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  • Stiller Hilferuf bei Gewalt gegen Frauen

    Diskussion · 289 Beiträge · 30 Gefällt mir · 3.516 Aufrufe
    SonnJa aus Gelsenkirchen
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    Ich habe ihn erst heute kennengelernt, den "stillen Hilferuf ".

    Morgen, am 25.11. ist ja der Orange Day, also der internationale Tag zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen. 

     

    Kennt Ihr diesen stillen Hilferuf schon? 

     

    Hebt die flache Hand nach oben, die Handinnenfläche zeigt dabei zum Gegenüber. Klappt den Daumen in die Handinnenfläche um. Verschließt mit den übrigen Fingern den Daumen.

     

    24.11.25, 18:34 - Zuletzt bearbeitet 24.11.25, 20:26.

Beiträge

  •  

    Waldgeist:

     

    Mandi:

    Der Vater des Kindes, das diesen stillen Hilferuf gesendet hat, wurde bereits freigesprochen. Die Familie entschlug sich der Aussage, die Richterin hatte nicht zu Verurteilung in der Hand, obwohl sie ihm kein Wort seiner Aussage geglaubt hat. Sie hätte in "gerne" verurteilt, konnte aber nicht.

    Hoffentlich lesen wir nicht bald wieder von einem schweren Gewaltverbrechen.


     

    In dem Fall des Hilferufs des Mädchens in Wien ist es leicht, aus der Außensicht zu denken: „Warum haben die Frauen nicht ausgesagt?“ Doch wenn man die Situation genau betrachtet, wird schnell klar, dass ihr Schweigen nachvollziehbar ist.

    Der Mann stand unter dem Verdacht, die Frauen nach Ägypten entführen zu wollen. Würde er verurteilt, ist die Strafe nach bisherigen Erfahrungen oft nur bedingt oder relativ kurz. Das bedeutet: Nach kurzer Zeit wäre er wieder frei und die Gefahr für die Frauen könnte danach noch größer werden.

    Zudem , dass in solchen Fällen oft Druck und Drohungen aus der Familie des Täters kommen . Die Frauen hätten sich möglicherweise nicht nur vor dem Mann selbst, sondern auch vor dessen Umfeld schützen müssen. In Ägypten wären sie ohne rechtlichen Schutz der Willkür der Familie ausgeliefert gewesen.

    Vor diesem Hintergrund ist es absolut verständlich, dass die Frauen sich der Aussage enthalten haben ! 


     

    Ich kenne das Justizsystem in Österreich nicht, lieber Waldgeist, aber genau da müsste dann 
    eben wieder die Politik ansetzen, Zeugenschutzprogramm, Fussfessel für die Täter, wodurch
    deren Opfer gewarnt werden, bis hin zu eventuellen neuen Identitäten für die Opfer...etcpp

  • 19.12.25, 22:03

     

    Mandi:

    Der Vater des Kindes, das diesen stillen Hilferuf gesendet hat, wurde bereits freigesprochen. Die Familie entschlug sich der Aussage, die Richterin hatte nicht zu Verurteilung in der Hand, obwohl sie ihm kein Wort seiner Aussage geglaubt hat. Sie hätte in "gerne" verurteilt, konnte aber nicht.

    Hoffentlich lesen wir nicht bald wieder von einem schweren Gewaltverbrechen.


     

    In dem Fall des Hilferufs des Mädchens in Wien ist es leicht, aus der Außensicht zu denken: „Warum haben die Frauen nicht ausgesagt?“ Doch wenn man die Situation genau betrachtet, wird schnell klar, dass ihr Schweigen nachvollziehbar ist.

    Der Mann stand unter dem Verdacht, die Frauen nach Ägypten entführen zu wollen. Würde er verurteilt, ist die Strafe nach bisherigen Erfahrungen oft nur bedingt oder relativ kurz. Das bedeutet: Nach kurzer Zeit wäre er wieder frei und die Gefahr für die Frauen könnte danach noch größer werden.

    Zudem , dass in solchen Fällen oft Druck und Drohungen aus der Familie des Täters kommen . Die Frauen hätten sich möglicherweise nicht nur vor dem Mann selbst, sondern auch vor dessen Umfeld schützen müssen. In Ägypten wären sie ohne rechtlichen Schutz der Willkür der Familie ausgeliefert gewesen.

    Vor diesem Hintergrund ist es absolut verständlich, dass die Frauen sich der Aussage enthalten haben ! 


