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  • IST "SINGLE-SEIN" WIRKLICH SO TOLL?

    Diskussion · 2.288 Beiträge · 204 Gefällt mir · 46.357 Aufrufe

    Wenn ich meinen Bekannten zuhöre, wie sie von ihrem unabhängigen Single-Dasein schwärmen, habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich oft selbst etwas vormachen. Gewisse Zeit, das kenne ich selbst aus Erfahrung, kann es ja passen, wenn man seine persönliche Freiheit auslebt.
    Aber sind nicht Zweisamkeit, sowie körperliche Nähe menschliche Grundbedürfnisse? Die Aussage: "Ich bin gerade nicht für eine Beziehung zu haben, aber wir können ja ein bisschen Spaß haben", halte ich für gefährlich. Es sind doch immer Gefühle im Spiel, die damit oft zutiefst verletzt werden.
    Vielleicht ist es auch eine Frage des Alters, dass man sich nach einem geliebten Partner sehnt … nach Geborgenheit... nach Vertrautheit. Aber oft sind überzogene Wunschvorstellungen, die kaum erfüllt werden können, ein unüberwindbares Hindernis.
    Man kann es auch praktisch sehen: Zu zweit kann man sich Verpflichtungen aufteilen, sich ergänzen usw.

    Was meint ihr dazu?
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    04.02.19, 11:51

Beiträge

  • 26.02.23, 19:53

     

    Ruth H.:

    Schade dass hier so einige Maenner schreiben. Teilt uns mal mit wie Ihr das Singleleben empfindet und was Ihr Euch von einer Frau wuenscht. Wie stellt Ihr sie Euch vor.

    @ Ruth H,

     

    wie andere es empfinden ... keine Ahnung, wie ich es empfinde kann ich gerne sagen.

    Irgendwann gewöhnte ich mich daran, dann dachte ich eine neue Beziehung wäre schön und habe mich auf Börsen umgesehen. Leider ist die Erwartungshaltung der Damen dermaßen groß das ich immer durchgefallen bin ;-) Perfekt bin ich zum Glück nicht, dafür authentisch ... anders gesagt ich schreibe kaum noch eine Frau an und wenn dann für sportliche Betätigung - da gibt es dann auch kaum Antwort. 

     

    Wozu soll Mann sich die Mühe machen?

     

  • 26.02.23, 18:58

    Schade dass hier so einige Maenner schreiben. Teilt uns mal mit wie Ihr das Singleleben empfindet und was Ihr Euch von einer Frau wuenscht. Wie stellt Ihr sie Euch vor.

  • 26.02.23, 18:40 - Zuletzt bearbeitet 26.02.23, 18:41.

    Frauen leiden ebenso oft unter vergangenen Verletzungen wie Maenner. Und das macht es fuer Maenner auch nicht leicht. Ich erlebe oft Frauen die sich so genaue Vorstellungen vom gewünschten Mann machen und keinen Schritt davon abweichen. Er muss immer galant sein, entsprechend gekleidet, 

    Ausssehensmaessig genau dem Bild entsprechend das sie sich wünschen. Seine Nase darf nicht krumm sein, er muss Waschbrettbauch haben,muskuloes sein ect.ect. Das sind auch Ansprüche die Maenner oft nicht erfüllen koennen. Das führt in nicht wenigen Fällen dazu dass Maenner sich kaum mehr getrauen auf Frauen zu zu gehen. Da müssten wir auch mal an uns selber arbeiten. Vielleicht haben wir dann mal mehr Erfolg bei der Suche nach einem Partner. Man kann von keinem Mann erwarten dass er immer so ist wie gewünscht. Wir Frauen sind es schliesslich auch nicht. Das wesentliche kommt immer  erst in einer engen Beziehung zum Vorschein das wissen wir doch alle ganz genau. Was das anbetrifft,ich finde Maenner nicht ruecksichtslos und egoistisch. Manchmal erwarten wir Frauen einfach zu viel von Ihnen.

  • 26.02.23, 18:22 - Zuletzt bearbeitet 26.02.23, 18:44.

