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  • Unverbindliches bussy Klientel auf GE....

    Diskussion · 113 Beiträge · 6 Gefällt mir · 2.721 Aufrufe

    Hallo meine lieben GE'ler, Leute... Ich möchte mal ein Thema darbringen, das mir Hier schon seit Langem auf den Nägeln brennt, es aber Niemand anspricht! Wer merkt es denn auch, außer Ich, dass auf Gemeinsam Erleben vorzüglich, nahezu gänzlich die zugereisten Besserverdiener anwesend sind! Man hört immer nur, dass man im Office, Home Office arbeitet, bei den top Unternehmen. Oder man ist im IT - Bereich... Also ein Jeder in Jobs mit mindestens 2,5K netto, eher 3K netto... Ja und hört man dann den Leuten bei gewissen Aktivitäten immer zu, hülle ich mich oft in schweigen, weil ich merke - das kann sich ein Normalverdiener, ein Edeka Verkäufer, angestellter Handwerker schier nicht leisten! Man macht Reisen für 5000 Euro, hat X teure Sportarten, geht ständig auf After Work Partys und und und... Es ist immer das gleiche Klientel zu 99% würde ich sagen! Ja und diese Karrieristen wie ich sie mal nenne, haben auch zumeist ein stereotypes Freizeitverhalten. Man konsumiert Events schnell ab, hat noch 1000 Termine, mal länger beisammen zu sein geht nicht, ja bitte - wann geht der nächste Zug? Alles ist so unverbindlich, schnell, weil das nächste Event wartet ja schon... Eigentlich ist das Alles letzten Endes betrachtet eine recht einsame Sache, da wirkliche Freundschaften nie entstehen! Alles ist beschränkt auf schnelles Abhaken von Angeboten! Das ist meine ganz klare Feststellung und Kritik! Die Leute sind so wie ihr Job! Wie seht Ihr das? Will man das ewig machen? Es bleibt em Ende ja Nix an tragenden, echten Kontakten übrig, an Freunden! Ja und weiter, es ist an Geld gebunden! Ständig essen gehen und und und... Das kann sich halt nur noch diese Upper Class leisten mit den gut bezahlten bussy Jobs! Ich stelle fest, die Leute hängen hier in einer ewigen Schleife, ohne wirkliche Gemeinschaft! Alles ist Hier wie ein Produkt! Klar, es sind viele nette Leute - trotzdem aber ist es am Ende immer gleich und man steht immer wieder bei Null! Privates ergibt sich nicht! Alles ist gebunden im Sinne vom Event - Charakter! Ist das dass neue sozial? Ich merke klar, das macht nicht glücklich! Also mein Fazit: Auf all den Freizeit Plattformen sind primär die Besserverdiener, weil Freizeit teuer ist, Sport, in Lokale zu gehen! Und: Gerade dieses Karriere Klientel tut sich sehr schwer, tragende soziale Kontakte aufzubauen, Alles ist in etwa so - das gönne ich mir und ich kann es mir leisten! Ab zum nächsten Konsum - Erleben.... Ich sage es einfach so, wie es sich mir sehr oft zeigt! Man ist unfähig im Hier und Jetzt zu sein, die Dinge wirklich zu genießen, wertzuschätzen... Alles ist im Sinne einer, so würde es der österreichisch Psychiater Raphael Bonelli bezeichnen: Lust - Maximierung! Ja nicht darüber nachdenken - ob es wirklich erfüllt! Ich muss Alles schnell erleben! Was bleibt? Leere! Wo der Sinn noch, die Tiefe, die echte Erfüllung in den Erlebnissen? Man läuft auf GE Gefahr sich ständig zu vergleichen. Ich für mich denke, ich mach sehr Viel in meiner Freizeit, gehe viel wandern, in die Berge usw. Aber ist man dann mit den Leuten Hier im Gespräch auf einer Wanderung, Bergtour, kommen sehr schnell Fragen wie: Hast du Dies und Das schon mal gemacht.... Warum machst du das nicht....? Hier sind halt viele Leute, die besteigen Dreitausender, Viertausender, waren um den ganzen Globus.... Ja und es wird Alles für so selbstverständlich genommen! Das was vielleicht in den Siebzigern, oder Achtzigern noch ein absolutes Abenteuer war - ist Heute zur Massen - Aktivität der Leute mit bissl mehr Geld geworden wie bei mir in München! Man kann mit vielen Leuten Hier gar nicht mithalten und merkt, es wird Immer ein Traum bleiben! Aber genau die Leute, was so Viel erleben dürfen - können es zumeist eben nicht schätzen! Es wird ihnen nicht bewusst, was sie dürfen! Wenn Jemand in Berlin aufwächst, Plattenbau, prekärer Job - die werden nicht mal in ihrem Leben den Walchensee sehen! Ja und hier in München bei mir - Jeder hat Kohle! Oder: Man sieht in München im öffentlichen Leben nur noch die was Geld haben! Die Anderen werden rigoros ignoriert! Sich mit Anderen zu vergleichen ist falsch! So Vieles hängt Heute am Monetären! 

    05.01.26, 21:24 - Zuletzt bearbeitet 05.01.26, 21:51.

Beiträge

  • 07.01.26, 23:11 - Zuletzt bearbeitet 07.01.26, 23:18.