     

  •  

    Erv:

     

    Karin:

    Naja, mann muss immer die Relationen sehen… Eine 50 Kg Frau ist Kräftemässig einem 80+Kg Mann rein schon durch die Masse unterlegen, wenn der Kick in die Eier abgeblockt wird, hat sie eh keine Chance für den Kampf und Ausgangskleidung ist nicht zum rennen gedacht.
    Es ist ein Trugschluss sich wehren zu können. Ich war kurz vor dem grünen Gürtel im Judo, war selbstsicher, furchtlos,  als mir ein Kollege demonstrierte, dass ich Null Chancen hätte und er hatte Recht. Weder konnte ich seinem Griff entfliehen, noch ihn zu Fall bringen oder kicken, er konnte mich würgen bis ich fast Ohnmächtig war. Ich hatte keine Chance und froh, dass es nur gestellt war.

     

    Das ist leider die traurige Wahrkeit, die Chanchen stehen für dich evt. besser weil der Preis zu hoch ist. Gut für dich, dann muss aber 10 Minuten später die nächste Frau daran glauben die um die Ecke biegt.

     

    Ich sehe nach wie vor in Männern das Problem und zugleich die Lösung.

     

    Beispiel Kölner Domplatte:

    In der Gruppe haben sich auch viele Deutsche Männer befunden. Was haben sie dagegen getan?

     

    Aktuelles Beispiel aus Wien:

    https://www.derstandard.at/story/3000000298732/sexuelle-belaestigung-in-wiener-dampfbad-die-frauen-gingen-der-taeter-blieb

    In einer Saune hat ein Mann vor 4 Frauen zu masturbieren angefangen. Was haben die restlichen Männer getan? Was der Bademeister?

     

    Ich mutmaße das dies nicht immer so war und z.b. in einer ehemaliger Osten- Saune sich gleiche ein paar Kerle gefunden hätten die ihn herzhaft zur kalten Dusche begleiten.

     

    Ich halte nicht viel von diesen aktuellen Ideen der Männlichkeit, die uns erklären das alles an uns toxisch. Vielmehr bin ich ein Befürworter der Idee dass Männer lernen sollen wie sie ein gesundes Verhätniss dazu haben(Gute Väter schaffen gute Söhne) und damit umgehen können. Das beeinhaltet auch den Umgang mit Kraft und Aggression um in beiden oben genannten Situationen ihrer Aufgabe nachzukommen.

    Und nicht dumm mit einem T-Shirt "Ich bin ein männlicher Feminist" herumstehen.

    Deiner Kernaussage, lieber Erv, dass es auch auf die umstehenden Männer, bzw. deren Hand-
    lungen ankommt, stimme ich zu, dass Du aber offenbar glaubst, dass Männer die sich Feminist nennen nicht handeln würden, ist aus meiner Sicht ziemlich absurd...

    potentielle Täter nutzen auch oft den Überraschungsmoment, aber jede Frau die sich daraus 
    befreien kann, kann danach auch Sicherheitsbehörden informieren, auf dass der Täter keine
    weitere Frau angreifen kann...

    Fluchen jedenfalls kann dabei auch helfen, bei sportlicher Anstrengung, konzentrierter und 
    selbstbewusster zu sein: Fluchen macht uns stärker | MDR.DE 

    Zudem ist deine Aussage über "toxische Männlichkeit" eben auch eher Meinung als Fakten, 
    denn niemand verunglimpft alles männliche: Toxische Männlichkeit – Wikipedia mehr dazu
    von Karin was gemeint ist👇

     

  • 19.12.25, 21:09 - Zuletzt bearbeitet 19.12.25, 21:42.

    Na… die Chancen stehen inzwischen für mich viel besser, da ich in Masse expandiert habe und inzwischen viel mehr Wut und Schlagkraft einsetzen könnte. Nach mir ist er Brei und tut nie wieder einer Frau was zu leide…. Aber, für die möchte gern Frau angreifende Herren ein Glück, gehöre ich zu den übersehenen Frauen, ihnen passiert also nix.

     

    Ich sehe auch das Problem und die Lösung in den Kerlen selbst, da gebe ich dir recht Erv.

     

    Ein mastubierender Mann in der Sauna wär mir egal, tut mir nicht weh, würde mich ehrlich gesagt eher belustigen. 

     

    Es ist ja nicht alles männliche toxisch, nur die toxische überzeichnete Männlichkeit die zur Dominanz und Macht gebraucht wird. Ich schreib gern im Forum, weil ich meine Sätze beenden kann. In einem Gespräch werd ich unterbrochen, nicht ausreden gelassen und teilweise angeschrien. Erst wenn ein Mann mich “auf mein Platz zurückjagen will“ oder klein machen will, empfinde ich es als toxisch.