    Lohnt es sich denn das Singlesein immer nur noch schlecht zu reden? Meiner Ansicht nach nicht. Solange man sucht, und damit habe ich auch Erfahrun,seid Ihr nicht frei und entspannt. Daraus kann kaum etwas entstehen. Die wenigsten Partnerschaften entstehen auf Datingportalen. Mehr ist es der Zufall der es bringt. Ihr habt doch hier auf diesem Freundschaftsportal absolut Möglichkeiten, Maenner kennen zu lernen wenn Ihr das wirklich wollt. Vielleicht ist da einer dabei der wirklich zu Euch passt und der dasselbe sucht wie Ihr. Lasst es doch einfach auf Euch zu kommen und geniesst inzwischen das Singleleben,die positiven Seiten daran die es definitiv hat. Ihr müsst sie nur sehen. Augen auf! Hier gibt es soviele Möglichkeiten an Anlässen teilzunehmen oder selber zu organisieren. Das Schicksal trifft oft wenn man es NICHT ERWARTET! Ich jedenfalls lasse mir durch das Singlesein das Lachen und die Lebensfreude nicht verderben. 

  • 26.02.23, 18:08 - Zuletzt bearbeitet 26.02.23, 18:37.

    Hi! Ich denke, Männer sind einfach allein lebend oft ganz schlecht sozialisiert. Zu viel allein auch, arbeiten wie verrückt, ein exzessives Hobby, oft haben die kaum Kontakt zu  Freunden/Familie. Egoistisch auch und zu wenig Rücksicht nehmen sie oft über Jahre. Deshalb machen wir so seltsame Erfahrungen. An uns selbst merken wir aber auch nicht, welche Ecken und Kanten wir allein lebend  über die Jahre schon entwickelt haben. 
     

    Auch sind wir oft eng mit unseren Kindern, Eltern verbandelt, das macht vieles besser. Das tut uns gut, wenn es auch oft stressig ist. 
     

    So muss ich dir leider recht geben, die Jungs sind irgendwie arm dran. Es gibt wenig, das man mag, das einen reizt, das man interessant findet. Sie hängen auch so sehr an ihren alten Verletzungen. Sind oft so passiv und fliegen - wenn überhaupt - von Blümlein zu Blümlein, finden nicht und nicht, wonach sie suchen. So ist es umso wichtiger gut auf sich zu schauen, gut ailein zurecht zu kommen, interessante Erfahrungen zu machen, sein Leben wertvoll zu gestalten. 
     

    Nichts desto trotz! Wir Menschen sind besser in Beziehung zu jemanden, wir entwickeln uns anders und besser, wir ergänzen und bereichern uns… wenn es halbwegs passt!  Vl. sollten wir einander auch einfach mehr Zeit geben, mitsamt den Sonderbarkeiten…. wer weiss….

  • 26.02.23, 18:01
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Sonja wieder gelöscht.
  •  

    Sabine:

    ja, ewige, gute Frage. 

    Es ist gar nicht toll und ich rede mir nichts schön.

    Aber meine Erfahrungen waren derart, dass ich es weniger schmerzhaft finde, allein zu bleiben. So einsam kann ich gar nicht sein.

     

    Die paar Datingversuche die ich gestartet hatte waren auch enttäuschend. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, aber wenn jemand ungewaschen zu einem ersten Date kommt finde ich das nicht nur unsexy (schwarze Ränder unter den Nägeln, fettige Haare, staubige Schuh) sondern auch respektlos und dumm.

     

    Oder einer, der seinen Sportwagen mit quietschenden Reifen super 'sportlich' neben mir einparkt und versucht aus dem Auto extra lässig herauszuspringen...ich sehe, wenn etwas aufgesetztes Imponiergehabe ist, aus dem Alter sollten wir raus sein. Und das Auto welches ein Mensch besitzt ist das Letzte, was mich an ihm interessiert. 

     

    Wenn man nett etwas trinken geht und ich mir (ebenfalls ersts Date) als Hauptthema Länge mal Breite anhöre, dass die heurigen Erdäpfel beim Billa unterste Qualität sind und das empörend sei... dann bin ich da auch ganz schnell raus.

