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  • Stiller Hilferuf bei Gewalt gegen Frauen

    Diskussion · 333 Beiträge · 34 Gefällt mir · 4.311 Aufrufe
    SonnJa aus Gelsenkirchen
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    Ich habe ihn erst heute kennengelernt, den "stillen Hilferuf ".

    Morgen, am 25.11. ist ja der Orange Day, also der internationale Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. 

     

    Kennt Ihr diesen stillen Hilferuf schon? 

     

    Hebt die flache Hand nach oben, die Handinnenfläche zeigt dabei zum Gegenüber. Klappt den Daumen in die Handinnenfläche um. Verschließt mit den übrigen Fingern den Daumen.

     

    24.11.25, 18:34 - Zuletzt bearbeitet 24.11.25, 20:26.

Beiträge

  • 12.04.26, 16:14

    Persönlich finde ich es ein sinvolles und einfaches Instrument, um sich in einer schlimmen Lage Aufmerksamkeit zu verschaffen. Ich denke jedoch, dass vielfach die Sicherheit fehlt, mit der gegebenen Situation umzugehen ( wie mit vielen anderen auch). Ausserdem schwindet in unserer Gesellschaft immer mehr die Zivilcourage, so dass die benötigte Hilfe gar nicht kommt. Hier ist def. noch viel Aufkärungsarbeit gefragt.

  • 12.04.26, 15:30 - Zuletzt bearbeitet 12.04.26, 16:17.

    Wo ich Alina noch unbedingt zustimmen möchte, dass es unsere gesellschaftliche Verantwortung ist, uns um ALLE Kinder und Jugendlichen zu kümmern, wachsam zu sein und ggf. aktiv zu werden, bsplw Jugendamt oder Polizei zu informieren.

     

    Und dass nicht den Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, die Präventions Verantwortung zugeschoben werden sollte, indem sie sich (und ggf. ihre Kinder) durch Anzeigen in Gefahr bringen. Da muss immer mitgedacht werden, dass Frauen und Kinder wenig Aussicht auf Schutz durch die deutsche Justiz haben.

    Sie hat ja auch berichtet, dass es bereits Anklagen gegen den Täter gab, die nicht zu dem Ergebnis geführt haben, dass sie und ihr Kind geschützt wurden sondern dass er immer noch frei rumläuft.

    Es steckt bestimmt eine gute Intention dahinter, wenn man unbedingt will, dass solche Taten angezeigt werden. Dies den Betroffenen so vorzuwerfen, zu fordern, dass angezeigt werden sollte, kann aber ziemlich verletzend sein.

    Im Juli gibt es übrigends eine Veranstaltung in Düsseldorf, wo es dadrum geht warum Frauen nach Gewalttaten nicht anzeigen und wie man für Betroffende unterstützend sein kann.

  • 12.04.26, 11:30

    Ich kenne diesen „stillen Hilferuf“ schon seit einiger Zeit und finde es sehr wichtig, dass er mehr Aufmerksamkeit bekommt.


    Viele unterschätzen, wie schwierig es in gefährlichen Situationen sein kann, offen um Hilfe zu bitten. Genau deshalb ist ein stilles, unauffälliges Signal so wertvoll – es kann Menschen in akuten Notlagen eine echte Chance geben, Hilfe zu bekommen.

     

    Gleichzeitig finde ich auch wichtig, dass möglichst viele Menschen darüber informiert sind und wissen, wie sie reagieren sollten, wenn ihnen so ein Zeichen gezeigt wird.


    Unterm Strich: Ein einfaches Signal, das im Ernstfall einen großen Unterschied machen kann. 👍👍👍

  • 12.04.26, 11:19 - Zuletzt bearbeitet 12.04.26, 11:37.

    Gewalt gegen Männer zu bekämpfen ist ein wichtiges Thema, das Problem ist nur, dass sich Männer nicht dafür einsetzen. Sondern ihre Energie nur in Diskussionen wie diese verschwenden, wo es eigendlich um Gewalt gegen Frauen gehen sollte.

     

    Es wurde den 3 Männern hier den dieses Thema sehr am Herzen zu liegen scheint ja empfohlen, ne eigene Diskussion dazu zu erstellen, wäre bestimmt wertvoll, zu sammeln wo und wie betroffene Männer Hilfe finden können.

    Schade, dass dafür keine konstruktive Energie aufgewendet wurde.

    Es gibt auch den internationalen Tag gegen Gewalt an Männern, schade dass ihr euch auch da nicht engagiert, lieber Waldmeister und Co.

    Hab die Beiträge dieser Männer nicht durchgelesen aber glaub nicht, dass da was bei war, was von Gewalt betroffenen Männern wirklich helfen könnte.