    Deine Reaktion erinnert mich an einen alten Witz:

     

    Im Radio kommt die Durchsage: „Achtung, Achtung! Auf der A9 ist ein Geisterfahrer unterwegs!“

    Daraufhin sagt ein Autofahrer: „Einer?! Sehen die das etwas nicht? Es sind Hunderte!!!“

  • 07.01.26, 23:06

     

    Matthias:

     

    Matthias:

     

    Ich sehe das wie der Philosoph, Jochen Kirchhoff! Die Gesellschaft ist so grandios konditioniert über Jahrtausende - dass ein Umdenken nur möglich durch gewaltige Katastrophen! Ansonsten etablieren sich immer wieder Konstrukte, wo Menschen im Zaum gehalten werden und von der echten Lebenslust getrennt..... Alle Hochkulturen, die lebten von den Ärmeren, während eine Minderheit orgiastisch war.... Aber gut, wir sind zu weit vom Thema abgekommen! Jedenfalls, Diskussionen bringen kaum was, die Menschen brauchen immer selber leidliche Erfahrungen! Seit Jesus und Kant und Freud, wurde die Welt in keinem Punkt besser, menschlicher! Immer wurden und werden Opfer dargelegt! Früher den Göttern, Heute dem Gelde, dem bürgerlichen Glück.... 

     

    Ach Matthias, 

     

    begonnen als ernsthafte Diskussion, hört man von Dir nur noch Schimpftiraden auf Leute, die eine Plattform gefunden haben, um sich zu verabreden und Bekanntschaften zu schließen. Da fehlten ja nur noch die KI-kopierten "Belehrungen" von P.

     

    Was soll's - ich versuche es noch einmal mit einem konstruktiven Vorschlag, wie es möglich ist, hier Menschen zu treffen, ohne dass man einen großen Geldbeutel braucht.

     

    Hast du schon einmal daran gedacht, Leute zu dir einzuladen, um sich einfach auf einen Spieleabend oder ähnliches zu treffen? Oder gemeinsam Skispringen zu schauen? Oder einen Film?

     

    Vielleicht trifft man sich auf einen Spaziergang durchs Viertel und wenn es nett war, geht man beim Bäcker vorbei, holt sich ein Stück Torte und du gibst einen Kaffee aus.

     

    Es gibt 1001 Möglichkeiten, die man gestalten kann und wenig kosten. Und wenn man niemanden zuhause haben möchte: So etwas wie einen Nachbarschaftstreff der AWO oder von anderen Trägern (gibt ja auch immer öfter Quartiersmanager, einfach mal fragen) kann man dafür locker nutzen, ja, man kann sich sogar direkt dort treffen.

     

    So interessant dein Eröffnungsbeitrag war: Ich vermisse in deinen Worten irgendeine Zugänglichkeit für Argumente. Ja, die Welt ist anstrengend. Menschen können anstrengend sein. Von manchem Exemplar konnte man auch hier mannigfaltig Texte lesen ;-)

     

    Aber kein einziges Argument, keinen einzigen Tipp von anderen, diversen Menschen, annehmen zu können, kann auch einsam machen.

     

    Alles Gute.

     

     

    Du verstehst einfach Nix! Du kommst daher mit deiner Sozialarbeiter Art und siehst mich als Problem! Du hast Nichts begriffen - worüber es mir Hier geht! Ich brauche nicht deine Seelsorge! Immer werden kritische Leute was exakt und treffend die Probleme der Gesellschaft sehen als so Bedürftige dargestellt... Ich mag das nicht! Ich merke, eigentlich kann Keiner wirklich umfassend denken, erkennen, sehen! Ich kann das! Die meisten Menschen können einfach nicht vielschichtig denken! Jeder kommt mit immer den selben, gesellschaftlich vor - definierten Floskeln! Somit sehe ich die Diskussion meinerseits als beendet! Es hat einfach Keiner meine Kragenweite! Punkt!

  • 07.01.26, 22:51

     

    Matthias:

     

    Steffen:

    • Soziale Exklusivität: Es ist nachvollziehbar, dass Obdachlose keine Events einstellen. Für alle bessergestellten mit Wohnungstür gibt es Events, wobei nicht jeder das volle Spektrum nutzen kann.
    • ​Mangelnde Tiefe: Wieso schockiert es dich, dass es auf Event-Plattformen um Events geht? Freundschaften gehen über öffenliche Treffen hinaus und können hier bestenfalls keimen, aber nicht wachsen.
    • ​Unfähigkeit zur Wertschätzung: Das Phänomen existiert auf allen Ebenen. Sei es die Internetverfügbarkeit, sauberes Trinkwasser oder die vermeintlich schlechte 10km-Zeit einen Monat nach Laufverbot vom Arzt.
    • ​Sozialer Vergleichsdruck: Dann wähle bewusst Event, die unterhalb der Druckgrenze liegen, z.B. eine Radtour obwohl du dir die Fahrkarte in die Berge leisten kannst.

    Deine Eindrücke klingen nach Frust statt nach objektiven Feststellungen. Wie viele Mitglieder hast du befragt, ob sie aus Angst vor Besserverdienern nichts einstellen oder aus anderen Gründen?

