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  • Die Liebes - DNA deines Lebens

    Diskussion · 48 Beiträge · 4 Gefällt mir · 1.072 Aufrufe
    Tony aus Langnau im Emmental

    Deine Liebes - DNA

     

    Ich habe beobachtet, dass es grundsätzlich zwei Wege gibt, wie die Liebe verstanden und gelebt wird.

     

    Entweder erfahre ich die Liebe als einen Tausch: Ich gebe dir meine Liebe, weil du mir deine gibst. Ich gebe dir meinen Körper, aber du bist mir treu. Ich heirate dich, weil du für mich sorgst.

     

    Das andere Verständnis ist das der Liebe, die aus sich selbst herausfliesst. Diese Menschen lieben, weil sie nicht anders können und wollen. Sie versuchen, vorbehaltlos und selbstlos zu lieben. Sie geben die Liebe als einen Vorschuss. Wenn sie beantwortet wird, umso besser. Wenn nicht, dann gehen sie einfach weiter.

     

    Ich nenne das erste Liebesverständnis die ‚possessive‘ Liebe. Sie nimmt das Liebesobjekt in Beschlag und verwaltet es entsprechend. Damit einher kommen häufig Eifersucht und Neid, muss aber nicht sein. Der Vorteil dieser Liebe ist, dass sie klare Grenzen setzt, der Nachteil: Sie muss diese ständig kontrollieren und genau Buchhaltung führen.

     

    Für die zweite Art der Liebes – DNA fehlt mir das passende gegenüberstehende germanisierte lateinische Wort, darum habe ich ein neues erschaffen: donativ (Lat: donatio / schenkend). Vielleicht kann ein Germanist mir da weiterhelfen. Sie ist eine Liebe, die viel risikoreicher ist. Gerade weil sie häufig selbstlos ist, verliert sich der/die Liebhaberin im Liebestaumel, was natürlich verheerend sein kann. Sie ist aber selten nachtragend und interessiert sich überhaupt nicht für den Kontostand.

     

    Ich habe beobachtet und selber erlebt, dass die Liebes – DNA im Unterbewusstsein eines Menschen ganz tief eingegraben ist. Die Prägung findet wohl in unseren ersten vier Lebensjahren statt. Ich schätze, dass 90 % von uns mit einer possessiven Liebe erzogen wurden: „Da hast du aber eine schöne Zeichnung gemacht. Du bist ein liebes Kind.“ Oder: „Wenn du nicht gehorchst, dann habe ich dich nicht mehr lieb.“ etc. Bei Kindern unter sich kann die donative Liebe aber sehr wohl verbreitet sein.


    Egal mit welcher kulturellen Prägung wir aufgewachsen sind, sehe ich, dass wir entweder ein possessives oder donatives Liebesverständnis habe, das unser ganzes Leben lang begleiten wird. Die Krux ist aber, dass sie in einer Partnerschaft nur schwer vereinbar sind.


    Ich denke es lohnt sich zu prüfen, wer sich bindet. Und vielleicht wird dir jetzt auch bewusst, warum es das letzte Mal nicht geklappt hat.


    Wie siehst du das?


     

    (Solche duale Gedankenkonzepte sind immer als Hilfsmittel gedacht, um überhaupt in ein Thema eindringen zu können. Dabei kann es hilfreich sein die Dualität prägnant zu benennen. Selbstverständlich gibt es dazwischen unendliche Farbtöne.)

    02.03.26, 12:04

Beiträge

  •  

    Peter:

     

    Maresa:

     

    Absolut ☝️, wer sonst sollte die wichtigsten Fragen des Lebens, wie z.B. ob Ananas auf eine Pizza "darf",  beantworten 🤔🧐❗️

    Absurd genug, diese Ananas-Pizzafrage als Diskussion zu bringen!!!

    Noch viel, viel absurder ist, dass sich für jedes noch so seichte Thema, immer genug Intetessenten und Qualifizierte berufen fühlen, seriöse und ernsthafte Beiträge zu liefern.

    Wahnwitz!

