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  • Warum Single? Beziehungsmüde!?, Beziehungsweise:

    Diskussion · 85 Beiträge · 14 Gefällt mir · 3.363 Aufrufe

     Warum sind so viele Menschen Single? Beziehungsmüde, Beziehungsunfähig, Single eine besondere bewusste Lebensweise!? Was bedarf es an Beziehung? Katalog denken!? 

    26.01.26, 18:34

Beiträge

  • Heute, 09:26

    Also ich wurde ja zur Diskussion sozusagen ausgeladen... hab ich so auch noch nie erlebt... 😉 weil ich gesellschaftliche Aspekte anbrachte.... aber jetzt dreht Ihr Euch auch im uralten allgemeinen Kreis von "was ist der Unterschied zwischen Mann und Frau" und lauter Verallgemeinerungen. Es gibt ein Buch " Männer sind anders, Frauen auch"- ich fand das Buch aufschlussreich und toll und empfehle es passend zur Diskussion weiter.

     

    Und für Beziehungssuche empfehle ich stark: Vergesst all das Allgemeine, lasst es in den Hintergrund rücken und versucht, wirklich die Person selbst in allen Facetten kennenzulernen. Nur das.

     

    Und warum sie Singel war spielt dann auch weniger eine Rolle.

     

    Und ja, es gibt auch das Wort " Beziehungsmüde". Es gibt Menschen die laugen einen aus, selbst wenn man sich gesund abgrenzt. Es gibt Routinen und gleiche Abläufe- das ist nicht jedermanns Sache. Oder man kämpft und kämpfte und kämpfte... und wurde zermürbt, weil es nicht zum Ziel führte.

     

    In der Frage oben wird angedeutet, dass man eine Beziehung nur führt, weil es üblich ist ( Katalogdenken) und nicht wirklich dem Bedürfnis entspricht ( es gibt so viele Singels).

     

    Schlussendlich muss jeder für sich entscheiden- egal was üblich ist.

  • Heute, 09:19

    Ich gebe mal meine Sicht zum Besten bezogen auf diese Fragen:

    "Je mehr Erfahrungen man gesammelt hat, desto klarer weiß man auch, was man nicht mehr will. Vielleicht wird es genau da schwieriger, Spannungen auszuhalten.

    Wie erlebst Du das?
    Ändert sich diese Fähigkeit, Unterschiede zu tragen, mit den Jahren? Und was hilft, dass es trotzdem tragfähig bleibt?"

     

    Ich denke nicht, dass mit den Jahren die Fähigkeit nachlässt, Spannungen auszuhalten. Der Unterschied zw. einer/m 20 und einer/m 40jährigen ist die Erfahrung. Natürlich ist sie keine Versicherung gegen Fehler. Aber im Optimalfall lässt Erfahrung uns bewusster in der Wahrnehmung und im Entscheiden werden. 

    Ein Beispiel: Mir ist Zuverlässigkeit wichtig. Wenn ich in der Kennenlernphase merke, dass der Mann diesbezüglich andere Vorstellungen hat, dann verabschiede ich mich. Früher hätte ich abgewartet, nach Erklärungen gesucht etc. Heute möchte ich mich mit diesem Thema nicht mehr auseinandersetzen. 

    Anders ist es wohl, wenn Gefühle entstehen und dann etwas an dem anderen auffällt, was nicht passt. Aber auch hier hilft die Bewusstheit. Wenn wir ins Gespräch gehen, kann das zu einer besseren Lösung führen (mit der beide zufrieden sind), weil wir uns selbst besser kennen, also auch unsere Kommunikationsmuster, "Schwachstellen", Werte etc. 

  • Heute, 09:04 - Zuletzt bearbeitet Heute, 09:14.

    Dafür gibt es keine belastbaren Belege.
    Ist sicher eher Klischée und nichts, wofür jemand Geld in Forschung investieren würde. 

    Letztlich war das auch nur ein Unken in persönlicher Motivation.
     

