicht so leicht finden! Die Ansprüche sind (zu) hoch angesetzt und können dadurch schwer erfüllt werden. So verbaut man sich Möglichkeiten. 

    Was bleibt: Kompensation entweder durch Events, die besonders im städtischen Bereich in großer Vielfalt geboten werden oder durch intensive sportliche Aktivitäten. Du musst dir nur die Profile ansehen: gut in Form, 3-4 Mal sportliche Betätigung die Woche!

    Aber schlussendlich kehrt man doch in eine leere Wohnung zurück und vermisst einen Ansprechpartner. Auch der Urlaub mag landschaftlich noch so schön sein, aber alleine ist es doch nicht "das Gelbe vom Ei". 

    Auch "beste Freunde" bzw. die Familie (falls die Beziehungen noch intakt sind, was bei Scheidungen oft nicht der Fall ist) können nicht alles ersetzen.

    Unterm Strich ist es doch die Zweisamkeit, die von den meisten angestrebt wird! Eine Partnerschaft, die die Sehnsucht nach Geborgenheit, Vertrautheit und natürlich nach Liebe erfüllt.

    Ist es nicht wunderbar, wenn man die Phase des Verliebtseins erleben darf? Es ist auch an kein Alter gebunden, ja, man erlebt es später vielleicht noch intensiver als in der Jugendzeit! 

    Diese schöne Seite einer Liebesbeziehung und die damit verbundenen Gefühle dauern leider nicht ewig, vielleicht ein paar Monate. Danach tritt an die Stelle der Liebesgefühle die Routine, die viele Beziehungen meistens erstickt. Wenn Erwartungen nicht erfüllt werden, erlischt die Liebe. Eine Trennung steht im Raum.

    Eine gute Beziehung funktioniert nur dann auf Dauer, wenn beide bereit sind zu geben, zurückzustecken und Kompromisse zu schließen! Liebe lebt vom Geben und nicht vom Nehmen!

    Ein wesentlicher Punkt ist auch die Kommunikation … dass ausgesprochen wird, nicht nur was drückt, sondern auch das Positive! Außerdem ist es mit der Liebe wie mit den Kleidern: Beide brauchen ein bisschen Spielraum, sonst fühlt man sich eingeengt!

    Grundvoraussetzung ist, dass sich zwei begegnen, die es ehrlich meinen und bereit sind ohne Vorurteile aufeinander zuzugehen!

    Aber dazu gehört eine Portion Glück! 

  • 11.02.20, 11:44 - Zuletzt bearbeitet 11.02.20, 11:46.

    SUMMERFEELING:

    Lieben oder geliebt werden? Ist diese Frage nicht schon im Ansatz unsinnig? Das eine bedingt doch das andere! 

    Ja, aber ... viele Menschen beziehen diesen Zusammenhang im Wesentlichen auf den Beziehungspartner/in. Ich gebe dir Liebe und ich bekomme dafür Liebe. Hier kann ganz schnell eine bedingte(!) Liebe als Beziehungsmodell entstehen.

    Und es kann sogar sein, dass man durch diese bedingte(!) Liebe auf das Gegenüber auch gar nicht mit der eigenen Selbst(!)Liebe in Berührung kommt. Ich gebe all das dem Gegenüber, was ich mir eigentlich selber auch geben sollte. Stattdessen erwarte ich diese Dinge vom Gegenüber.

    JA, wir brauchen beides ... geliebt werden und lieben können. Nur glaube ich, dass das Leben universeller funktioniert. Ich lebe und gebe Liebe - ohne Bedingung - nicht nur für einen Menschen, sondern für viele Menschen. Menschen, die mir im Leben begegnen. Nächstenliebe. Und das Leben gibt mir Liebe - ohne Bedingung - nicht nur von einem Menschen, sondern von vielen Menschen.

    Ich glaube, so funktioniert "das Universum und die Natur". Ich gebe aber auch gerne zu, dass es mir leichter fällt, Liebe den anderen zu geben, als sie mir selbst zu geben.

    Drum kann ich sagen: Single sein ist für mich nicht wirklich toll. Nur wird's halt noch genau so lange notwendig sein, bis ich irgendwann mal doch diese Sache mit der bedingungslosen Selbst(!)liebe verstanden und angenommen habe. Noch ein weiter Weg für mich. 😳😍

  • Li
    zitat (2).png Lieben oder geliebt werden?  

    Ist diese Frage nicht schon im Ansatz unsinnig? Das eine bedingt doch das andere! 

  • whoami:

    Hier noch ein Spruch. Ob der so wahr ist?!

    IMG_20200210_184825.jpg


    irgendwie erscheinen mir diese Sprüche alle sehr "verwandt" :-) :-)

    aber wahrscheinlich ist es auch kein "Glück" selbst aktiv zu lieben sondern vielmehr

    ein wundervolles Gefühl, das man/frau jederzeit aktivieren kann :-)

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