    Du schreibst eben genau wie diese betuchte Gesellschaft! Immer ist es so, der- der die Gesellschaft kritisiert - wird dann immer als die Krankheit gesehen! Er wird gesehen als der Frustrierte usw. Genau das zeigt die Ablehnung, die Ablehnung die Realität zu fühlen und die Nöte in dieser Gesellschaft! Also ich stelle seit Jahren Bergtouren Hier ein, die Berge sind für mich eine Art Religion, etwas Mystisches! Aber welche Leute habe ich oftmals mit dabei? Es sind fast immer die Besserverdiener! Man macht die Tour und das war's! Da ist kein mal sich privat treffen drin, die Gesprächsthemen sind immer die Selben! Job, Geld, Reisen! Die Meisten haben kein Auge für diese herrliche Natur! Viele wuchsen angeblich schon so gesättigt, verwöhnt von den Lebensumständen auf, dass sie das eigentlich gar nicht mehr so schätzen, gar heiligen könnten! Es sind nette Leute, ja - aber dieses "Nett" - das hat für mich so etwas im Neusprech wie: "Nice Peoples" - Haftes! Als ob es dem sich zu verkaufen gilt, positiv zu tun... Eine Art Werbe - Lächeln um immer beliebt zu sein, auch im Job.... Früher waren Begegnungen nicht so - das war inniger, menschlicher, verrückter... Heute ist das so- wie ein Geschäfts - Meeting! Man ist nicht mehr nahbar und altert und altert in diesem Event - Dasein! Was ist da noch der Lebenssinn? Es sich nur noch schön, so angenehm wie möglich zu machen? Das Maximale aus dem Leben zu reißen? Ich sage Dir: Das ist purster Erlebnis - Nihilismus! Auch bleiben die Leute Hier ewig Single, eine neue viktorianische Zeit des Nicht - Berührbaren, Prüden.... Wichtig ist halt nur der Job und das nächste Event, die nächste Rooftop Party wo dann die Mädels Ausschau halten, wer sich denn was gönnen kann.... Alles ist so auf (sich zu verkaufen) ausgerichtet! Es ist ein generelles Zeit - Phänomen, dass wir immer weniger leben - nur noch funktionieren und das tun, wo wir glauben anzukommen.... Ja und was das liebe Geld wieder angeht- es geht Immer darum! Du machst bei einem Event wo mit, man trifft sich Draußen und trinkt ein Bier! Ein Bier vom Kiosk, Edeka.... Danach hat man vor etwas essen zu gehen und vielleicht noch in eine Bar, einen Club! Schon bist du mit mindestens 50 - 70 dabei! Vielleicht ist dir da ja ein Mädel sympathisch - aber die geht nun auch mit was zu essen und dann Party.... Schon fällst Du raus! Mit diesem Beispiel will ich aufzeigen - Geld trennt die Leute! Ich machte sehr oft mal den Versuch auf GE, was Alternatives einzustellen - es machte da Nie Jemand mit! Man hatte nur immer komische Interessenten, oder alte Frauen... Die jungen Frauen, oder Attraktiveren sah man immer bei den teuren Events in Bars usw. Oder man zieht dann teils sehr esoterische Leute an wo man schnell merkt, dass jegliche Bodenhaftung fehlt! Oder Leute die ihr Coaching verticken wollen... Die wirklich anderen Leute - vergiss es Hier! Entweder hast eben das bussy Klientel - oder aber Pseudo Spirituelle und Leute was Kohle machen wollen.... Oder aber reichere (Aussteiger) was genügend an Finanzmitteln wieder haben um ach so Bio nun zu leben.... Die ganz geerdeten, gefestigten Alternativen Leute - verschwindend! Die Meisten rennen Moden, Trends, Ideologien nach! Unsere Gesellschaft hat ein falsches Stärke - Bild! Stark gilt, wer Nichts kritisiert, den tollen Job hat, der das tollste Leben vorweisen kann! Ein Mensch der das aber kritisiert, diesen Sozialdarwinismus - gleich ein Looser! Zeigt ja auch die Geschichte, die großen Philosophen waren nie gesellschaftlich beliebt! Ja und die Frauen rannten immer den kriegerischen Typen nach, den gnadenlosen Herrschern! Heute sind es eben Stars, oder Party Player..... Alles basiert immer auf Macht, Geld, maximalen Lustgewinn durch Geld und Macht! Ja und auch die Freizeit ist Heute ein Luxus Gut! Es macht einen Mann attraktiv bei den Damen, wenn er auf seinem Profil die tollsten Strandfotos hat, Urlaubsziele.... Dein sozialer Spielraum erweitert sich dadurch ungemein! Diese Gesellschaft ist hypergam, sie belohnt maximale Lust mit noch mehr Lust! Aber: Letztlich bleiben diese Menschen immer leer, da sie in sich spüren: Ich kann und darf ja nur, indem ich mich immer mehr anpasse, immer mehr leiste.... Im Prinzip ein Lust - Sadomasochismus! 

    Heieiei Matthias...

    Du kritisierst Anpassung, Status und Oberflächlichkeit, machst aber selbst genau das, was du anderen vorwirfst..why? Du vereinfachst. Du steckst viele Menschen in eine Schublade und stellst dich damit über sie. Das ist keine echte Analyse, sondern Frust...sorry.
    Wenn du alles nur noch als Machtspiel siehst, musst du selbst nichts mehr ändern. Das ist nicht mutig, sondern bequem. Kritik, die nur abwertet, ist keine Stärke...völlig daneben.

  • 07.01.26, 22:41 - Zuletzt bearbeitet 07.01.26, 23:04.

     

    Matthias:

     

    Paul:

    Mit den letzten Beiträgen befinden wir uns wieder einmal im gewohnten Sockenpuppen-Modus. 

    Bitte alle vor den Vorhang um hier etwas beizutragen! Eine :r nach der bzw. dem anderen. Ihr habt die Hausmacht! Voila! 

    Ich sehe das wie der Philosoph, Jochen Kirchhoff! Die Gesellschaft ist so grandios konditioniert über Jahrtausende - dass ein Umdenken nur möglich durch gewaltige Katastrophen! Ansonsten etablieren sich immer wieder Konstrukte, wo Menschen im Zaum gehalten werden und von der echten Lebenslust getrennt..... Alle Hochkulturen, die lebten von den Ärmeren, während eine Minderheit orgiastisch war.... Aber gut, wir sind zu weit vom Thema abgekommen! Jedenfalls, Diskussionen bringen kaum was, die Menschen brauchen immer selber leidliche Erfahrungen! Seit Jesus und Kant und Freud, wurde die Welt in keinem Punkt besser, menschlicher! Immer wurden und werden Opfer dargelegt! Früher den Göttern, Heute dem Gelde, dem bürgerlichen Glück.... 