    Vielleicht trennen Männer einfach nur Sex und Gefühle sprachlich stärker voneinander, was dann eher Kultur und Aufzucht dieser Männer geschuldet ist, aber nicht heißt, dass die nichts dabei fühlen.
    Wer wird denn nach dem Sex besonders kuschlig und weich? ;-) 

    Forschungen zu Friends with Benefits zeigen zumindest, dass sexuelle Nähe oft weit mehr Emotionen schafft als viele erwarten und dass die Beendigung solcher Arrangements genauso enttäuschend oder schwierig sein kann wie bei klassischen Beziehungen, wenn eine Seite mehr fühlt als die andere.
    Und das schließt die Herren mit ein.


    Interessant ist ja, dass Studien eher zeigen, dass Männer sich schneller verlieben und früher „Ich liebe dich“ sagen.
    Vielleicht geht es bei F+ weniger um Geschlecht und mehr darum, wer Nähe emotional stärker auflädt und wer glaubt, sie kontrollieren zu können. 

    Witzigerweise sollen beide Geschlechter glauben, dass eher die Frauen dazu neigen.

     

    ps: Nachtrag. Frauen zeigen und benennen Gefühle anders und ich denke, deswegen kommen solche Klischées auf.
     

    Mandi:

     

    Tommy:

    ich unke, dass sich mehrheitlich die Männer verlieben. ;-)

    Ist doch bei diesen besten Freund/Freundinnen-Beziehungen auch meist so. 

    Was ich so gelesen habe, verlieben sich eher Frauen über Sex.

    Vielleicht kann ja wer recherchieren.

     

    Bei den besten Freund/Freundinnen-Beziehungen bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich verlieben ist oder nicht nur sexuelles Begehren von Seiten der Männer.

     

  • Heute, 08:55

     

    Tommy:

    ich unke, dass sich mehrheitlich die Männer verlieben. ;-)

    Ist doch bei diesen besten Freund/Freundinnen-Beziehungen auch meist so. 

    Was ich so gelesen habe, verlieben sich eher Frauen über Sex.

    Vielleicht kann ja wer recherchieren.

     

    Bei den besten Freund/Freundinnen-Beziehungen bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich verlieben ist oder nicht nur sexuelles Begehren von Seiten der Männer.

  • Mandi,

     

    ich unke, dass sich mehrheitlich die Männer verlieben. ;-)

    Ist doch bei diesen besten Freund/Freundinnen-Beziehungen auch meist so. 

     

    Mandi:

     

    Thomas:

    Wie paßt hier die neumodische Freundschaft+ ins Bild und dieses Konzept. 

    Das sind zwei komplett verschiedene Dinge.

     

    So: Verlieben + Kompatibilität --> Liebesbeziehung / Partnerschaft  (--> Trennung).

     

    Oder so: Freundschaft --> Sex --> häufig verliebt sich einer --> Freundschaft meistens auch weg.

     

  • Vielleicht müsste man zuerst klären, was hier eigentlich unter „richtiger Freundschaft“ verstanden wird.
    Denn wenn Freundschaft+ eine "richtige Freundschaft" ist, die sexuelle Intimität einschließt, stellt sich die Frage, was diese Freundschaft dann von der zu einem engen Freund oder Kumpel unterscheidet. (also Mann/Mann)

    Gibt es dort auch sexuelles Begehren oder warum endet es genau dort? ;-) 

     

    Vielleicht ist „Freundschaft +“ einfach eine Beziehung mit reduzierten Verpflichtungen.


    Sexuelle Intimität verändert nach allem, was man dazu weiß, Erwartungshaltungen und Bindungsdynamiken, auch wenn man sie nicht so nennen möchte.

     

    Die Frage wäre dann wohl eher,
    ob das wirklich Beziehungsfreiheit ist oder eher Nähe mit möglichst wenig Verantwortung?
     

    Persönlich verorte ich das weniger bei Beziehungsmüdigkeit, eher bei Spaß, ohne Bindung eingehen zu müssen. ;-)

     

     

    Thomas:

     

    Mandi:

     

    und in den man sich verliebt, sonst wird es eine Freundschaft.

     

    Wie paßt hier die neumodische Freundschaft+ ins Bild und dieses Konzept. 

