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  • Ist dieses Diskussionsforum eine Selbsthilfegruppe? 😉

    Diskussion · 1.255 Beiträge · 44 Gefällt mir · 13.840 Aufrufe
    Marta aus Haag

    Mein Aufenthalt auf der Plattform „Gemeinsam Erleben“ jährt sich zum ersten Mal.

    Ich habe viel unternommen, einige recht feine Menschen kennen gelernt, im Diskussionsforum gelesen, geschrieben, diskutiert, gelacht,… online Kontakte geknüpft, sie ins echte Leben „getragen“. Viel von euch gelernt, Zuspruch, Kritik, Trost und Verständnis erfahren. Und oft war und ist es einfach nur mega unterhaltsam und lustig mit euch. Danke! 🙏

    Mal war ich recht viel da und dann wieder gar nicht.

     

    Irgendwann fiel mir auf, dass ALLE die sich hier im Forum aufhalten und sogar länger verbleiben eine Gemeinsamkeit eint. Ich würde mal behaupten, dass sich jeder hier in einer Übergangszeit oder sogar einer Krise seines Lebens befindet.

     

    So sind manche ernsthaft krank und schon länger zuhause, man liest von körperlichen Erkrankungen, Depressionen, Burn-Out,…

    Andere trauern um den Partner oder um eine Beziehung. Manche haben ihre Pension angetreten und kommen mit der Situation weniger gut zurecht, während andere sich noch in der „aktiven“ Phase befinden, aber gerade joblos sind.

    So manche/r bemerkt seine sinkende Leistungsfähigkeit, oder dass nicht mehr alle Lebensziele zeitlich umgesetzt werden können und man sie verabschieden muss.

    Und einige wenige sind sogar erleuchtet oder glauben zumindest alles schon durchschaut zu haben. 😉

    Viele sind aus oben genannten Gründen frustriert und ganz viele fühlen sich einsam.

     

    Jeder von uns hat eine andere Art seine inneren Spannungen auszuleben. Nicht alles kann man durch Sport bewältigen. Einige Aspekte müssen beweint, besprochen, ausgestritten, belacht… werden.

    So trifft man hier die ganze lustvolle Palette die ausgelebt werden will durch Diskussion und Streit, Spott über Ärger, Klamauk und Spaß, und nicht zu vergessen durch die Musik, … alles ist vertreten und auch gerechtfertigt.

     

    Wie schaut ihr auf die Diskussions-Ecke?

    Welchen Nutzen habt ihr von diesem Plätzchen?

    Fühlt ihr euch von den vielen Soziologen und Psychologen bzw. den stillen Mitlesern beobachtet? 😎

    Sorgen wir mit unserem „Schauspiel“ für eine gute Unterhaltung? 😉

    Wollen wir uns austauschen? 🍀

    02.08.25, 20:20

Beiträge

  • 24.11.25, 17:58 - Zuletzt bearbeitet 24.11.25, 18:09.

    Ich war heute bei meiner Freundin, die mir die Tage das Foto von dem besonderen Fundstück im Trockenraum ihres Wohnhauses geschickt hatte, die Hausverwaltung hat sich der Sache angenommen.

    Wir haben eine Weile gequatscht und kamen auch auf die KI zu sprechen, die sie täglich etliche Male benutzt für jede Frage, die eben auftaucht und ich kann nur sagen, dass auch ich schon gemerkt habe, in der letzten Zeit mehr und mehr Google befragt zu haben, oftmal im vollen Bewusstsein der Frage, ob das nun in die Kategorie unnötiges Wissen fällt. Aber es ist halt so bequem. Die KI wird wohl bald das klassische Google ersetzen.

     

    Jetzt frage ich mich gerade, ob wir uns irgendwann noch gegenseitig brauchen. Mehr und mehr Menschen sind vom begehrten Geschlecht enttäuscht und bleiben lieber Single. Die erwachsenen Kinder gestalten ihr Leben und fragen heute kaum noch ihre Eltern in der Art, wie ich es selbst von früher kenne. Wie oft habe ich meine Mutter angerufen, um mal schnell um Rat zu fragen und wenn es nicht in ihren Bereich fiel, wurde an den Vati weitergereicht. In jedem Brief und jedem Paket fand ich ausgeschnittene Zeitungsartikel mit wichtigen Hinweisen, oft zu technischen Dingen oder Finanzen, Verträge und Versicherungen betreffend. All dies war manchmal nervig, aber es schaffte eben auch eine Art von Bindung.

     

    Und selbst innerhalb der bestehenden Beziehungen haben ja doch viele ständig das Handy parat. Statt also miteinander zu sprechen, wird das Internet befragt. 