     

    Erv:

     

    Karin:

    Naja, mann muss immer die Relationen sehen… Eine 50 Kg Frau ist Kräftemässig einem 80+Kg Mann rein schon durch die Masse unterlegen, wenn der Kick in die Eier abgeblockt wird, hat sie eh keine Chance für den Kampf und Ausgangskleidung ist nicht zum rennen gedacht.
    Es ist ein Trugschluss sich wehren zu können. Ich war kurz vor dem grünen Gürtel im Judo, war selbstsicher, furchtlos,  als mir ein Kollege demonstrierte, dass ich Null Chancen hätte und er hatte Recht. Weder konnte ich seinem Griff entfliehen, noch ihn zu Fall bringen oder kicken, er konnte mich würgen bis ich fast Ohnmächtig war. Ich hatte keine Chance und froh, dass es nur gestellt war.

     

    Das ist leider die traurige Wahrkeit, die Chanchen stehen für dich evt. besser weil der Preis zu hoch ist. Gut für dich, dann muss aber 10 Minuten später die nächste Frau daran glauben die um die Ecke biegt.

     

    Ich sehe nach wie vor in Männern das Problem und zugleich die Lösung.

     

    Beispiel Kölner Domplatte:

    In der Gruppe haben sich auch viele Deutsche Männer befunden. Was haben sie dagegen getan?

     

    Aktuelles Beispiel aus Wien:

    https://www.derstandard.at/story/3000000298732/sexuelle-belaestigung-in-wiener-dampfbad-die-frauen-gingen-der-taeter-blieb

    In einer Saune hat ein Mann vor 4 Frauen zu masturbieren angefangen. Was haben die restlichen Männer getan? Was der Bademeister?

     

    Ich mutmaße das dies nicht immer so war und z.b. in einer ehemaliger Osten- Saune sich gleiche ein paar Kerle gefunden hätten die ihn herzhaft zur kalten Dusche begleiten.

     

    Ich halte nicht viel von diesen aktuellen Ideen der Männlichkeit, die uns erklären das alles an uns toxisch. Vielmehr bin ich ein Befürworter der Idee dass Männer lernen sollen wie sie ein gesundes Verhätniss dazu haben(Gute Väter schaffen gute Söhne) und damit umgehen können. Das beeinhaltet auch den Umgang mit Kraft und Aggression um in beiden oben genannten Situationen ihrer Aufgabe nachzukommen.

    Und nicht dumm mit einem T-Shirt "Ich bin ein männlicher Feminist" herumstehen.

     

  • 19.12.25, 20:20 - Zuletzt bearbeitet 19.12.25, 20:21.

     

    Karin:

    Naja, mann muss immer die Relationen sehen… Eine 50 Kg Frau ist Kräftemässig einem 80+Kg Mann rein schon durch die Masse unterlegen, wenn der Kick in die Eier abgeblockt wird, hat sie eh keine Chance für den Kampf und Ausgangskleidung ist nicht zum rennen gedacht.
    Es ist ein Trugschluss sich wehren zu können. Ich war kurz vor dem grünen Gürtel im Judo, war selbstsicher, furchtlos,  als mir ein Kollege demonstrierte, dass ich Null Chancen hätte und er hatte Recht. Weder konnte ich seinem Griff entfliehen, noch ihn zu Fall bringen oder kicken, er konnte mich würgen bis ich fast Ohnmächtig war. Ich hatte keine Chance und froh, dass es nur gestellt war.

     

    Das ist leider die traurige Wahrkeit, die Chanchen stehen für dich evt. besser weil der Preis zu hoch ist. Gut für dich, dann muss aber 10 Minuten später die nächste Frau daran glauben die um die Ecke biegt.

     

    Ich sehe nach wie vor in Männern das Problem und zugleich die Lösung.

     

    Beispiel Kölner Domplatte:

    In der Gruppe haben sich auch viele Deutsche Männer befunden. Was haben sie dagegen getan?

     

    Aktuelles Beispiel aus Wien:

    https://www.derstandard.at/story/3000000298732/sexuelle-belaestigung-in-wiener-dampfbad-die-frauen-gingen-der-taeter-blieb

    In einer Saune hat ein Mann vor 4 Frauen zu masturbieren angefangen. Was haben die restlichen Männer getan? Was der Bademeister?

     

    Ich mutmaße das dies nicht immer so war und z.b. in einer ehemaliger Osten- Saune sich gleiche ein paar Kerle gefunden hätten die ihn herzhaft zur kalten Dusche begleiten.

     

    Ich halte nicht viel von diesen aktuellen Ideen der Männlichkeit, die uns erklären das alles an uns toxisch. Vielmehr bin ich ein Befürworter der Idee dass Männer lernen sollen wie sie ein gesundes Verhätniss dazu haben(Gute Väter schaffen gute Söhne) und damit umgehen können. Das beeinhaltet auch den Umgang mit Kraft und Aggression um in beiden oben genannten Situationen ihrer Aufgabe nachzukommen.