    Also eine richtige Freundschaft, bei der man auch eine sexuelle Beziehung hat.

    Vielleicht auch, weil man Angst hat, aus unterschiedlichsten Gründen, eine richtige Beziehung einzugehen...

     

  • Heute, 08:46 - Zuletzt bearbeitet Heute, 08:47.

     

    Thomas:

    Wie paßt hier die neumodische Freundschaft+ ins Bild und dieses Konzept. 

    Das sind zwei komplett verschiedene Dinge.

     

    So: Verlieben + Kompatibilität --> Liebesbeziehung / Partnerschaft  (--> Trennung).

     

    Oder so: Freundschaft --> Sex --> häufig verliebt sich einer --> Freundschaft meistens auch weg.

  •  

    Mandi:

     

    Leo:

    Wir treffen einen Menschen, der uns gut tut, zum Lachen bringt, mit dem wir gern zusammen sind. 

    und in den man sich verliebt, sonst wird es eine Freundschaft.

     

    Scheint nicht so schwierig zu sein 🙏

  • Heute, 08:33

     

    Mandi:

     

    Leo:

    Wir treffen einen Menschen, der uns gut tut, zum Lachen bringt, mit dem wir gern zusammen sind. 

    und in den man sich verliebt, sonst wird es eine Freundschaft.

     

    Wie paßt hier die neumodische Freundschaft+ ins Bild und dieses Konzept. 

    Also eine richtige Freundschaft, bei der man auch eine sexuelle Beziehung hat.

    Vielleicht auch, weil man Angst hat, aus unterschiedlichsten Gründen, eine richtige Beziehung einzugehen...

  • Heute, 08:23 - Zuletzt bearbeitet Heute, 08:42.

     

    Leo:

    Wir treffen einen Menschen, der uns gut tut, zum Lachen bringt, mit dem wir gern zusammen sind. 

    ...und in den man sich verliebt, sonst wird es eine Freundschaft.

     

  •  

    Das mit dem Aushalten von Unterschieden ist ein wichtiger Punkt, gerade mit zunehmendem Alter.
    Je mehr Erfahrungen man gesammelt hat, desto klarer weiß man auch, was man nicht mehr will. Vielleicht wird es genau da schwieriger, Spannungen auszuhalten.

     

    Wie erlebst Du das?
    Ändert sich diese Fähigkeit, Unterschiede zu tragen, mit den Jahren? Und was hilft, dass es trotzdem tragfähig bleibt?

     

     

    Leo:

     

    Tommy:

     

    Das Bild mit dem Bonbonglas trifft es für mich ziemlich gut.
    Das knüpft an meinen Gedanken mit dem Wasserglas an.

    Erst wenn man sich selbst tragen kann, hat man überhaupt etwas abzugeben.

     

    Vielleicht geht es weniger darum, die oder den Richtigen zu finden, als darum, mit dem, was man selbst mitbringt, beziehungsfähig zu sein.
    Und dann bewusst zu entscheiden nicht perfekt, aber tragfähig.

     

     

    Das ist schön formuliert und trifft genau das, was ich meine. Nicht perfekt ( was ist schon perfekt bzw. genau passend) , aber tragfähig. 

    Der Kern ist für mich auch die bewusste Entscheidung für eine Beziehung mit genau diesem einen Menschen und Unterschiede und Herausforderungen auszuhalten, vielleicht sogar als Bereicherung zu sehen.

     

  • Heute, 07:30

     

    Tommy:

     

    Das Bild mit dem Bonbonglas trifft es für mich ziemlich gut.
    Das knüpft an meinen Gedanken mit dem Wasserglas an.

    Erst wenn man sich selbst tragen kann, hat man überhaupt etwas abzugeben.

     

    Vielleicht geht es weniger darum, die oder den Richtigen zu finden, als darum, mit dem, was man selbst mitbringt, beziehungsfähig zu sein.
    Und dann bewusst zu entscheiden nicht perfekt, aber tragfähig.

     

     

    Das ist schön formuliert und trifft genau das, was ich meine. Nicht perfekt ( was ist schon perfekt bzw. genau passend) , aber tragfähig. 