     

    Ach Matthias, 

     

    begonnen als ernsthafte Diskussion, hört man von Dir nur noch Schimpftiraden auf Leute, die eine Plattform gefunden haben, um sich zu verabreden und Bekanntschaften zu schließen. Da fehlten ja nur noch die KI-kopierten "Belehrungen" von P.

     

    Was soll's - ich versuche es noch einmal mit einem konstruktiven Vorschlag, wie es möglich ist, hier Menschen zu treffen, ohne dass man einen großen Geldbeutel braucht.

     

    Hast du schon einmal daran gedacht, Leute zu dir einzuladen, um sich einfach auf einen Spieleabend oder ähnliches zu treffen? Oder gemeinsam Skispringen zu schauen? Oder einen Film?

     

    Vielleicht trifft man sich auf einen Spaziergang durchs Viertel und wenn es nett war, geht man beim Bäcker vorbei, holt sich ein Stück Torte und du gibst einen Kaffee aus.

     

    Es gibt 1001 Möglichkeiten, die man gestalten kann und wenig kosten. Und wenn man niemanden zuhause haben möchte: So etwas wie einen Nachbarschaftstreff der AWO oder von anderen Trägern (gibt ja auch immer öfter Quartiersmanager, einfach mal fragen) kann man dafür locker nutzen, ja, man kann sich sogar direkt dort treffen.

     

    So interessant dein Eröffnungsbeitrag war: Ich vermisse in deinen Worten irgendeine Zugänglichkeit für Argumente. Ja, die Welt ist anstrengend. Menschen können anstrengend sein. Von manchem Exemplar konnte man auch hier mannigfaltig Texte lesen ;-)

     

    Aber kein einziges Argument, keinen einzigen Tipp von anderen, diversen Menschen, annehmen zu können, kann auch einsam machen.

     

    Alles Gute.

     

     

    PS.: Du stellst doch sehr erfolgreich bei GE gemeinsame Aktivitäten ein. Leute gehen mit dir wandern usw. Ich bin ein wenig sprachlos darüber, was man in dieser Diskussion von dir liest. Waren da bislang nur Leute dabei, die "nicht gut genug" waren?

  • 07.01.26, 22:12 - Zuletzt bearbeitet 07.01.26, 22:39.

     

    Steffen:

    • Soziale Exklusivität: Es ist nachvollziehbar, dass Obdachlose keine Events einstellen. Für alle bessergestellten mit Wohnungstür gibt es Events, wobei nicht jeder das volle Spektrum nutzen kann.
    • ​Mangelnde Tiefe: Wieso schockiert es dich, dass es auf Event-Plattformen um Events geht? Freundschaften gehen über öffenliche Treffen hinaus und können hier bestenfalls keimen, aber nicht wachsen.
    • ​Unfähigkeit zur Wertschätzung: Das Phänomen existiert auf allen Ebenen. Sei es die Internetverfügbarkeit, sauberes Trinkwasser oder die vermeintlich schlechte 10km-Zeit einen Monat nach Laufverbot vom Arzt.
    • ​Sozialer Vergleichsdruck: Dann wähle bewusst Event, die unterhalb der Druckgrenze liegen, z.B. eine Radtour obwohl du dir die Fahrkarte in die Berge leisten kannst.

    Deine Eindrücke klingen nach Frust statt nach objektiven Feststellungen. Wie viele Mitglieder hast du befragt, ob sie aus Angst vor Besserverdienern nichts einstellen oder aus anderen Gründen?

    Du schreibst eben genau wie diese betuchte Gesellschaft! Immer ist es so, der- der die Gesellschaft kritisiert - wird dann immer als die Krankheit gesehen! Er wird gesehen als der Frustrierte usw. Genau das zeigt die Ablehnung, die Ablehnung die Realität zu fühlen und die Nöte in dieser Gesellschaft! Also ich stelle seit Jahren Bergtouren Hier ein, die Berge sind für mich eine Art Religion, etwas Mystisches! Aber welche Leute habe ich oftmals mit dabei? Es sind fast immer die Besserverdiener! Man macht die Tour und das war's! Da ist kein mal sich privat treffen drin, die Gesprächsthemen sind immer die Selben! Job, Geld, Reisen! Die Meisten haben kein Auge für diese herrliche Natur! Viele wuchsen angeblich schon so gesättigt, verwöhnt von den Lebensumständen auf, dass sie das eigentlich gar nicht mehr so schätzen, gar heiligen könnten! Es sind nette Leute, ja - aber dieses "Nett" - das hat für mich so etwas im Neusprech wie: "Nice Peoples" - Haftes! Als ob es dem sich zu verkaufen gilt, positiv zu tun... Eine Art Werbe - Lächeln um immer beliebt zu sein, auch im Job.... Früher waren Begegnungen nicht so - das war inniger, menschlicher, verrückter... Heute ist das so- wie ein Geschäfts - Meeting! Man ist nicht mehr nahbar und altert und altert in diesem Event - Dasein! Was ist da noch der Lebenssinn? Es sich nur noch schön, so angenehm wie möglich zu machen? Das Maximale aus dem Leben zu reißen? Ich sage Dir: Das ist purster Erlebnis - Nihilismus! Auch bleiben die Leute Hier ewig Single, eine neue viktorianische Zeit des Nicht - Berührbaren, Prüden.... Wichtig ist halt nur der Job und das nächste Event, die nächste Rooftop Party wo dann die Mädels Ausschau halten, wer sich denn was gönnen kann.... Alles ist so auf (sich zu verkaufen) ausgerichtet! Es ist ein generelles Zeit - Phänomen, dass wir immer weniger leben - nur noch funktionieren und das tun, wo wir glauben anzukommen.... Ja und was das liebe Geld wieder angeht- es geht Immer darum! Du machst bei einem Event wo mit, man trifft sich Draußen und trinkt ein Bier! Ein Bier vom Kiosk, Edeka.... Danach hat man vor etwas essen zu gehen und vielleicht noch in eine Bar, einen Club! Schon bist du mit mindestens 50 - 70 dabei! Vielleicht ist dir da ja ein Mädel sympathisch - aber die geht nun auch mit was zu essen und dann Party.... Schon fällst Du raus! Mit diesem Beispiel will ich aufzeigen - Geld trennt die Leute! Ich machte sehr oft mal den Versuch auf GE, was Alternatives einzustellen - es machte da Nie Jemand mit! Man hatte nur immer komische Interessenten, oder alte Frauen... Die jungen Frauen, oder Attraktiveren sah man immer bei den teuren Events in Bars usw. Oder man zieht dann teils sehr esoterische Leute an wo man schnell merkt, dass jegliche Bodenhaftung fehlt! Oder Leute die ihr Coaching verticken wollen... Die wirklich anderen Leute - extrem selten Hier! Entweder hast eben das bussy Klientel - oder aber Pseudo Spirituelle und Leute was Kohle machen wollen.... Oder aber reichere (Aussteiger) was genügend an Finanzmitteln wieder haben um ach so Bio nun zu leben.... Die ganz geerdeten, gefestigten Alternativen Leute - verschwindend! Die Meisten rennen Moden, Trends, Ideologien nach! Unsere Gesellschaft hat ein falsches Stärke - Bild! Stark gilt, wer Nichts kritisiert, den tollen Job hat, der das tollste Leben vorweisen kann! Ein Mensch der das aber kritisiert, diesen Sozialdarwinismus - gleich ein Looser! Zeigt ja auch die Geschichte, die großen Philosophen waren nie gesellschaftlich beliebt! Ja und die Frauen rannten immer den kriegerischen Typen nach, den gnadenlosen Herrschern! Heute sind es eben Stars, oder Party Player..... Alles basiert immer auf Macht, Geld, maximalen Lustgewinn durch Geld und Macht! Ja und auch die Freizeit ist Heute ein Luxus Gut! Es macht einen Mann attraktiv bei den Damen, wenn er auf seinem Profil die tollsten Strandfotos hat, Urlaubsziele.... Dein sozialer Spielraum erweitert sich dadurch ungemein! Diese Gesellschaft ist hypergam, sie belohnt maximale Lust mit noch mehr Lust! Aber: Letztlich bleiben diese Menschen immer leer, da sie in sich spüren: Ich kann und darf ja nur, indem ich mich immer mehr anpasse, immer mehr leiste.... Im Prinzip ein Lust - Sadomasochismus! 