    Ich würde mich freuen wenn sich mehr Männer für ihne Geschlechtsgenossen wirklich einsetzen würden, so dass Gewalt gegen Männer besser bekämpft werden kann. 

    Ehrlich gesagt bezweifel ich aber, dass es euch wirklich dadrum geht.

  • 11.04.26, 19:05

    Wenn sich das bestätigt, dann gebe ich zu impulsiv ein Vorurteil gehabt zu haben. 
    Meist sind solche Dramen in der Schweiz erweiterte Suizide eines Mannes.

    Danke für das posten weiterer Erkenntnisse,Erv.

    Erv:

     

    Karin:

    Nein Erv, es war ein Mann der seine Fammilienmitglieder auslöschen wollte aber bei sich selber versagt hat….

    Ich glaube nicht an ein Einbrecher

     

     

    Es war ein 51jähriger "Mann" ohne Wohnsitz in der Schweiz. Mutmaßlich halt, wie immer.

     

    https://vorarlberg.orf.at/stories/3349480/

     

     

  • 11.04.26, 18:46

     

    Karin:

    Nein Erv, es war ein Mann der seine Fammilienmitglieder auslöschen wollte aber bei sich selber versagt hat….

    Ich glaube nicht an ein Einbrecher

    Erv:

     

     

    Was willst du damit sagen?

    Das der Täter den Mann verschont hat weil er ein Mann ist?

    Vielleicht ist er im Rollstuhl gesessen und war für den Einbrecher nicht bedrohlich während die Frauen Wiederstand leisteten, wir wissen es nicht.

     

    Hier eine Statistik von D, Männer sind als Opfer von Gewalttaten deutlich überrepräsentiert.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1561134/umfrage/opfer-von-gewaltkriminalitaet-in-deutschland-nach-geschlecht/

     

     

    Es war ein 51jähriger "Mann" ohne Wohnsitz in der Schweiz. Mutmaßlich halt, wie immer.

     

    https://vorarlberg.orf.at/stories/3349480/

     

  • 10.04.26, 08:39

    Nein Erv, es war ein Mann der seine Fammilienmitglieder auslöschen wollte aber bei sich selber versagt hat….

    Ich glaube nicht an ein Einbrecher

    Erv:

     

    Karin:

    3 Frauen schwer verletzt, Mann nur leicht…

    https://www.20min.ch/story/au-sg-mysterioese-umstaende-polizei-findet-4-verletzte-in-haus-103543821

     

    Was willst du damit sagen?

    Das der Täter den Mann verschont hat weil er ein Mann ist?

    Vielleicht ist er im Rollstuhl gesessen und war für den Einbrecher nicht bedrohlich während die Frauen Wiederstand leisteten, wir wissen es nicht.

     

    Hier eine Statistik von D, Männer sind als Opfer von Gewalttaten deutlich überrepräsentiert.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1561134/umfrage/opfer-von-gewaltkriminalitaet-in-deutschland-nach-geschlecht/

     

  • 09.04.26, 20:15

     

    Karin:

    3 Frauen schwer verletzt, Mann nur leicht…

    https://www.20min.ch/story/au-sg-mysterioese-umstaende-polizei-findet-4-verletzte-in-haus-103543821

     

    Was willst du damit sagen?

    Das der Täter den Mann verschont hat weil er ein Mann ist?

    Vielleicht ist er im Rollstuhl gesessen und war für den Einbrecher nicht bedrohlich während die Frauen Wiederstand leisteten, wir wissen es nicht.

     

    Hier eine Statistik von D, Männer sind als Opfer von Gewalttaten deutlich überrepräsentiert.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1561134/umfrage/opfer-von-gewaltkriminalitaet-in-deutschland-nach-geschlecht/

  • So geht es besser, beim erstellen des Kommentars, das Link- Zeichen klicken, Link ins Kästchen einfügen, mit Häckchen bestätigen, sorry für das Mansplaining 😉

    https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft-politik/613936024-aenderung-von-unfallversicherungsgesetz-fuer-vergewaltigungsopfer-geplant 

  • 07.04.26, 23:44 - Zuletzt bearbeitet 07.04.26, 23:45.

    https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft-politik/613936024-aenderung-von-unfallversicherungsgesetz-fuer-vergewaltigungsopfer-geplant 

     

  • 11.03.26, 17:26 - Zuletzt bearbeitet 11.03.26, 17:27.

     

    Karin:

    Danke Mandi für den Beitrag, denn ein Daumen hoch passt in diesem Zusammenhang nicht

    Gerne.

    Ich glaube, "Verzweiflungstaten" werden nicht als Femizide gewertet. Denn der Grund ist ja nicht Hass auf die Frau sondern - Verzweiflung. Hier bei diesem Fall wissen wir es noch nicht, vielleicht kommen noch Details nach.