    Der Kern ist für mich auch die bewusste Entscheidung für eine Beziehung mit genau diesem einen Menschen und Unterschiede und Herausforderungen auszuhalten, vielleicht sogar als Bereicherung zu sehen.

  • Heute, 07:11 - Zuletzt bearbeitet Heute, 07:26.

     

    Das Bild mit dem Bonbonglas trifft es für mich ziemlich gut.
    Das knüpft an meinen Gedanken mit dem Wasserglas an.

    Erst wenn man sich selbst tragen kann, hat man überhaupt etwas abzugeben.

     

    Vielleicht geht es weniger darum, die oder den Richtigen zu finden, als darum, mit dem, was man selbst mitbringt, beziehungsfähig zu sein.
    Und dann bewusst zu entscheiden, nicht perfekt, aber tragfähig.

     

    Leo:

    Es gibt diesen Cartoon, wo zwei Figuren auf ein Bonbonglas schauen, in dem 'Glück' ist. Das eine fragt: 'Wo hast du das gefunden ?' Und die andere antwortet: 'Selbst gemacht !'

    Ich lese hier viel von der Suche nach der/m Richtigen. Als ob uns der passende Partner auf einem Tablett serviert würde. Meine Erfahrung ist eine andere. 

    Wir treffen einen Menschen, der uns gut tut, zum Lachen bringt, mit dem wir gern zusammen sind. Für mich ist das die Basis. Er muss nicht zu 100% meinen Wünschen entsprechen. Jeder hat seine Macken, seine Kanten. Aber die machen eine Beziehung aus. 

    Es geht darum, sich füreinander zu entscheiden, mit allen Unterschiedlichkeiten, und diese auszuhalten. 

     

  • Heute, 06:52

    Es gibt diesen Cartoon, wo zwei Figuren auf ein Bonbonglas schauen, in dem 'Glück' ist. Das eine fragt: 'Wo hast du das gefunden ?' Und die andere antwortet: 'Selbst gemacht !'

    Ich lese hier viel von der Suche nach der/m Richtigen. Als ob uns der passende Partner auf einem Tablett serviert würde. Meine Erfahrung ist eine andere. 

    Wir treffen einen Menschen, der uns gut tut, zum Lachen bringt, mit dem wir gern zusammen sind. Für mich ist das die Basis. Er muss nicht zu 100% meinen Wünschen entsprechen. Jeder hat seine Macken, seine Kanten. Aber die machen eine Beziehung aus. 

    Es geht darum, sich füreinander zu entscheiden, mit allen Unterschiedlichkeiten, und diese auszuhalten. 

  • Heute, 05:22

     

    ChrisTine:

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    Einerseits sind es viele Ängste, die ein jeder mit sich in seinem Rucksack trägt oder die fehlende Kommunikation um Probleme entsprechend mit Kompromissen zu lösen. Die Lebensweisheit erstmal mit sich selbst im Reinen und Glücklich zu sein, tut Ihr übriges.

    Sehr schade für unsere Gesellschaft....

  • Gestern, 21:49

     

    Karin:

    Hi Stefan

    ich bewundere dein optimistischer Glaube…. Ich war auch kürzlich mit GE unterwegs, traf auf eine Frau und ein Mann die niemals aufgeben mit Daten, kaum ist etwas vorbei beginnt wieder die Datingphase und so positiv und witzig wie die zwei unterwegs sind, sind sie sicherlich auch bald von Erfolg gekrönt. Ich finde das so schön zu sehen und zu lesen.

     

    Aber für mich? Nö… Ich fühle mich schlicht zu alt für den Hormoncoktail der Verliebten, ich möchte nicht mehr einer Begegnung entgegen zittern, Daten, nervös sein, Ecken und Kanten entdecken, Grenzen festlegen um pipifax streiten….Es dauert einfach viel zu lange bis dann vielleicht die easy going Phase kommt, das kennen und lieben oder zu mindest ertragen und akzeptieren der Marotten, eine eigene Sprache entwickelt zu haben, volles Vertrauen aufgebaut….