     

    Dann gab es noch einen, der kam 40 min zu spät und fand das völlig in Ordnung, da sich der 'wichtige Geschäftstermin' nicht verkürzen ließ. Ich ärgere mich bis heute, dass ich gewartet habe.

     

    Einem Chemtrail Anhänger habe ich mitgeteilt, dass das sicher nichts wird mit uns und er meinte, das mache nichts, aber ob wir wenigstens Sex haben könnten.

    Das war noch vor Corona.

     

    Ich habs seither aufgegeben. Die Männer mit einem Minimum an Kultiviertheit sind mit gutem Grund in Beziehungen, jedenfalls der größte Teil 👍🏻

     

     

    Ich pflichte dir bei, aber ich will noch nicht resignieren. Es kann nicht sein, dass es keinen Mann gibt, so wie du ihn beschrieben hast, der auch altersmäßig passt und "frei" ist; das möchte ich nicht glauben. 

  • 26.02.23, 11:59

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

    Mein Umbruch war, von Mailand wo ich 30 Jahre gelebt und gearbeitet habe, 2020 nach Wien zu ziehen. Das war kein leichter Schritt mit über 50. Ob es eine gute Idee war, bin ich mir noch unschlüssig. Ich habe Land, Leute, Arbeit, Wohnung, Gewohnheiten und Lebensart gewechselt/wechseln müssen . Meine zwei erwachsenen Söhne wohnten schon seit einiger Zeit in Wien, die sind wg. dem Studium umgezogen, daher nach dem Tod meines Mannes die Familien Zusammenführung. Einer von den beiden Söhnen wohnt seit ein paar Monaten leider im Himmel, also an Umstellungen hatte ich mehr als  genug, ich habe kein Bedürfnis nach noch mehr. Ich bin mir auch meiner Stärke bewusst, ich könnte etwas davon verschenken, wenn dies möglich wäre.....das heißt aber nicht, dass ich keinen Partner an meiner Seite haben möchte. Unabhängig, stark und selbstbewusst zu sein heißt auch, jemanden so lieb haben zu können (!), dass man jeden Morgen mit ihm zusammen aufwachen möchte. Stärke und Unabhängigkeit erlauben gerade das, aus freiem Willen, die eigene Zeit mit jemandem zu teilen, und zwar nah beieinander. Das hat in meinen Augen nichts mit Verpflichtungen zu tun. Eine starke Person ist in der Lage, einen Kompromiss willentlich einzugehen, eine schwache leidet darunter oder sieht es als "Zwang" an. 

    Es muss sich nur die richtige, selbst starke Person in Form von Mann finden ! Ich schaffe es nicht, mir das Single Dasein schön zu reden, und es damit abzuhaken. Ich brauche keinen Partner, ich möchte einen, das ist ein riesengroßer Unterschied !!!

    ❤️🙏🏻

  • 26.02.23, 11:57

    ja, ewige, gute Frage. 

    Es ist gar nicht toll und ich rede mir nichts schön.

    Aber meine Erfahrungen waren derart, dass ich es weniger schmerzhaft finde, allein zu bleiben. So einsam kann ich gar nicht sein.

     

    Die paar Datingversuche die ich gestartet hatte waren auch enttäuschend. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, aber wenn jemand ungewaschen zu einem ersten Date kommt finde ich das nicht nur unsexy (schwarze Ränder unter den Nägeln, fettige Haare, staubige Schuh) sondern auch respektlos und dumm.

     

    Oder einer, der seinen Sportwagen mit quietschenden Reifen super 'sportlich' neben mir einparkt und versucht aus dem Auto extra lässig herauszuspringen...ich sehe, wenn etwas aufgesetztes Imponiergehabe ist, aus dem Alter sollten wir raus sein. Und das Auto welches ein Mensch besitzt ist das Letzte, was mich an ihm interessiert. 