    Und nicht dumm mit einem T-Shirt "Ich bin ein männlicher Feminist" herumstehen.

  • 19.12.25, 17:04

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Marta:

    Es wurde mir noch ein weiteres Video vorgeschlagen, das verdeutlicht wie wichtig es ist, sich überhaupt zu wehren und Hilfe zu erbitten oder aktiv einzufordern. Man sieht hier sehr gut, wie groß die Hürde ist sogar bei einer sehr selbstbewussten Person.

    https://www.youtube.com/watch?v=J39JwIakNDc

    Du meinst, liebe Marta, wie wichtig es ist dies zu Trainieren? Meines Wissens gibt es mittlerweile
    auch Initiativen die darauf drängen, dass der öffentliche Raum besser ausgeleuchtet ist etc.
    finde da aber gerade keinen Link, nur den wo Frauen mal wieder empfohlen wird sich über Heim-telefon, Apps oder Nachttaxis selbst zu schützen Wie Frauen sich nachts in der Öffentlichkeit schützen | tagesschau.de

    Ich meine, solche Kurse sind wichtig um überhaupt auf den Gedanken zu kommen man könnte sich wehren, verteidigen, lauthals schreien und um Hilfe rufen, flüchten usw.

    Die meisten Frauen haben nicht auf dem Schulhof mit Jungs gerauft und hatten auch keine Brüder im passenden Alter für diese Übung.

  • 19.12.25, 16:37

     

    Karin:

    Naja, mann muss immer die Relationen sehen… Eine 50 Kg Frau ist Kräftemässig einem 80+Kg Mann rein schon durch die Masse unterlegen, wenn der Kick in die Eier abgeblockt wird, hat sie eh keine Chance für den Kampf und Ausgangskleidung ist nicht zum rennen gedacht.
    Es ist ein Trugschluss sich wehren zu können. Ich war kurz vor dem grünen Gürtel im Judo, war selbstsicher, furchtlos,  als mir ein Kollege demonstrierte, dass ich Null Chancen hätte und er hatte Recht. Weder konnte ich seinem Griff entfliehen, noch ihn zu Fall bringen oder kicken, er konnte mich würgen bis ich fast Ohnmächtig war. Ich hatte keine Chance und froh, dass es nur gestellt war.

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Du meinst, liebe Marta, wie wichtig es ist dies zu Trainieren? Meines Wissens gibt es mittlerweile
    auch Initiativen die darauf drängen, dass der öffentliche Raum besser ausgeleuchtet ist etc.
    finde da aber gerade keinen Link, nur den wo Frauen mal wieder empfohlen wird sich über Heim-telefon, Apps oder Nachttaxis selbst zu schützen Wie Frauen sich nachts in der Öffentlichkeit schützen | tagesschau.de

     

    Deshalb habe ich mehr Vertrauen in mein Auto als in die Öffis 🤷‍♀️🤷‍♀️🤷‍♀️

  • 19.12.25, 16:04

    Naja, mann muss immer die Relationen sehen… Eine 50 Kg Frau ist Kräftemässig einem 80+Kg Mann rein schon durch die Masse unterlegen, wenn der Kick in die Eier abgeblockt wird, hat sie eh keine Chance für den Kampf und Ausgangskleidung ist nicht zum rennen gedacht.
    Es ist ein Trugschluss sich wehren zu können. Ich war kurz vor dem grünen Gürtel im Judo, war selbstsicher, furchtlos,  als mir ein Kollege demonstrierte, dass ich Null Chancen hätte und er hatte Recht. Weder konnte ich seinem Griff entfliehen, noch ihn zu Fall bringen oder kicken, er konnte mich würgen bis ich fast Ohnmächtig war. Ich hatte keine Chance und froh, dass es nur gestellt war.

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Marta:

    Es wurde mir noch ein weiteres Video vorgeschlagen, das verdeutlicht wie wichtig es ist, sich überhaupt zu wehren und Hilfe zu erbitten oder aktiv einzufordern. Man sieht hier sehr gut, wie groß die Hürde ist sogar bei einer sehr selbstbewussten Person.

    https://www.youtube.com/watch?v=J39JwIakNDc

    Du meinst, liebe Marta, wie wichtig es ist dies zu Trainieren? Meines Wissens gibt es mittlerweile
    auch Initiativen die darauf drängen, dass der öffentliche Raum besser ausgeleuchtet ist etc.
    finde da aber gerade keinen Link, nur den wo Frauen mal wieder empfohlen wird sich über Heim-telefon, Apps oder Nachttaxis selbst zu schützen Wie Frauen sich nachts in der Öffentlichkeit schützen | tagesschau.de

     

  • 19.12.25, 15:52

     

    Mandi:

    Der Vater des Kindes, das diesen stillen Hilferuf gesendet hat, wurde bereits freigesprochen. Die Familie entschlug sich der Aussage, die Richterin hatte nicht zu Verurteilung in der Hand, obwohl sie ihm kein Wort seiner Aussage geglaubt hat. Sie hätte in "gerne" verurteilt, konnte aber nicht.