    Nö, es ist einfacher die Katzen zu begrüssen und gemeinsam zufrieden und entspannt auf dem Sofa zu sitzen…. Für mich.

     

    Stefan:

     

     

    Sowohl mit guten als auch schlechten Erfahrungen in Bezug auf Partnerschaft und Liebe kann man sich selbst "manipulieren" - quasi eine Ausrede dafür finden, lieber alleine wollen zu sein. Die Enscheidung ist selbstverständlich jedem selbst überlassen.

     

    Ich als kleiner Romantiker und Optimist glaube trotzdem, dass man nie den Mut verlieren sollte. Es gibt schöne Phasen des Erholens und "wieder zu sich selbst finden" - das ist wichtig, richtig  und auch heilend - irgendwann lohnt es sich trotzdem, allen Ballast abzuwerfen und nach vorne zu schauen. Dieses Gefühl sein Glück mit dem für sich passenden Menschen teilen zu dürfen - auf allen Ebenen - ist etwas, das sein persönliches Glücksempfinden um ein Vielfaches aufwertet. Nur meine Meinung, da meine Erfahrung.

     

     

    Kann ich grundsätzlich nachvollziehen, Karin. Ich bin auch überhaupt nicht der Typ um von Date zu Date zu laufen in der Hoffnung, dass es irgendwann passt - zumal das, egal wie sehr man es zu verhindern versucht, immer mit einem gewissen Druck und auferlegten Zwang einher geht. 

    Ich denke, die besten Beziehungen kommen zustande, wenn man gar nicht damit rechnet - wenn sich zwei Menschen treffen, wo auch immer, sich gut unterhalten, sympathisch sind und bei beiden langsam dieses Gefühl einsetzt "wow, die/ der versteht mich wirklich 😱". Das ist zumindest der Beginn - ab dann entscheidet jeder selbst, ob man diesem Gefühl folgt und sich darauf einlässt, oder eben nicht. 

     

    Aber wie gesagt, ich will niemandem schlecht reden, auch alleine vollends glücklich und zufrieden zu sein. 

     

     

  • Gestern, 20:57 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 21:03.

    Hi Stefan

    ich bewundere dein optimistischer Glaube…. Ich war auch kürzlich mit GE unterwegs, traf auf eine Frau und ein Mann die niemals aufgeben mit Daten, kaum ist etwas vorbei beginnt wieder die Datingphase und so positiv und witzig wie die zwei unterwegs sind, sind sie sicherlich auch bald von Erfolg gekrönt. Ich finde das so schön zu sehen und zu lesen.

     

    Aber für mich? Nö… Ich fühle mich schlicht zu alt für den Hormoncoktail der Verliebten, ich möchte nicht mehr einer Begegnung entgegen zittern, Daten, nervös sein, Ecken und Kanten entdecken, Grenzen festlegen um pipifax streiten….Es dauert einfach viel zu lange bis dann vielleicht die easy going Phase kommt, das kennen und lieben oder zu mindest ertragen und akzeptieren der Marotten, eine eigene Sprache entwickelt zu haben, volles Vertrauen aufgebaut….

    Nö, es ist einfacher die Katzen zu begrüssen und gemeinsam zufrieden und entspannt auf dem Sofa zu sitzen…. Für mich.

     

    Stefan:

     

    Thomas:

    Wenn man einmal einen bezaubernden Menschen kennengelernt hat; weiß, dass es sie gibt und wie sie sind; weiß, was ein ewiger Moment ist. Dann ist man nicht bereit, sich so ohne weiteres auf jemand anderes einzulassen, lebt lieber mit angezogener Handbremse als den falschen Personen zuviel von sich zu geben - eben als Single. Selbst "Schönheit", sexy, hübsch & Co. ist dann relativ. Die "falschen" können eine Menge zerstören, selbst unbeabsichtigt. Wo das hinführt? Keine Ahnung.

     

    Sowohl mit guten als auch schlechten Erfahrungen in Bezug auf Partnerschaft und Liebe kann man sich selbst "manipulieren" - quasi eine Ausrede dafür finden, lieber alleine wollen zu sein. Die Enscheidung ist selbstverständlich jedem selbst überlassen.