     

    Wenn man nett etwas trinken geht und ich mir (ebenfalls ersts Date) als Hauptthema Länge mal Breite anhöre, dass die heurigen Erdäpfel beim Billa unterste Qualität sind und das empörend sei... dann bin ich da auch ganz schnell raus.

     

    Dann gab es noch einen, der kam 40 min zu spät und fand das völlig in Ordnung, da sich der 'wichtige Geschäftstermin' nicht verkürzen ließ. Ich ärgere mich bis heute, dass ich gewartet habe.

     

    Einem Chemtrail Anhänger habe ich mitgeteilt, dass das sicher nichts wird mit uns und er meinte, das mache nichts, aber ob wir wenigstens Sex haben könnten.

    Das war noch vor Corona.

     

    Ich habs seither aufgegeben. Die Männer mit einem Minimum an Kultiviertheit sind mit gutem Grund in Beziehungen, jedenfalls der größte Teil 👍🏻

     

     

  • 21.02.23, 15:26

    Single zu sein hat meiner Meinung nach wie alles im Leben Vor- und Nachteile. Das Schöne ist die Unabhängigkeit und die Möglichkeit zu sich selbst zu finden. Wer bin ich? Was macht mich aus? Was wünsche ICH mir vom Leben und wie kann ich es umsetzen?

    Der Nachteil ist natürlich, dass man sich auch ab und zu mal einsam fühlen kann, vor allem da das Sozialleben in den letzten Jahren sehr eingeschränkt wurde und das mit Menschen und der allgemeinen Sozialfähigkeit einiges gemacht hat. So dass man auch mal den Rückzug braucht. 

    Und ganz ehrlich? Bevor ich mich wieder auf einen Mann einlasse, muss ich schon ehrliches Interesse spüren, mich als ganzes Wesen kennen lernen zu wollen. Ohne die ganze Oberflächlichkeit und Reduktion auf Äusseres, schnelles Vergnügen und die ständige Präsenz von Austauschbarkeit wenn man sich beim Kennen lernen Zeit lassen möchte. 

    Mein Fazit ist: Je älter man wird und je mehr man weiss, was man möchte oder auf keinen Fall mehr möchte, desto schwieriger gestaltet sich die Partnersuche. Aber das ist mir egal, weil meine Werte mir wichtiger sind, als einfach einen Partner an meiner Seite zu haben. Und entweder gibt es diesen Menschen oder eben nicht. Dann kann ich auch weiterhin alleine leben und glücklich sein damit.

  • 21.02.23, 14:39

    Ich zitiere: "Ich brauche keinen Partner, ich möchte einen, das ist ein riesengroßer Unterschied !!!"

     

    Wenige Worte, die viel aussagen.

  • 21.02.23, 14:36

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

     

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

    Mein Umbruch war, von Mailand wo ich 30 Jahre gelebt und gearbeitet habe, 2020 nach Wien zu ziehen. Das war kein leichter Schritt mit über 50. Ob es eine gute Idee war, bin ich mir noch unschlüssig. Ich habe Land, Leute, Arbeit, Wohnung, Gewohnheiten und Lebensart gewechselt/wechseln müssen . Meine zwei erwachsenen Söhne wohnten schon seit einiger Zeit in Wien, die sind wg. dem Studium umgezogen, daher nach dem Tod meines Mannes die Familien Zusammenführung. Einer von den beiden Söhnen wohnt seit ein paar Monaten leider im Himmel, also an Umstellungen hatte ich mehr als  genug, ich habe kein Bedürfnis nach noch mehr. Ich bin mir auch meiner Stärke bewusst, ich könnte etwas davon verschenken, wenn dies möglich wäre.....das heißt aber nicht, dass ich keinen Partner an meiner Seite haben möchte. Unabhängig, stark und selbstbewusst zu sein heißt auch, jemanden so lieb haben zu können (!), dass man jeden Morgen mit ihm zusammen aufwachen möchte. Stärke und Unabhängigkeit erlauben gerade das, aus freiem Willen, die eigene Zeit mit jemandem zu teilen, und zwar nah beieinander. Das hat in meinen Augen nichts mit Verpflichtungen zu tun. Eine starke Person ist in der Lage, einen Kompromiss willentlich einzugehen, eine schwache leidet darunter oder sieht es als "Zwang" an. 