    Hoffentlich lesen wir nicht bald wieder von einem schweren Gewaltverbrechen.

    Nein, wie traurig😖

  •  

    Marta:

    Es wurde mir noch ein weiteres Video vorgeschlagen, das verdeutlicht wie wichtig es ist, sich überhaupt zu wehren und Hilfe zu erbitten oder aktiv einzufordern. Man sieht hier sehr gut, wie groß die Hürde ist sogar bei einer sehr selbstbewussten Person.

    https://www.youtube.com/watch?v=J39JwIakNDc

    Du meinst, liebe Marta, wie wichtig es ist dies zu Trainieren? Meines Wissens gibt es mittlerweile
    auch Initiativen die darauf drängen, dass der öffentliche Raum besser ausgeleuchtet ist etc.
    finde da aber gerade keinen Link, nur den wo Frauen mal wieder empfohlen wird sich über Heim-telefon, Apps oder Nachttaxis selbst zu schützen Wie Frauen sich nachts in der Öffentlichkeit schützen | tagesschau.de

  • 19.12.25, 14:56

    Der Vater des Kindes, das diesen stillen Hilferuf gesendet hat, wurde bereits freigesprochen. Die Familie entschlug sich der Aussage, die Richterin hatte nicht zu Verurteilung in der Hand, obwohl sie ihm kein Wort seiner Aussage geglaubt hat. Sie hätte in "gerne" verurteilt, konnte aber nicht.

    Hoffentlich lesen wir nicht bald wieder von einem schweren Gewaltverbrechen.

  • 19.12.25, 13:13 - Zuletzt bearbeitet 19.12.25, 13:14.

     

    Marta:

    Es wurde mir noch ein weiteres Video vorgeschlagen, das verdeutlicht wie wichtig es ist, sich überhaupt zu wehren und Hilfe zu erbitten oder aktiv einzufordern. Man sieht hier sehr gut, wie groß die Hürde ist sogar bei einer sehr selbstbewussten Person.

    https://www.youtube.com/watch?v=J39JwIakNDc

    Ich habe mir mehrmals diese Videos angeschaut. Und da gebe ich Dir Recht, wer von Haus aus  nicht zu Gewalt neigt, für die Person, egal ob männlich oder weiblich, ist es schwierig, zu handeln, aktiv sich zu wehren. Ich denke, solche Kurse zu besuchen wird immer wichtiger, leider .

  • 19.12.25, 12:08

    Es wurde mir noch ein weiteres Video vorgeschlagen, das verdeutlicht wie wichtig es ist, sich überhaupt zu wehren und Hilfe zu erbitten oder aktiv einzufordern. Man sieht hier sehr gut, wie groß die Hürde ist sogar bei einer sehr selbstbewussten Person.

    https://www.youtube.com/watch?v=J39JwIakNDc

  • Die Regierung in London will die kritische Auseinandersetzung mit frauenfeindlichen Ideen und Einstellungen zum Pflichtstoff an Schulen machen. Damit sollen Mädchen besser vor Gewalt geschützt und Jungen von schädlichen Einflüssen ferngehalten werden, hieß es. Alle Schulen in England sollen verpflichtet werden, "ein starkes Angebot zu haben, um Schüler über gesunde und respektvolle Beziehungen aufzuklären". Die Regierung reagiert damit unter anderem auf die Verbreitung frauenfeindlicher Ideen im Internet: Newsticker: Aktuelle Schlagzeilen und Eilmeldungen

  • 18.12.25, 20:11 - Zuletzt bearbeitet 18.12.25, 20:11.