     

    Ich als kleiner Romantiker und Optimist glaube trotzdem, dass man nie den Mut verlieren sollte. Es gibt schöne Phasen des Erholens und "wieder zu sich selbst finden" - das ist wichtig, richtig  und auch heilend - irgendwann lohnt es sich trotzdem, allen Ballast abzuwerfen und nach vorne zu schauen. Dieses Gefühl sein Glück mit dem für sich passenden Menschen teilen zu dürfen - auf allen Ebenen - ist etwas, das sein persönliches Glücksempfinden um ein Vielfaches aufwertet. Nur meine Meinung, da meine Erfahrung.

     

     

  • Gestern, 18:39 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 18:39.

    Neuer Gedanke meinerseits.

    Vielleicht zeigt das alles weniger Beziehungsmüdigkeit als viel eher neue Freiheit?


    Viele der Beziehungen früherer Generationen hätten heute womöglich auch nicht bestanden oder wären nicht zustande gekommen, denn sie wurden nur aus Notwendigkeit gelebt.


    Die Frage wäre dann nicht, ob wir beziehungsmüder als früher sind, sondern

    „Dürfen wir heute ehrlicher sein“?
     

  • Gestern, 18:30

     

    Danke, Nanda, für den Austausch.
    Ich habe den Eindruck, wir entfernen uns gerade vom ursprünglichen Thema Beziehungsmüdigkeit und bewegen uns mehr in Richtung gesellschaftlicher Grundsatzfragen.

    Das ist spannend, aber für mich an der Stelle ein guter Punkt, auszusteigen.
     

    Ich wünsche Dir einen schönen Abend.

     

     

    Nanda:

    Ich glaube, man sollte und kann Partnerschaften/ Ehen und Beziehungen nicht mit früher vergleichen. Schlussendlich bestimmen auch Lebensumstände und Gesellschaft ein Stück weit mit. Und das, was wir heute haben, gab es in der Form in der Geschichte noch nie. Es gab sehr hohe Zivilisationen, aber anders.

     

    Ich kann mir vorstellen, dass man vielleicht selber die Ansprüche an sich selber generell höher setzt. Wo darf man noch Fehler machen in der Arbeitswelt? Wo findet man noch Gehör für innovative Ideen? Wo darf man seine Gefühle zeigen ohne gleich einen Stempel aufgesetzt zu bekommen? Es klappt ja nicht mal mehr in einem öffentlichen Diskussions-Forum wie diesem.

     

    Ich hoffe, wir Menschen lernen wieder mehr, die Fünf gerade sein zu lassen...

     

    Ich glaube, dass all diese Prägungen und stille Einflüsse unbewusst geschehen. Es hat weniger damit zu tun dass man mehr Mittel hat oder unnatürlich auffallen will. Oder... hmmm... ich sage beides.

     

     

  • Gestern, 18:24

    Ich glaube, man sollte und kann Partnerschaften/ Ehen und Beziehungen nicht mit früher vergleichen. Schlussendlich bestimmen auch Lebensumstände und Gesellschaft ein Stück weit mit. Und das, was wir heute haben, gab es in der Form in der Geschichte noch nie. Es gab sehr hohe Zivilisationen, aber anders.

     

    Ich kann mir vorstellen, dass man vielleicht selber die Ansprüche an sich selber generell höher setzt. Wo darf man noch Fehler machen in der Arbeitswelt? Wo findet man noch Gehör für innovative Ideen? Wo darf man seine Gefühle zeigen ohne gleich einen Stempel aufgesetzt zu bekommen? Es klappt ja nicht mal mehr in einem öffentlichen Diskussions-Forum wie diesem.

     

    Ich hoffe, wir Menschen lernen wieder mehr, die Fünf gerade sein zu lassen...

     

    Ich glaube, dass all diese Prägungen und stille Einflüsse unbewusst geschehen. Es hat weniger damit zu tun dass man mehr Mittel hat oder unnatürlich auffallen will. Oder... hmmm... ich sage beides.

     

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