    Es muss sich nur die richtige, selbst starke Person in Form von Mann finden ! Ich schaffe es nicht, mir das Single Dasein schön zu reden, und es damit abzuhaken. Ich brauche keinen Partner, ich möchte einen, das ist ein riesengroßer Unterschied !!!

    Unabhängig, stark und selbstbewusst zu sein heißt auch, jemanden so lieb haben zu können (!), dass man jeden Morgen mit ihm zusammen aufwachen möchte. Stärke und Unabhängigkeit erlauben gerade das, aus freiem Willen, die eigene Zeit mit jemandem zu teilen, und zwar nah beieinander. Das hat in meinen Augen nichts mit Verpflichtungen zu tun. Eine starke Person ist in der Lage, einen Kompromiss willentlich einzugehen, eine schwache leidet darunter oder sieht es als "Zwang" an. 

     

    Ich bin in diesem Punkt komplett derselben Meinung.

  •  

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

    Mein Umbruch war, von Mailand wo ich 30 Jahre gelebt und gearbeitet habe, 2020 nach Wien zu ziehen. Das war kein leichter Schritt mit über 50. Ob es eine gute Idee war, bin ich mir noch unschlüssig. Ich habe Land, Leute, Arbeit, Wohnung, Gewohnheiten und Lebensart gewechselt/wechseln müssen . Meine zwei erwachsenen Söhne wohnten schon seit einiger Zeit in Wien, die sind wg. dem Studium umgezogen, daher nach dem Tod meines Mannes die Familien Zusammenführung. Einer von den beiden Söhnen wohnt seit ein paar Monaten leider im Himmel, also an Umstellungen hatte ich mehr als  genug, ich habe kein Bedürfnis nach noch mehr. Ich bin mir auch meiner Stärke bewusst, ich könnte etwas davon verschenken, wenn dies möglich wäre.....das heißt aber nicht, dass ich keinen Partner an meiner Seite haben möchte. Unabhängig, stark und selbstbewusst zu sein heißt auch, jemanden so lieb haben zu können (!), dass man jeden Morgen mit ihm zusammen aufwachen möchte. Stärke und Unabhängigkeit erlauben gerade das, aus freiem Willen, die eigene Zeit mit jemandem zu teilen, und zwar nah beieinander. Das hat in meinen Augen nichts mit Verpflichtungen zu tun. Eine starke Person ist in der Lage, einen Kompromiss willentlich einzugehen, eine schwache leidet darunter oder sieht es als "Zwang" an. 

    Es muss sich nur die richtige, selbst starke Person in Form von Mann finden ! Ich schaffe es nicht, mir das Single Dasein schön zu reden, und es damit abzuhaken. Ich brauche keinen Partner, ich möchte einen, das ist ein riesengroßer Unterschied !!!

  • 20.02.23, 21:51

     

    Ruth H.:

     

    Holunder:

     

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

    Sehr gut erklärt ...

  • 20.02.23, 20:51

     

    Holunder:

     

    Ruth H.:

    Je mehr ich hier einlese desto mehr fällt mir der gravierende Unterschied zwischen einem freiwilligen und einem erzwungenen, unerwünschten  Singleleben auf. Lässt man sich scheiden weil man es eben will, hat man davor die Möglichkeit sich auf das anschließende Singleleben vorzubereiten.Es sei denn man hat bereits einen neuen Partner was ich jedoch nicht so empfehlenswert finde. Ist aber  nur meine Meinung. Auch da, denke ich , sollte man sich die Zeit nehmen vergangenes erst mal hinter sich zu lassen.Aber schlussendlich  hat man sich dazu entschieden. Wer sich damit schwer tut, sind immer die Kinder. Sie koennen die Scheidung ihrer Eltern oft lange nicht verkraften. Ich habe damals mit meinen Kindern gleich nach der Trennung eine Familientherapie besucht.  Das hat uns sehr geholfen. Wird man vom Partner/der Partnerin verlassen, steht man vor einem Scherbenhaufen. Stirbt der Partner und man ist plötzlich alleine, finden sich die meisten sehr lange nicht damit ab. Man steht vor einem fait a complit. Was nun? Es entsteht eine plötzliche und unvorbereitete Situation, oft eine leere. Es ist in der ersten Zeit so vieles zu erledigen auch finanziell zu regeln so dass man kaum Zeit findet die Trauer zu bewältigen. Das kann einem schon überfordern. Die Neuorientierung kann erst spaeter statt finden. Es verstreicht meistens längere Zeit bis man sich an das neue gewöhnt hat und man sich seiner neuen Zukunft widmen kann. 