    • Soziale Exklusivität: Es ist nachvollziehbar, dass Obdachlose keine Events einstellen. Für alle bessergestellten mit Wohnungstür gibt es Events, wobei nicht jeder das volle Spektrum nutzen kann.
    • ​Mangelnde Tiefe: Wieso schockiert es dich, dass es auf Event-Plattformen um Events geht? Freundschaften gehen über öffenliche Treffen hinaus und können hier bestenfalls keimen, aber nicht wachsen.
    • ​Unfähigkeit zur Wertschätzung: Das Phänomen existiert auf allen Ebenen. Sei es die Internetverfügbarkeit, sauberes Trinkwasser oder die vermeintlich schlechte 10km-Zeit einen Monat nach Laufverbot vom Arzt.
    • ​Sozialer Vergleichsdruck: Dann wähle bewusst Event, die unterhalb der Druckgrenze liegen, z.B. eine Radtour obwohl du dir die Fahrkarte in die Berge leisten kannst.

    Deine Eindrücke klingen nach Frust statt nach objektiven Feststellungen. Wie viele Mitglieder hast du befragt, ob sie aus Angst vor Besserverdienern nichts einstellen oder aus anderen Gründen?

  • 07.01.26, 19:54

    Und wieso vergleichst Du Dich mit den Anderen?? 
    Ist das Dein Abschiedsbeitrag bevor Du GE verlässt??

     Was die richtige Konsequen wäre nach deiner Tirade. 

    Ich für meinen Teil habe mich für viel Zeit und wenig Geld entschieden und bin dankbar nette Bekannte hier auf GE zu kennen und kennenzulernen.  Vielen Dank 🙏 
    Naturgemäß sind natürlich AKTIVE Menschen meist auch Erfolgreiche Menschen, und wer in München wohnt arbeitet gehört wohl auch zu deiner beschriebenen Kategorie mit den K Euro‘s

    P. S. Es gibt auch noch andere 😇

  • 06.01.26, 19:50 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 19:54.

     

    Paul:

    Der Triumph des Bürgertums liegt ja auch darin, dass - wie hier in den Kommentaren zu sehen ist - Gesellschaft und die Interdependenz von Armut, Reichtum und Demokratie genussvoll in Abrede gestellt wird. 

    Diese Leugnung von gesellschaftlichen Machtstrukturen - ganz generell der Hass auf Intellekt - kommt aus einer androzentristischen Weltsicht: dem Patriarchat. Dort wo es an Intellekt fehlt oder er nicht erwünscht ist, werden ontologische, nicht direkt sichtbare Phänomene in Abrede gestellt. Denn man setzt sich - wie wir heute allgegenwärtig Zeugen und Zeuginnen sind - mit Eigentum, Macht, Einfluss, Rechtspositivismus und Aberkennung Überpositiven Rechts durch, genau so wie wir es aus der Antike von den Bewohner :innen der Insel Melos überliefert ist. Diese Wiederholung der Geschichte ist traurig und insgesamt eine unheilvolle Entwicklung.