     

    Marta:

    Es gibt gute Selbstverteidigungskurse und auch welche, in denen frau als erste aufgeklärt wird was sie alles nicht machen darf und dafür belangt werden kann, WEIL sie sich gewährt hat. 😉

    https://www.youtube.com/watch?v=aB2glyfgWFk

    Ich kann verstehen, liebe Marta, dass Du ein Gegenbeispiel zu den pauschalisierenden Aussagen
    von Florentine Osche bringst, weil ihre Erfahrungen eben nicht für alle Selbstverteidigungskurse
    gelten, man könnte sagen, sie setzt auf billige Lacher und diskreditiert damit auch ernsthafte Versuche Frauen Selbstschutz beizubringen, die eigentliche Leere aus ihren Erfahrungen sollte sein, dass man sich einen geeigneten Kurs suchen muss, selbst hatte ich hier ja auch schon eine Doku über eine Frau geteilt die anderen Frauen dabei helfen will nicht das Gleiche durchmachen
     zu müssen wie sie: Close Up: Ich will Frauen stark machen - hier anschauen sende liebe Grüße:-)

  • 18.12.25, 15:52

    Es gibt gute Selbstverteidigungskurse und auch welche, in denen frau als erste aufgeklärt wird was sie alles nicht machen darf und dafür belangt werden kann, WEIL sie sich gewährt hat. 😉

    https://www.youtube.com/watch?v=aB2glyfgWFk

  • Florentine Osche kann schlecht Nein sagen und spricht über ihre Erfahrungen mit Selbstverteidigungskursen: https://youtu.be/iZZ3yOdFIf0

  • 11.12.25, 22:24

     

    Waldgeist:

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Aus meiner Sicht unterliegst Du bei deiner Äußerung vielfältigen Missverständnissen, wer 
    behauptet denn, dass einzig der Staat für Kindererziehung zuständig sein soll? Mich wun-
    dert, das werdende Eltern nicht so eine Art Grundkurs zur Erziehung belegen müssen...

    Die Gesellschaft will mündige und leistungsfähige Bürger, so dass sie auch Leistungen er-
    bringen muss, damit sie diese bekommt, 

    Kinder sind keine Objekte in der Gleichung, sondern haben auch Rechte, die manchmal 
    gegen das Verhalten der Eltern durchgesetzt werden müssen...

    In Kita und Schule lernen Kinder beispielsweise unter ihres gleichen die Regeln des Zu-
    sammenlebens, was sie alleine, nur von einem Erziehungsberechtigten so nicht lernen 
    würden und es ist wohl wirtschaftlicher, wenn sich eine geschulte Person um eine Gruppe
    Kinder kümmert, als wenn eine Fachkraft aus einem anderen Bereich, ihren Arbeitsplatz
    aufgibt um sich um ein einzelnes oder vielleicht 2- 3 Kindern kümmert? 

    Glaubst Du, dass Menschen mit Beeinträchtigung nur gepflegt werden wollen und ihr Leben
    nicht selbst in die Hand nehmen wollen? Sagt Dir Steven Hawking etwas? Es würde wohl nie-
    mand behaupten, dass Menschen mit Beeinträchtigungen die Gesellschaft nicht auch voran
    bringen können... Stephen Hawking – Wikipedia

    Der Staat ist kein reines Kosten- Nutzen- Geschäft, er sollte sich fragen welche Leistungen 
    er erbringen will und die Kosten dafür gerecht auf die Gesellschaft verteilen, merkwürdiger-
    weise wird gerade viel auf vermeintliche "Minderleister" geschaut und versucht bei denen
    Einzusparen, aber nicht auf jene bei denen sich viel Kapital ansammelt und ihren Anteil an 
    der Steuerlast mit Tricks herumdrücken...
     

    Ich glaube, wir reden an manchen Stellen ein wenig aneinander vorbei. Ich habe nie behauptet, dass ausschließlich die Eltern oder ausschließlich der Staat für die Erziehung zuständig sein sollen. Für mich ist es ein Zusammenspiel – aber eines, bei dem die Hauptverantwortung trotzdem bei den Eltern bleibt. Sie prägen die ersten Jahre am stärksten, und diese Aufgabe kann die Gesellschaft nicht vollständig übernehmen.

    Natürlich haben Kinder Rechte, und manchmal müssen diese auch gegen das Verhalten der Eltern geschützt werden. Und selbstverständlich lernen Kinder in Kita und Schule Dinge, die sie im Elternhaus nicht lernen könnten – soziale Regeln, Gruppenverhalten, Abläufe. Das stelle ich gar nicht infrage.

    Mir geht es nur darum, dass man Eltern nicht völlig aus der Verantwortung entlassen darf. Die Gesellschaft kann unterstützen, ergänzen und auffangen, aber sie kann nicht die persönliche Fürsorge ersetzen, die aus dem direkten Familienumfeld kommt. Wenn man alles auf den Staat überträgt, entsteht schnell ein falsches Bild von Erziehung als „Dienstleistung“, die man einfach abgeben kann.

    Was Menschen mit Beeinträchtigungen betrifft: Niemand bestreitet, dass viele Großartiges leisten können – Stephen Hawking ist ein gutes Beispiel. Aber man sollte nicht nur seinen Namen zitieren, sondern sich auch mit seinen Gedanken beschäftigen. Ich werde ein Foto eines seiner Bücher einstellen, denn es lohnt sich wirklich, Hawking auch zu lesen und nicht nur als Argument anzuführen. Gleichzeitig existieren aber auch Fälle, in denen Menschen ihr Leben lang Unterstützung brauchen – das ist keine Wertung, sondern Teil der Realität.