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

    Es lohnt sich aber nie den Kopf in den Sand zu stecken. Man kann auch eine ganze Zeit lang ohne Partner zufrieden sein und kommt mit der Zeit von selbst auf den Geschmack seine Zeit wieder selber einteilen zu koennen ohne jede Verpflichtung. Offenbar waren diese Maenner noch nicht lange geschieden und fuer einen Mann kann es bedeutend am Selbstbewusstsein kratzen wenn sie sich eingestehen muessen , verlassen worden zu sein. Das trifft gehörig ihr Ego, ihren Stolz. Man sollte aber an sich arbeiten als Neusingle,Moeglichkeiten ausschöpfen was kann ich noch, wer bin ich noch. Eine neue Ausrichtung erarbeiten fuer sein Leben. Dann erfüllt es einem mit der Zeit mit Stolz wenn man bemerkt,ha ich bin ja noch jemand, bin fähig mein Leben selbst zu meistern. Eine neue Berufsausrichtung, neue Freunde finden, eine neue Wohnung. Ganz einfach sich selbst neu erfinden. Das macht einem stark. Ich bin schon sehr lange Single. Einen Partner wünschte ich  mir schon, manchmal könnte ich eine starke Schulter  doch  mal  brauchen aber nicht in gemeinsamer Wohnung. Bin mir meine gewissen Freiheiten zu stark gewöhnt. Eine Umstellung waere bestimmt schwierig.

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    Ruth H.:

    Je mehr ich hier einlese desto mehr fällt mir der gravierende Unterschied zwischen einem freiwilligen und einem erzwungenen, unerwünschten  Singleleben auf. Lässt man sich scheiden weil man es eben will, hat man davor die Möglichkeit sich auf das anschließende Singleleben vorzubereiten.Es sei denn man hat bereits einen neuen Partner was ich jedoch nicht so empfehlenswert finde. Ist aber  nur meine Meinung. Auch da, denke ich , sollte man sich die Zeit nehmen vergangenes erst mal hinter sich zu lassen.Aber schlussendlich  hat man sich dazu entschieden. Wer sich damit schwer tut, sind immer die Kinder. Sie koennen die Scheidung ihrer Eltern oft lange nicht verkraften. Ich habe damals mit meinen Kindern gleich nach der Trennung eine Familientherapie besucht.  Das hat uns sehr geholfen. Wird man vom Partner/der Partnerin verlassen, steht man vor einem Scherbenhaufen. Stirbt der Partner und man ist plötzlich alleine, finden sich die meisten sehr lange nicht damit ab. Man steht vor einem fait a complit. Was nun? Es entsteht eine plötzliche und unvorbereitete Situation, oft eine leere. Es ist in der ersten Zeit so vieles zu erledigen auch finanziell zu regeln so dass man kaum Zeit findet die Trauer zu bewältigen. Das kann einem schon überfordern. Die Neuorientierung kann erst spaeter statt finden. Es verstreicht meistens längere Zeit bis man sich an das neue gewöhnt hat und man sich seiner neuen Zukunft widmen kann. 

    So ist es. Ich bin verwitwet, seit 4,5 Jahren, habe 2 katastrophale kurze Beziehungen danach gehabt, Grund: die Männer waren verlassene,"Opfer" der Scheidung, die die Verflossene gewollt hat.... und die Männer haben nie aufgehört mich mit dem Namen ihrer EX anzusprechen. Das war über viele Monate nicht auszuhalten für mich. Wenn man wie ich 30 Jahre lang gut und glücklich verheiratet war, ist Single sein gar nicht schön. 