    Die Sozialwissenschaften (inkl. alternativer Ökonomie), die Geschlechterforschung, die Philosophie die Geschichtsforschung, haben vieles davon sehr gut herausgearbeitet und belegt. Patriarchale Strukturen, inklusive der daran mitwirkenden kollaborierenden (links)liberalen Millieus, lassen Wissenschaft und Fortschritt nicht zu. Schließlich geht's um Profite, die mit der Aufechterhaltung von Ungleichwertigkeit und sämtlichen Diskriminierungsformen wunderbar zu erzielen sind.


    kannst dich selbst  auch artikulieren als nur durch KI Beträge…

  • 06.01.26, 19:44

     

    Matthias:

     

    Paul:

    Mit den letzten Beiträgen befinden wir uns wieder einmal im gewohnten Sockenpuppen-Modus. 

    Bitte alle vor den Vorhang um hier etwas beizutragen! Eine :r nach der bzw. dem anderen. Ihr habt die Hausmacht! Voila! 

    Ich sehe das wie der Philosoph, Jochen Kirchhoff! Die Gesellschaft ist so grandios konditioniert über Jahrtausende - dass ein Umdenken nur möglich durch gewaltige Katastrophen! Ansonsten etablieren sich immer wieder Konstrukte, wo Menschen im Zaum gehalten werden und von der echten Lebenslust getrennt..... Alle Hochkulturen, die lebten von den Ärmeren, während eine Minderheit orgiastisch war.... Aber gut, wir sind zu weit vom Thema abgekommen! Jedenfalls, Diskussionen bringen kaum was, die Menschen brauchen immer selber leidliche Erfahrungen! Seit Jesus und Kant und Freud, wurde die Welt in keinem Punkt besser, menschlicher! Immer wurden und werden Opfer dargelegt! Früher den Göttern, Heute dem Gelde, dem bürgerlichen Glück.... 

     

    dein Beitrag ist nichts anderes als  Frustabbau an der Gesellschaft!   Ich würde dir empfehlen,  du  startest einen Spendenaufruf,  damit man dir ermöglicht auf einen Berg  wegen deinem   Equipment nicht mehr   diskriminiert zu werden  .. 

     

  • 06.01.26, 19:43 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 20:16.

    Der Triumph des Bürgertums liegt ja auch darin, dass - wie hier in den Kommentaren zu sehen ist - Gesellschaft und die Interdependenz von Armut, Reichtum und Demokratie genussvoll in Abrede gestellt wird. 

    Diese Leugnung von gesellschaftlichen Machtstrukturen - ganz generell der Hass auf Intellekt - kommt aus einer androzentristischen Weltsicht: dem Patriarchat. Dort wo es an Intellekt fehlt oder er nicht erwünscht ist, werden ontologische, nicht direkt sichtbare Phänomene in Abrede gestellt. Denn man setzt sich - wie wir heute allgegenwärtig Zeugen und Zeuginnen sind - mit Eigentum, Macht, Einfluss, Rechtspositivismus und Aberkennung Überpositiven Rechts durch, genau so wie es aus der Antike von den Bewohner :innen der Insel Melos exemplarisch überliefert ist. Diese Wiederholung von Gewalt in der Geschichte ist traurig und insgesamt eine unheilvolle Entwicklung.

    Die Sozialwissenschaften (inkl. alternativer Ökonomie), die Geschlechterforschung, die Philosophie die Geschichtsforschung, haben vieles davon sehr gut herausgearbeitet und belegt. Patriarchale Strukturen, inklusive der daran mitwirkenden kollaborierenden (links)liberalen Millieus, lassen Wissenschaft und Fortschritt nicht zu. Ihr Verhalten straft ihrer Worte Lügen. Schließlich geht's um Profite, die mit der Aufechterhaltung von Ungleichwertigkeit, einem industriellen Zuchthaus und sämtlichen Diskriminierungsformen wunderbar zu erzielen sind.

  • 06.01.26, 19:19

     

    Paul:

    Mit den letzten Beiträgen befinden wir uns wieder einmal im gewohnten Sockenpuppen-Modus. 

    Bitte alle vor den Vorhang um hier etwas beizutragen! Eine :r nach der bzw. dem anderen. Ihr habt die Hausmacht! Voila! 

    Ich sehe das wie der Philosoph, Jochen Kirchhoff! Die Gesellschaft ist so grandios konditioniert über Jahrtausende - dass ein Umdenken nur möglich durch gewaltige Katastrophen! Ansonsten etablieren sich immer wieder Konstrukte, wo Menschen im Zaum gehalten werden und von der echten Lebenslust getrennt..... Alle Hochkulturen, die lebten von den Ärmeren, während eine Minderheit orgiastisch war.... Aber gut, wir sind zu weit vom Thema abgekommen! Jedenfalls, Diskussionen bringen kaum was, die Menschen brauchen immer selber leidliche Erfahrungen! Seit Jesus und Kant und Freud, wurde die Welt in keinem Punkt besser, menschlicher! Immer wurden und werden Opfer dargelegt! Früher den Göttern, Heute dem Gelde, dem bürgerlichen Glück.... 

  • 06.01.26, 19:19 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 20:14.

     

    Matthias:

     

    Paul:

     