    Mein Punkt war lediglich: Wenn man über Verantwortung, Kosten, Leistungen und Zuständigkeiten spricht, muss man alle Aspekte berücksichtigen – nicht nur Idealfälle. Und dazu gehört für mich eindeutig, dass Eltern eine große Verantwortung tragen und nicht nur die Gesellschaft „alles richten“ soll.

    IMG_1901.jpeg


     

     

    Wie du schon sagst geht es nicht um entweder/ oder.

    Ich weiß auch nicht wo du das raus ließt.

     

    Ich habe die Fälle angesprochen bei denen ein Entzug der Kinder von den Eltern notwendig ist. Extremfälle bei denen dann eben doch die Gesellschaft die volle Verantwortung hat.

    Ich habe es angesprochen weil es gerade diese extremfälle sind die meiner persönlichen Erfahrung nach Menschen hervorbringt die psychisch stark belastet sind und dies manchmal durch Gewalttätigkeit ausargieren.

    Bei diesen Kindern hat der Staat die Verantwortung und Möglichkeit Prävention zu betreiben damit diese nicht zu gewalttätigen erwachsenen werden.

     

    Ansonsten sprach ich von Hilfe, Hilfe impliziert nicht das Abnehmen von Aufgaben und Verantwortung sondern das unterstützen und befähigen diese zu erfüllen.

     

    Natürlich liegt die Verantwortung in erster Linie bei den Eltern aber wenn diese ihrer Veranstaltung nicht gerecht werden wird das zum Problem für die Allgemeinheit.

     

    Letztlich ist es egal ob man meine Ideologie das wir alle verantwortlich sind teilt oder nicht.

     

    Nicht alle Eltern kümmern sich ausreichend gut um ihre Kinder, dadurch wachsen sie zu Menschen herran die psychisch krank sind.

     

    Wenn wir künftige Generationen haben wollen die weder depressiv noch aggressiv sind müssen wir Möglichkeiten finden Eltern besser zu unterstützen und Kinder besser zu fördern oder es sein lassen und mit den Konsequenzen leben zu denen eben auch häusliche Gewalt zählt... Aber das ist ja auch privat Sache.

     

    Der effizienteste Weg um Gewalt zu verhindern ist Prävention und das möglichst früh.

    Durch die Feststellung das es Verantwortung der Eltern ist ändert man nichts, man stellt nur fest das man selbst nichts tun kann also auch nichts tun muss aber wenn man veränderung will muss man Dinge finden die man tun kann und keine Ausreden um nichts zu tun.

  • 11.12.25, 21:09

     

    Schwarzgelber Mutbürger:

     

    Waldgeist:

     Wir sind zwar jetzt sehr weit vom eigentlichen Thema abgedriftet und nachdem unsere Wohlstandsgesellschaft,  der ohnehin schon großzügigen staatlichen Leistungen  und Förderungen zudem  noch  die Kinder Erziehung  der Gesellschaft aufbürden  möchte , sollte man vielleicht einmal anmerken , Kinder sind noch immer Privatsache und es wird niemand gezwungen ein Kind in die Welt zu setzen ! 
    Es wird immer öfter behauptet, die Gesellschaft müsse für die Erziehung der Kinder verantwortlich sein und Eltern dürfe man nicht zu sehr in die Pflicht nehmen. Wenn man aber sieht, was die Gesellschaft ohnehin schon leistet, wirkt diese Forderung ziemlich realitätsfern. Schulen, Gesundheitssystem, Kinderbetreuung, Förderungen, Familienbeihilfe , all das kostet enorme Summen und funktioniert nur, weil die Allgemeinheit es finanziert.

    Trotzdem kann die Gesellschaft eines nicht übernehmen: die eigentliche Erziehung. Ein Staat kann Versorgung, Bildung und Unterstützung bieten, aber er kann keine Werte, Orientierung, Nähe und Grenzen vermitteln. Das entsteht zu Hause nicht im System.

    Außerdem wird bei solchen Pauschalbehauptungen gern vergessen, dass nicht jedes Kind später „zurückzahlen“ kann. Viele Menschen werden krank, pflegebedürftig, fallen aus dem Arbeitsleben oder können aufgrund von Behinderungen nie arbeiten. Andere wiederum tragen das System über Jahrzehnte. Genau deshalb funktioniert unser Sozialmodell nur dann, wenn jeder, der kann, Verantwortung übernimmt – und das beginnt nun einmal bei den Eltern.