  • 20.02.23, 19:00 - Zuletzt bearbeitet 20.02.23, 19:04.

    Je mehr ich hier einlese desto mehr fällt mir der gravierende Unterschied zwischen einem freiwilligen und einem erzwungenen, unerwünschten  Singleleben auf. Lässt man sich scheiden weil man es eben will, hat man davor die Möglichkeit sich auf das anschließende Singleleben vorzubereiten.Es sei denn man hat bereits einen neuen Partner was ich jedoch nicht so empfehlenswert finde. Ist aber  nur meine Meinung. Auch da, denke ich , sollte man sich die Zeit nehmen vergangenes erst mal hinter sich zu lassen.Aber schlussendlich  hat man sich dazu entschieden. Wer sich damit schwer tut, sind immer die Kinder. Sie koennen die Scheidung ihrer Eltern oft lange nicht verkraften. Ich habe damals mit meinen Kindern gleich nach der Trennung eine Familientherapie besucht.  Das hat uns sehr geholfen. Wird man vom Partner/der Partnerin verlassen, steht man vor einem Scherbenhaufen. Stirbt der Partner und man ist plötzlich alleine, finden sich die meisten sehr lange nicht damit ab. Man steht vor einem fait a complit. Was nun? Es entsteht eine plötzliche und unvorbereitete Situation, oft eine leere. Es ist in der ersten Zeit so vieles zu erledigen auch finanziell zu regeln so dass man kaum Zeit findet die Trauer zu bewältigen. Das kann einem schon überfordern. Die Neuorientierung kann erst spaeter statt finden. Es verstreicht meistens längere Zeit bis man sich an das neue gewöhnt hat und man sich seiner neuen Zukunft widmen kann. 

  • 19.02.23, 15:12

    Danke an Euch alle für Euren Zuspruch

  • 19.02.23, 12:56

    Nein, Single-Sein ist nicht toll, jedenfalls nicht für mich, für andere kann ich nicht sprechen, aber ich bin lieber Single, als in einer unglücklichen Beziehung zu leben oder leben zu müssen. Also rede ich mir mein Single-Leben solange schön, bis es (wieder) vorbei ist. Dating kommt allerdings auch nicht (mehr) für mich in Frage. Punkt und viele Grüße 

  •  

    Ingrid:

    Hallo Susanna, hallo Summerfeeling,

    ich bin unfreiwillig Single, weil mein Mann vor etwa 6 Jahren verstorben ist. Aufgrund seiner Schichtarbeit war es schwer, Freundschaften zu pflegen. Also hatten wir kaum Freunde. Aber wir waren perfekt füreinander. 

    Geschwister habe ich nicht, in meiner Familie ist einer des anderen Teufel. Für die Familie meines Mannes bin ich seit der Pandemie ein Fremdkörper. Seither bin ich dort komplett ausgeschlossen. 

    Kinder sind wegen einer frühen Krebserkrankung meines Mannes nicht vorhanden. 

    Mit einer chronischen Erkrankung haben die Ärzte mich alleine gelassen, weshalb ich jahrelang nicht gearbeitet habe. Wer stellt schon jemanden ein, der 25 % der Arbeitszeit ausfällt? 

    Als mein Mann verstarb, reichte die Hinterbliebenenrente natürlich nicht zum Leben. Obwohl ich eine abgeschlossene Lehre zur Bankkauffrau habe, sah das Arbeitsamt keine Möglichkeit, mich in einen Beruf einzubringen. Förderung sei für mich mit damals Mitte 50 nicht mehr drin. Ich sei nur noch Hilfsverkäuferin, wobei der Mitarbeiter des Arbeitsamtes mir seidenweich versicherte, wie gerne er sich von mir bedienen ließe, ich müsse aber schön freundlich sein ... Zeugen für das Gespräch gibt es natürlich nicht.