    Kein Geld dafür! "Zeitenwende" 🤮

    Ich checke das mit dem "zitieren" nicht so.... Egal! Jetzt sind wir schon beim "Kältebus" und so Dinge! Alles, was in dieser Gesellschaft als "Sozial" gilt, gehuldigt sozusagen wird, wie: Suppenküchen, Horte, Archen, Caritas usw. - sind es nicht! In all diesen Organisationen und Bemühungen die politisch initiiert sowie ideologisch sind, hält man Menschen klein, bedürftig, kastriert! All diese Organisationen tun ja mit dem System mit und leben von der Armut! Da sind dann die Sozialarbeiter aus Akademiker Milieu, was Gutes tun - aber selbst nie in so einer Lage waren und immer nur die Armut professionell von Außen behandeln! All diese elenden Tafeln, Busse, spalten die Gesellschaft ja immer weiter ab, trennen die Leute! Eine Gesellschaft die hinsehen würde, wäre so Etwas nie nötig! Aber man selber tut ja mit, macht Karriere, ist kritiklos in der Firma, kniet vor dem Chef! Wir selber befeuern ja mit Karriere Jobs diese gnadenlose Konkurrenz und Winner - Kultur! Reichtum gibt es nur da, wo Arme dafür geopfert werden! Das aber wollen soziale Stellen nicht sehen! Es sind ja oft die Leute, in den Führungspositionen was Löhne drücken, wo es um noch mehr Effizienz geht! Dafür wird man dann finanziell gezuckert! Das aber müssen Andere büßen! Armut ist nahezu niemals selbst verschuldet, sie wird gebraucht! Ich würde auch Heute Niemals eine Konzern Karriere anstreben! Auch nicht Sozialarbeit studieren wo ein elitäres Menschenbild vermittelt wird.... Man muss selber denken, aus sich selber reden, selber handeln! Tut man aber das, bekommt man enorme Widerstände! Das ist es aber wert! Haben oder Sein? Jetzt sind wir aber schon etwas ab gedriftet, aber mein Gott! Ich war selber nie ein gehorsamer Mensch, deswegen bekam ich Jobs oft nicht, da wenn man zu selbstbewusst Auftritt man kein guter Arbeitnehmer ist der einfach nur funktionieren soll! Den man in Milieus einkasteln will usw. Du sollst stereotyp sein und die Uniformen deiner sozialen Schicht tragen! Man sieht rein optisch Heute, Wer zu welcher Schicht gehört! Wenn du nicht stereotyp sein willst und dich in allen Milieus bewegst, machst du nie Karriere! 

     

    ❤️ Ich stimme dir hier voll zu, Matthias! Allerdings bevor arme Menschen wegen Obdachlosigkeit, Kälte, Hunger etc. dran glauben müssen, bin ich trotzdem - vorläufig - dafür, dass die Caritas ( die ich sicher nicht liebe) hilft. Aber ich gebe dir recht. Wenn wir als Gesellschaft wirklich Barmherzigkeit etwas beimessen - außerhalb von Charity-Events, Kirchen etc. - dann sollten wir dies tasächlich selbst in die Hand nehmen. Am besten über glaubwürdige Repräsentanz, wenn diese es nicht macht, weil es sie einfach nicht gibt, dann selbstorganisiert. 

  • 06.01.26, 19:18
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Waldgeist wieder gelöscht.
  • 06.01.26, 19:09 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 19:21.

    Mit den letzten Beiträgen befinden wir uns wieder einmal im gewohnten Sockenpuppen-Modus. 

    Bitte alle vor den Vorhang um hier etwas beizutragen! Eine :r nach der bzw. dem anderen. Ihr habt die Hausmacht! Voila! (Matthias nicht mitgemeint.)

  • 06.01.26, 19:02

     

    Matthias:

     

    Paul:

     

    Kein Geld dafür! "Zeitenwende" 🤮

    Ich checke das mit dem "zitieren" nicht so.... Egal! Jetzt sind wir schon beim "Kältebus" und so Dinge! Alles, was in dieser Gesellschaft als "Sozial" gilt, gehuldigt sozusagen wird, wie: Suppenküchen, Horte, Archen, Caritas usw. - sind es nicht! In all diesen Organisationen und Bemühungen die politisch initiiert sowie ideologisch sind, hält man Menschen klein, bedürftig, kastriert! All diese Organisationen tun ja mit dem System mit und leben von der Armut! Da sind dann die Sozialarbeiter aus Akademiker Milieu, was Gutes tun - aber selbst nie in so einer Lage waren und immer nur die Armut professionell von Außen behandeln! All diese elenden Tafeln, Busse, spalten die Gesellschaft ja immer weiter ab, trennen die Leute! Eine Gesellschaft die hinsehen würde, wäre so Etwas nie nötig! Aber man selber tut ja mit, macht Karriere, ist kritiklos in der Firma, kniet vor dem Chef! Wir selber befeuern ja mit Karriere Jobs diese gnadenlose Konkurrenz und Winner - Kultur! Reichtum gibt es nur da, wo Arme dafür geopfert werden! Das aber wollen soziale Stellen nicht sehen! Es sind ja oft die Leute, in den Führungspositionen was Löhne drücken, wo es um noch mehr Effizienz geht! Dafür wird man dann finanziell gezuckert! Das aber müssen Andere büßen! Armut ist nahezu niemals selbst verschuldet, sie wird gebraucht! Ich würde auch Heute Niemals eine Konzern Karriere anstreben! Auch nicht Sozialarbeit studieren wo ein elitäres Menschenbild vermittelt wird.... Man muss selber denken, aus sich selber reden, selber handeln! Tut man aber das, bekommt man enorme Widerstände! Das ist es aber wert! Haben oder Sein? 


     Das ist alles  sehr verallgemeinernd und wenig konkret. Vieles wirkt eher wie Frustabbau als wie eine sachliche Auseinandersetzung.

    Unser Sozialsystem wird von vielen engagierten Menschen getragen, oft auch ehrenamtlich – ihnen pauschal zu unterstellen, sie würden von Armut profitieren, halte ich für problematisch.

    Kritik ist legitim, sinnvoll wird sie aber erst, wenn auch realistische Alternativen aufgezeigt werden.


     

  • 06.01.26, 18:45 - Zuletzt bearbeitet 06.01.26, 18:54.

     

    Paul:

     

    Elli:

    Mich würd interessieren ,was macht man dagegen ,wenn man in München -auf soviel "Negatives" trifft.