     

    Nachdem ich eben die Tage auch davon gelesen hatte, dass offensichtlich viele Leute ihre psychischen Probleme mit der KI besprechen, schaffen wir uns selbst gegenseitig ab. Es ist also nicht wie oftmals behauptet, dass die KI uns mal auslöschen wird, sondern wir selbst erledigen das, weil wir vor lauter Kontakt mit der KI unbemerkt verdummen.

  • 24.11.25, 16:35

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Ungeschriebene Mails und offene To-dos? Was wir nicht abschließen, verfolgt uns und kostet Energie, doch der Zeigarnik-Effekt erklärt warum dies so ist und was hilft, den Geist zu entlasten:

    Ich habe nur den Anfang gelesen, vielleicht steht es ja sowieso weiter hinten.

    Meine Methode damit umzugehen ist es, alle Arbeiten und Projekte in Mikroschritte zu zerlegen. So kann mindestens jeden Tag ein Erfolg gefeiert werden. Meistens sogar viel, viel mehr Erfolge als einer.

    Beim Einschlafen denke ich nicht an die Aufgaben des kommenden Tages (die weiß ich ja schon vorher), sondern was gewesen ist, falls überhaupt an etwas.

    Interessanterweise ist, besser war, da aber diese Sache mit diesen Gummiwand-Träumen. Die aber seit dem Wunschbrunnen viel besser geworden sind.

  • 24.11.25, 16:35

    Danke für diesen interessanten Artikel ◼️🟨MB🙏

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Ungeschriebene Mails und offene To-dos? Was wir nicht abschließen, verfolgt uns und kostet Energie, doch der Zeigarnik-Effekt erklärt warum dies so ist und was hilft, den Geist zu entlasten:

    Zeigarnik-Effekt: Was uns hilft, den Kopf zu entlasten - [GEO]

     

  • Ungeschriebene Mails und offene To-dos? Was wir nicht abschließen, verfolgt uns und kostet Energie, doch der Zeigarnik-Effekt erklärt warum dies so ist und was hilft, den Geist zu entlasten:

    Zeigarnik-Effekt: Was uns hilft, den Kopf zu entlasten - [GEO]

  • Wobei man ja nicht grundlegend von vorne beginnt, son-
    dern eben auch mit den schon gemachten Erfahrungen....

    chance.jpg
    zuhause.jpg
  • 23.11.25, 22:12

     

    Marta:

     

    Gabi:

     

    Ich bin nicht bei FB, sagst Du mir bitte, worum es geht? Nur Thema, danke 🤗

    Bedingungslose Liebe in der Beziehung. Braucht du nicht, kannst du schon! 🤩

     

    Es geht um Sorge und Schuld als Bindeglieder und Verhinderer von Freiheit und Glück.

  • 23.11.25, 22:06

     

    Gabi:

     

    Marta:

     

    Tut mir leid, die Akustik  und seine chaotische Redeart machen es mir unmöglich den Inhalt zu verstehen. Er redet im Kreis. 🙈🙈🙈

    Ich bin nicht bei FB, sagst Du mir bitte, worum es geht? Nur Thema, danke 🤗

    Bedingungslose Liebe in der Beziehung. Braucht du nicht, kannst du schon! 🤩

  • 23.11.25, 22:01

     

    Marta:

     

    Ute:

    Das muss ich euch unbedingt hierlassen:

    https://www.facebook.com/reel/1332349475287922

    Tut mir leid für die, die kein FB haben.

    Tut mir leid, die Akustik  und seine chaotische Redeart machen es mir unmöglich den Inhalt zu verstehen. Er redet im Kreis. 🙈🙈🙈

    Ich bin nicht bei FB, sagst Du mir bitte, worum es geht? Nur Thema, danke 🤗

  • 23.11.25, 21:52

     

    Marta:

     

    Ute:

    Das muss ich euch unbedingt hierlassen:

    https://www.facebook.com/reel/1332349475287922

    Tut mir leid für die, die kein FB haben.

    Tut mir leid, die Akustik  und seine chaotische Redeart machen es mir unmöglich den Inhalt zu verstehen. Er redet im Kreis. 🙈🙈🙈

     

    Dann höre es noch 5 x an.

    Oder es ist noch nicht für dich dran. Wobei ich denke, dass man das gar nicht früh genug wissen kann.

  • 23.11.25, 21:49

     

    Ute:

    Das muss ich euch unbedingt hierlassen:

    https://www.facebook.com/reel/1332349475287922

    Tut mir leid für die, die kein FB haben.