    Auch die Gleichstellungsbeauftragte war keine Hilfe. "Sie können doch gut in die Pflege gehen!" war ihr Kommentar. Als ich dies zurückwies, sagte sie: "Sie sehen aber so aus!"

    Das einzige, was mir blieb, sind Putzstellen. Zu viel darf ich nicht dazuverdienen, sonst kürzt der Staat meine Hinterbliebenenrente.

    Ich hatte es geschafft, mir einen großen Bekanntenkreis aufzubauen. Als sich Freundschaften abzuzeichnen begannen, sind mir wegen des Lockdowns im Zuge der Coronamaßnahmen alle Kontakte komplett weggebrochen.

    Eine einzige Freundin hatte ich, die selber wegen einer psychischen Erkrankung Antidepressiva nimmt und sich vom Wesen her schon sehr verändert hatte. Als ich während des Lockdowns vor Einsamkeit nicht mehr ein noch aus wußte, bestimmte sie wiederholt und sehr dominant, daß ich Antidepressiva nehmen müsse. In dem Moment hab ich sie damals rausgeworfen. Sie wußte, daß diese Medikamente bei mir schwere Nebenwirkungen haben, die es mir unmöglich machen, einer Arbeit nachzugehen. Wovon soll ich dann leben?

    Das ist bei mir der Stand der Dinge: Kein Traumjob, der mich ausfüllt, keine Freunde, die mich auffangen. Mein Singledasein empfinde ich nicht als lebenswert.

    Liebe Ingrid,


    bitte entschuldige, dass ich erst jetzt Zeit finde, auf deine Nachricht zu reagieren.


    Früher hatte ich immer das Gefühl, dass mein Schicksal einzigartig ist. Aber mittlerweile wurde mir bewusst, dass andere ein viel schwereres Los zu tragen haben und ich mich nicht so wichtig nehmen darf.


    Ich versteh dich, dass du verzweifelt bist. Das Gefühl kenne ich nur zu gut! Aber falsch wäre es, sich aufzugeben und in der Opferrolle zu verharren. Gerade wenn man älter ist, fällt es schwer, aus dem Teufelskreis auszubrechen. Aber du bist stark, du musst an dich glauben! 


    Es sind die kleinen Schritte, die dich vorwärts bringen! Darauf nur warten, dass sich etwas ändert, hilft nicht. Du bist zum Handeln aufgefordert! Schon einmal hast du geschafft, dir einen Bekanntenkreis aufzubauen - versuch es wieder! 
    Als ich in der Situation war - Scheidung, Rosenkrieg, eine rachsüchtige Ex-Frau, die die gemeinsamen Kinder auf ihre Seite zog, Verlust der gemeinsamen Freunde - versuchte ich alte Freundschaften wiederzubeleben, die oft Jahrzehnte zurückreichten. Es gelang und sie bestehen noch heute.


    Dass du Antidepressiva ablehnst, verstehe ich. Sie helfen der Pharmaindustrie, lösen aber keine Probleme. 
    Ich musste mich zwingen, das Schöne zu sehen, das mich umgibt. Die ersten Schritte waren mühevoll und nur langsam kehrte die Zuversicht zurück. Das erste Mal fällt immer schwer, aber es wird leichter. 

     

    Obwohl mir meine Ex-Frau sämtliche Prügel vor die Füße warf, mich finanziell auszubluten versuchte, bemühte ich mich um ein neutrales Verhältnis, denn ich wollte nicht von negativen Gedanken verfolgt werden. 


    Du wirst kämpfen müssen, das wird dir nicht erspart bleiben. Wenn dich auch das  Schicksal manchmal hart  schlägt, hält es auch positive Überraschungen für dich bereit. Die musst du aber erkennen und die Angebote auch annehmen. 

     

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du es schaffst, wieder Freude im Leben zu empfinden. Wenn´s mir schlecht ging, habe ich mir immer gesagt: "Und trotzdem geht jeden Tag die Sonne auf, auch wenn man sie nicht sieht!"

     

    Liebe Grüße, Guenther

     

     

     

     

     

     

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