     

    Hilft man dann? Gibt's Jugendzentren , Pensionistenvereine , Eltern - Kind Zentrum , Kältebus , Soziales denken🤔

     

     

    Kein Geld dafür! "Zeitenwende" 🤮

    Ich checke das mit dem "zitieren" nicht so.... Egal! Jetzt sind wir schon beim "Kältebus" und so Dinge! Alles, was in dieser Gesellschaft als "Sozial" gilt, gehuldigt sozusagen wird, wie: Suppenküchen, Horte, Archen, Caritas usw. - sind es nicht! In all diesen Organisationen und Bemühungen die politisch initiiert sowie ideologisch sind, hält man Menschen klein, bedürftig, kastriert! All diese Organisationen tun ja mit dem System mit und leben von der Armut! Da sind dann die Sozialarbeiter aus Akademiker Milieu, was Gutes tun - aber selbst nie in so einer Lage waren und immer nur die Armut professionell von Außen behandeln! All diese elenden Tafeln, Busse, spalten die Gesellschaft ja immer weiter ab, trennen die Leute! Eine Gesellschaft die hinsehen würde, wäre so Etwas nie nötig! Aber man selber tut ja mit, macht Karriere, ist kritiklos in der Firma, kniet vor dem Chef! Wir selber befeuern ja mit Karriere Jobs diese gnadenlose Konkurrenz und Winner - Kultur! Reichtum gibt es nur da, wo Arme dafür geopfert werden! Das aber wollen soziale Stellen nicht sehen! Es sind ja oft die Leute, in den Führungspositionen was Löhne drücken, wo es um noch mehr Effizienz geht! Dafür wird man dann finanziell gezuckert! Das aber müssen Andere büßen! Armut ist nahezu niemals selbst verschuldet, sie wird gebraucht! Ich würde auch Heute Niemals eine Konzern Karriere anstreben! Auch nicht Sozialarbeit studieren wo ein elitäres Menschenbild vermittelt wird.... Man muss selber denken, aus sich selber reden, selber handeln! Tut man aber das, bekommt man enorme Widerstände! Das ist es aber wert! Haben oder Sein? Jetzt sind wir aber schon etwas ab gedriftet, aber mein Gott! Ich war selber nie ein gehorsamer Mensch, deswegen bekam ich Jobs oft nicht, da wenn man zu selbstbewusst Auftritt man kein guter Arbeitnehmer ist der einfach nur funktionieren soll! Den man in Milieus einkasteln will usw. Du sollst stereotyp sein und die Uniformen deiner sozialen Schicht tragen! Man sieht rein optisch Heute, Wer zu welcher Schicht gehört! Wenn du nicht stereotyp sein willst und dich in allen Milieus bewegst, machst du nie Karriere! 

  • 06.01.26, 17:48
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Matthias wieder gelöscht.
  • 06.01.26, 17:16

    Matthias, zuerst eine Bitte: Es gibt Absätze, die das Lesen eines langen Text deutlich angenehmer machen.

     

    Ansonsten lese ich sehr viel Frust aus deinem Text, wofür die Anderen die Verantwortung tragen und Selbstreflexion kein Thema ist.

    Menschen darauf zu reduzieren, ob sie nun Geld haben oder nicht, finde ich eine sehr große Verengung der Gesellschaft.

    Auf allen Plattformen die ich in meinem Leben so durchgemacht habe, habe ich nicht mal eine Sekunde darüber nachgedacht, ob die Gegenüber gut, oder schlechter gestellt sind, was das Finanzielle anbelangt.

    Es spielt nämlich nicht im entferntesten eine Rolle.

     

    Mir ist wichtig, ob mir die Menschen symphatisch sind und ob ich eine Grundlage finde mit ihnen in ein tolles Gespräch zu kommen.

    Ob daraus ein zweites, drittes Gespräch, oder später sogar eine Freundschaft sich entwickelt, wird die Zeit zeigen. Aber dies ist nichts, was unbedingt erreicht werden muss.

    Der Weg ist das Ziel und manchmal kommen Gabelungen, an denen man eine Richtung einschlägt, von der man vorher nicht ahnte, dass es sie gibt.

     

    Und zum Monetären hier.

    Ich bin noch nicht so lange jetzt auf GE. War zweimal einen Kaffee trinken, mit sehr langen und tollen Gesprächen, war mit einer Frau zu meinem Geburtstag essen (sie wusste es nicht) und ich habe sie deshalb eingeladen.

    Bin zu zwei Spaziergänge verabredet.

    Gehe alle 14 Tage zum Bowling, wo es mich insgesamt 5 € kostet, also fast nix. Habe da aber sehr viel Spaß und viele nette Menschen um mich.

    War wandern, was nichts kostet und was die anderen für Klamotten tragen ist mir herzlich egal, solange sie nicht unangehm riechen.

     

    Aber alles das bedingt, dass man hier auch aktiv ist und nicht darauf wartet, dass ein jemand anspricht, abholt und mitnimmt.

     

    Und wenn selbst ein Kaffee, oder 5 € fürs Bowling zu teuer sind, dann mach doch einfach eine Gruppe/Aktivität, wie z.B. spielen im Park und schon hast du Menschen um dich, kostet nix und du kannst zufrieden Abends in dein Bettchen fallen.

  • 06.01.26, 16:04

    Vielleicht bist nur am falschen Berg. Die einen Namen ham fahr'n Schi mit Gunter Sachs am Hahnenkamm und die, die kanen ham am Schneeberg und der Rax (Rainhard Fendrich) 🤣

  • 06.01.26, 14:52

     

    Matthias:

    Die heutige Gesellschaft tickt eindeutig so: Entweder du kannst mithalten - oder du bist raus, oder nur unter armen Leuten! 

    Oh, wie froh bin ich, da raus zu sein!

    Die armen Leute sind genauso viel oder wenig herzlich wie die reichen Leute. Das ist das einzige, worauf es ankommt.

    Alles andere - Tand aus Menschenhand.

    Wobei: Bitte, was ist die Gesellschaft überhaupt?

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