  • 11.03.26, 17:23 - Zuletzt bearbeitet 11.03.26, 17:24.

    Danke Mandi für den Beitrag, denn ein Daumen hoch passt in diesem Zusammenhang nicht

    Mandi:

    Nächster Femizid:

    Frau nach Schussattacke ihres Mannes verstorben - burgenland.ORF.at

     

    Könnte aber ev. auch ins Thema Einsamkeit-Verlassenheit im weiteren Sinne passen -  "Verzweiflungstat" sagte man früher, wie sie leider besonders bei älteren Paaren nicht selten vorkommt.

     

     

  • 11.03.26, 17:21

    Nächster Femizid:

    Frau nach Schussattacke ihres Mannes verstorben - burgenland.ORF.at

     

    Könnte aber ev. auch ins Thema Einsamkeit-Verlassenheit im weiteren Sinne passen -  "Verzweiflungstat" sagte man früher, wie sie leider besonders bei älteren Paaren nicht selten vorkommt.

     

  • 06.03.26, 14:43 - Zuletzt bearbeitet 06.03.26, 14:43.

    UN- Report zum Weltfrauentag, in vielen Ländern der Welt erleben Frauen und Mädchen
     Rückschritte bei der Gleichberechtigung und wachsende Diskriminierung, dabei machen zahlreiche Staaten lange erkämpfte Fortschritte wieder rückgängig: UN beklagen Rückschritte bei Frauenrechten | tagesschau.de dazu ein paar Gedanken von Debora Eller, "Feminismus 
    muss nicht immer ernst sein, denn für einige Männer ist eine lachende Frau schon ein Ärger-
    nis!" Gedanken zum Frauenkampftag 8. März | Feminismus, Spaß, Widerstand | jungle.world

    girls.jpg
  •  

    Erv:

    Ich frage mich was jetzt an Wut so neu oder toll sein soll.

    Im Prinzip sind die Ziele nicht neu, heißt halt jetzt anders. Wut kann der Auslöser sein, sollte aber nicht zum ständigen Begleiter werden.

     

    Was in dem Artikel die Seenotrettung verloren hat muß mir mal wer vortanzen, achja wegen der Wut.

     

    Da Wut ein Gefühl ist, ist sie natürlich nicht neu, die Frage ist aber was man damit macht, 
    staut man sie in sich auf, lässt sie an anderen raus, die vielleicht nicht mal was dafür können
    oder setzt man sie zu Energie um, um sich zu Engagieren, die Seenotrettung dient im Video
    als Beispiel, wo sich jemand einbringt um einer empfundenen Ungerechtigkeit entgegen zu 
    wirken, 

    mein Anliegen war, aufzuzeigen, dass niemand mit seiner Wut allein sein muss und es Mög-
    lichkeiten gibt sich zu vernetzen und eben positives zur Gesellschaftsänderung zu bewirken 😉

  • 05.03.26, 13:26

    Ich frage mich was jetzt an Wut so neu oder toll sein soll.

    Im Prinzip sind die Ziele nicht neu, heißt halt jetzt anders. Wut kann der Auslöser sein, sollte aber nicht zum ständigen Begleiter werden.

     

    Was in dem Artikel die Seenotrettung verloren hat muß mir mal wer vortanzen, achja wegen der Wut.

     

  • 04.03.26, 19:54

    Vorsicht beim anschauen.Das macht was mit dir.

  •  

    Schwarzgelber Mutbürger:

    Werden Frauen wütend, gelten sie schnell als hysterisch, doch viele nutzen ihre Wut als Reaktion auf gesellschaftliche Ungerechtigkeiten wie Sexismus, Gewalt und Diskriminierung. Die Bewegung „Female Rage“ verbindet Frauen weltweit, um über gemeinsame Erfahrungen zu sprechen und gegen toxische Männlichkeit und Frauenhass zu kämpfen: 

    https://www.3sat.de/wissen/nano-doku/260219-nano-unterschaetzte-wut-wie-frauen-kontern-ndk-100.html

    Vielen Dank. Das werde ich mir auf jeden Fall anschauen. Ist gerade genau mein Thema .

  • Werden Frauen wütend, gelten sie schnell als hysterisch, doch viele nutzen ihre Wut als Reaktion auf gesellschaftliche Ungerechtigkeiten wie Sexismus, Gewalt und Diskriminierung. Die Bewegung „Female Rage“ verbindet Frauen weltweit, um über gemeinsame Erfahrungen zu sprechen und gegen toxische Männlichkeit und Frauenhass zu kämpfen: 

    https://www.3sat.de/wissen/nano-doku/260219-nano-unterschaetzte-wut-wie-frauen-kontern-ndk-100.html

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