    Tut mir leid, die Akustik  und seine chaotische Redeart machen es mir unmöglich den Inhalt zu verstehen. Er redet im Kreis. 🙈🙈🙈

  • 23.11.25, 21:37 - Zuletzt bearbeitet 23.11.25, 21:47.

    Das muss ich euch unbedingt hierlassen:

    https://www.facebook.com/reel/1332349475287922

     

    und das:

     

    www.facebook.com/reel/1187704633313885 *schnief*

    Tut mir leid für die, die kein FB haben.

  • Da weis man dann, warum es heißt, das Lachen ansteckend ist^^

    lachen.jpeg
  • 23.11.25, 11:19

     

    Karin:

    Wir sprachen hier von Sternenkinder. Kinder die noch nie gelacht haben, die noch keinen Unfug anstellen konnten. Man freute sich vielleicht 8 Monate sie kennen zu lernen, bereitete alles vor, las sich vielleicht durch Bücher und dann kommt man evtl. Von Spital nach Hause mit einem leeren Körbchen. 
    wie trauern?

     

    Liebe Karin,

    das ist das, was ihr aus meinen ursprünglichen Beiträgen gemacht habt und es fühlt sich so ein bisschen an, als willst du mich maßregeln.

    Ist "Sternenkind" dein persönliches Thema?

    Ich kann dazu nichts beitragen. Trauer ist total individuell und jeder RatSCHLAG kann da wirklich nur daneben gehen.

    Ich zitiere dich aber mal hier aus dem Nebenthema:

    Weder glaube ich an Fügung noch an Bestimmung. Für mich ist alles reiner Zufall.

    Alles mathematisch beweisbar und berechenbar unter Berücksichtigung der Gesetze der Chaostheorie.

    Damit kann ich mich nicht anfreunden, es klingt sehr rationalisiert. Wenn das aber deine feste Überzeugung ist, würde das dann auch für das Sternenkind zutreffen?

    Mir wird das jetzt hier zu schwer.

  • 23.11.25, 10:55

    Wir sprachen hier von Sternenkinder. Kinder die noch nie gelacht haben, die noch keinen Unfug anstellen konnten. Man freute sich vielleicht 8 Monate sie kennen zu lernen, bereitete alles vor, las sich vielleicht durch Bücher und dann kommt man evtl. Von Spital nach Hause mit einem leeren Körbchen. 
    wie trauern?

  • 23.11.25, 10:10

     

    Toni:

     

    Marta:

     

    Das ist meines Wissens die falsche Reihenfolge. Zuerst die Mutter, dann erst das Kind!

    Ohne Mutter, kein Kind! 🍀

    Muss man sich eine solche Fragen überhaupt stellen? Entscheidet über solche einschneidenden Erlebnisse (nicht nur) nicht das Schicksal, die Bestimmung, die Fügung oder auch einfach nur das Glück über Leben oder Tod. Es gibt es wahrscheinlich noch viel Ausdrücke dafür. Das Leben und den Tod so annehmen wie es kommt, ist vielfach eine Horroraufgabe und doch können wir es nicht ändern. Wie also damit umgehen? 

     

    Zu deiner anbschließenden Frage und weil ich die Tage hier mit jemandem privat ein wenig darüber geschrieben habe:

     

    Ich beschäftige mich seit einiger Zeit immer mehr mit der Philosophie und habe auch gestern dazu wieder eine Folge bei "Der Pudel und der Kern" gehört, in der es schön formuliert wurde:

    Die Beschäftigung mit der Philosophie ist das Üben des Sterbens. Wenn man das "kann", kann man ein glückliches Leben führen.

    Gerade eben hörte einen Short (Maria Sanchez):
    Leid liegt zu einem großen Teil darin begründet, dass man denkt, das gegenwärtige Leid würde nie aufhören. Würde man sich sagen, dass es in 1 halben oder 1 Jahr vorbei ist, würde man sofort viel weniger leiden.

     

    Das mache ich schon lange, wenn mich etwas plagt und auch da war der Volksmund schon klug: Bis du Großmutter bist, hast du es vergessen/ist es vorbei.

     

    Genau das ist es: Die Angst vor dem eigenen Lebensende hindert uns daran, das Leben zu genießen und wirklich glücklich zu sein.

     

    Aber bevor ich jetzt wieder falsch interpretiert werde:
    Der Verlust eines Menschen ist immer schrecklich und es liegt mir fern, die Trauer irgendwie abzuwerten.

    Ich glaube, ich bastele mir mal einen Disclaimer ;)

  • 23.11.25, 09:41

    Toni:

    Das Leben und den Tod so annehmen wie es kommt, ist vielfach eine Horroraufgabe und doch können wir es nicht ändern. Wie also damit umgehen? 
     