    Unterstützung durch die Gesellschaft ist wichtig, aber sie entbindet nicht von der eigenen Pflicht. Wer fordert, dass ausschließlich die Gemeinschaft erziehen soll, verkennt, wie viel sie ohnehin schon trägt und wie sehr sie auf funktionierende Familien angewiesen ist.


     

    Aus meiner Sicht unterliegst Du bei deiner Äußerung vielfältigen Missverständnissen, wer 
    behauptet denn, dass einzig der Staat für Kindererziehung zuständig sein soll? Mich wun-
    dert, das werdende Eltern nicht so eine Art Grundkurs zur Erziehung belegen müssen...

    Die Gesellschaft will mündige und leistungsfähige Bürger, so dass sie auch Leistungen er-
    bringen muss, damit sie diese bekommt, 

    Kinder sind keine Objekte in der Gleichung, sondern haben auch Rechte, die manchmal 
    gegen das Verhalten der Eltern durchgesetzt werden müssen...

    In Kita und Schule lernen Kinder beispielsweise unter ihres gleichen die Regeln des Zu-
    sammenlebens, was sie alleine, nur von einem Erziehungsberechtigten so nicht lernen 
    würden und es ist wohl wirtschaftlicher, wenn sich eine geschulte Person um eine Gruppe
    Kinder kümmert, als wenn eine Fachkraft aus einem anderen Bereich, ihren Arbeitsplatz
    aufgibt um sich um ein einzelnes oder vielleicht 2- 3 Kindern kümmert? 

    Glaubst Du, dass Menschen mit Beeinträchtigung nur gepflegt werden wollen und ihr Leben
    nicht selbst in die Hand nehmen wollen? Sagt Dir Steven Hawking etwas? Es würde wohl nie-
    mand behaupten, dass Menschen mit Beeinträchtigungen die Gesellschaft nicht auch voran
    bringen können... Stephen Hawking – Wikipedia

    Der Staat ist kein reines Kosten- Nutzen- Geschäft, er sollte sich fragen welche Leistungen 
    er erbringen will und die Kosten dafür gerecht auf die Gesellschaft verteilen, merkwürdiger-
    weise wird gerade viel auf vermeintliche "Minderleister" geschaut und versucht bei denen
    Einzusparen, aber nicht auf jene bei denen sich viel Kapital ansammelt und ihren Anteil an 
    der Steuerlast mit Tricks herumdrücken...
     

    Ich glaube, wir reden an manchen Stellen ein wenig aneinander vorbei. Ich habe nie behauptet, dass ausschließlich die Eltern oder ausschließlich der Staat für die Erziehung zuständig sein sollen. Für mich ist es ein Zusammenspiel – aber eines, bei dem die Hauptverantwortung trotzdem bei den Eltern bleibt. Sie prägen die ersten Jahre am stärksten, und diese Aufgabe kann die Gesellschaft nicht vollständig übernehmen.

    Natürlich haben Kinder Rechte, und manchmal müssen diese auch gegen das Verhalten der Eltern geschützt werden. Und selbstverständlich lernen Kinder in Kita und Schule Dinge, die sie im Elternhaus nicht lernen könnten – soziale Regeln, Gruppenverhalten, Abläufe. Das stelle ich gar nicht infrage.

    Mir geht es nur darum, dass man Eltern nicht völlig aus der Verantwortung entlassen darf. Die Gesellschaft kann unterstützen, ergänzen und auffangen, aber sie kann nicht die persönliche Fürsorge ersetzen, die aus dem direkten Familienumfeld kommt. Wenn man alles auf den Staat überträgt, entsteht schnell ein falsches Bild von Erziehung als „Dienstleistung“, die man einfach abgeben kann.

    Was Menschen mit Beeinträchtigungen betrifft: Niemand bestreitet, dass viele Großartiges leisten können – Stephen Hawking ist ein gutes Beispiel. Aber man sollte nicht nur seinen Namen zitieren, sondern sich auch mit seinen Gedanken beschäftigen. Ich werde ein Foto eines seiner Bücher einstellen, denn es lohnt sich wirklich, Hawking auch zu lesen und nicht nur als Argument anzuführen. Gleichzeitig existieren aber auch Fälle, in denen Menschen ihr Leben lang Unterstützung brauchen – das ist keine Wertung, sondern Teil der Realität.

    Mein Punkt war lediglich: Wenn man über Verantwortung, Kosten, Leistungen und Zuständigkeiten spricht, muss man alle Aspekte berücksichtigen – nicht nur Idealfälle. Und dazu gehört für mich eindeutig, dass Eltern eine große Verantwortung tragen und nicht nur die Gesellschaft „alles richten“ soll.

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