    Das Beste tun, was mit den technischen und fachlichen Mitteln/ Fähigkeiten möglich ist, um die Mutter und das Kind zu retten. Erst wenn es nichts gebracht hat, loslassen und akzeptieren.

  • 23.11.25, 09:13

     

    Marta:

     

    Toni:

     

    Muss man sich eine solche Fragen überhaupt stellen? Entscheidet über solche einschneidenden Erlebnisse (nicht nur) nicht das Schicksal, die Bestimmung, die Fügung oder auch einfach nur das Glück über Leben oder Tod. Es gibt es wahrscheinlich noch viel Ausdrücke dafür. Das Leben und den Tod so annehmen wie es kommt, ist vielfach eine Horroraufgabe und doch können wir es nicht ändern. Wie also damit umgehen? 

    Nein, manchmal steht das Leben bei der Geburt oder schon in der Schwangerschaft von beiden auf dem Spiel. Wie Gabi schon schrieb, war es entweder damals noch nicht geregelt, oder der Arzt hatte als Nachkriegsgeneration eine andere Auffassung von Priorität in diesem Fall.

    Heutzutage sind solche Entscheidungen festgelegt. Das dient der rechtlichen Absicherung und auch psychischen Entlastung des Medizinpersonals. Das sollte sich nämlich auf die Arbeit konzentrieren können ohne in heiklen Situationen mit Gewissenserforschung beschäftigt sein zu müssen. Darauf hat sich mein  Kommentar bezogen, dass die geregelte Reihenfolge die Rettung der Mutter und dann erst des Kindes vorgibt, wenn beide Leben auf dem Spiel stehen.

    Ich hatte auch sehr einschneidendes Erlebnis bei der Geburt meines Sohnes. Fragen haben uns in der Zeit keine weitergeholfen. Wir mussten es einfach so annehmen wie es eben war.

  • 23.11.25, 09:07

     

    Mandi:

     

    Toni:

    Entscheidet über solche einschneidenden Erlebnisse (nicht nur) nicht das Schicksal, die Bestimmung, die Fügung oder auch einfach nur das Glück über Leben oder Tod. 

    Die moderne Medizin möchte das nicht, dass jemand "anderer" entscheidet als Ärztinnen und Ärzte bzw. darüber stehende, menschengemachte Regeln. Aber letztendlich "entscheidet" immer der behandelte Organismus.

    Sehe ich genau so. Gott spielen, hat noch nie funktioniert.

  • 23.11.25, 09:01 - Zuletzt bearbeitet 23.11.25, 09:03.

     

    Toni:

    Entscheidet über solche einschneidenden Erlebnisse (nicht nur) nicht das Schicksal, die Bestimmung, die Fügung oder auch einfach nur das Glück über Leben oder Tod. 

    Die moderne Medizin möchte das nicht, dass jemand "anderer" entscheidet als Ärztinnen und Ärzte bzw. darüber stehende, menschengemachte Regeln. Aber letztendlich "entscheidet" immer der behandelte Organismus.

  • 23.11.25, 09:01

     

    Toni:

     

    Marta:

     

    Das ist meines Wissens die falsche Reihenfolge. Zuerst die Mutter, dann erst das Kind!

    Ohne Mutter, kein Kind! 🍀

    Muss man sich eine solche Fragen überhaupt stellen? Entscheidet über solche einschneidenden Erlebnisse (nicht nur) nicht das Schicksal, die Bestimmung, die Fügung oder auch einfach nur das Glück über Leben oder Tod. Es gibt es wahrscheinlich noch viel Ausdrücke dafür. Das Leben und den Tod so annehmen wie es kommt, ist vielfach eine Horroraufgabe und doch können wir es nicht ändern. Wie also damit umgehen? 

    Nein, manchmal steht das Leben bei der Geburt oder schon in der Schwangerschaft von beiden auf dem Spiel. Wie Gabi schon schrieb, war es entweder damals noch nicht geregelt, oder der Arzt hatte als Nachkriegsgeneration eine andere Auffassung von Priorität in diesem Fall.

    Heutzutage sind solche Entscheidungen festgelegt. Das dient der rechtlichen Absicherung und auch psychischen Entlastung des Medizinpersonals. Das sollte sich nämlich auf die Arbeit konzentrieren können ohne in heiklen Situationen mit Gewissenserforschung beschäftigt sein zu müssen. Darauf hat sich mein  Kommentar bezogen, dass die geregelte Reihenfolge die Rettung der Mutter und dann erst des Kindes vorgibt, wenn beide Leben auf dem Spiel stehen.

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