    Da ist unter der Gürtellinie des Sinnlosen immer noch Spielraum!

    Wer sagt Dir, dass die Frage, ob Ananas auf Pizza gehört eine seichte Frage ist? Das ist 
    höchstens deine Meinung, aber diese Frage dient eben auch zum Kennenlernen, denn
    daran sind schon Beziehungen zerbrochen😉

    Ich fand die Diskussion in jeden Fall amüsant🤓🦋

  • Gestern, 15:24

     

    Tony:

     

    Karin:

    Tja, wenn die LiebesDNA entgleitet und tut was sie will, bleibt oft Hass und Missgunst zurück. Und selbsternannte Denker tun sich so schwer , Hass und Missgunst zu entfernen und statt dessen Selbstreflexion zu pflegen und hegen….

    Tony,ich erlaubte mir dein Thema etwas weiter zu denken und die höchste Kunst einzuflechten. Denn oft zeigt sich der wahre Charakter erst, wenn die Liebe entschwindet. Das wäre auch ein Thema wert.

     

    Wenn Eifersucht auf Liebe trifft, dann sprühen die Funken.

    Eifersucht auf Liebe?

    🧐hmmmmm

  • Gestern, 08:34 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 09:28.

     

    Karin:

    Tja, wenn die LiebesDNA entgleitet und tut was sie will, bleibt oft Hass und Missgunst zurück. Und selbsternannte Denker tun sich so schwer , Hass und Missgunst zu entfernen und statt dessen Selbstreflexion zu pflegen und hegen….

    Tony,ich erlaubte mir dein Thema etwas weiter zu denken und die höchste Kunst einzuflechten. Denn oft zeigt sich der wahre Charakter erst, wenn die Liebe entschwindet. Das wäre auch ein Thema wert.

    Maresa:

     

    Hiermit entschuldige ich mich bei Tony,  diese sarkastische Antwort HIER deplaziert gesetzt zu haben!

    Maresa

     

    Ach, bitte nicht ärgern, liebe Karin!

    So viele schöne, sinnige Threads, so viel freie Bühne für die großen Denker. Aber man folgt uns bis in den Unsinnigsten, den mit dem Pizzabelag, um an unserer ausgelassenen Freude und Leichtigkeit teilzuhaben. Ich erkenne DIE Liebes-DNA! 😉

  •  

    Karin:

    Tja, wenn die LiebesDNA entgleitet und tut was sie will, bleibt oft Hass und Missgunst zurück. Und selbsternannte Denker tun sich so schwer , Hass und Missgunst zu entfernen und statt dessen Selbstreflexion zu pflegen und hegen….

    Tony,ich erlaubte mir dein Thema etwas weiter zu denken und die höchste Kunst einzuflechten. Denn oft zeigt sich der wahre Charakter erst, wenn die Liebe entschwindet. Das wäre auch ein Thema wert.

    Maresa:

     

    Hiermit entschuldige ich mich bei Tony,  diese sarkastische Antwort HIER deplaziert gesetzt zu haben!

    Maresa

     

    Wenn Eifersucht auf Liebe trifft, dann sprühen die Funken.

  • Gestern, 07:56 - Zuletzt bearbeitet Gestern, 08:02.

    Tja, wenn die LiebesDNA entgleitet und tut was sie will, bleibt oft Hass und Missgunst zurück. Und selbsternannte Denker tun sich so schwer , Hass und Missgunst zu entfernen und statt dessen Selbstreflexion zu pflegen und hegen….

    Tony,ich erlaubte mir dein Thema etwas weiter zu denken und die höchste Kunst einzuflechten. Denn oft zeigt sich der wahre Charakter erst, wenn die Liebe entschwindet. Das wäre auch ein Thema wert.

    Maresa:

     

    Peter:

     

    Absurd genug, diese Ananas-Pizzafrage als Diskussion zu bringen!!!

    Noch viel, viel absurder ist, dass sich für jedes noch so seichte Thema, immer genug Intetessenten und Qualifizierte berufen fühlen, seriöse und ernsthafte Beiträge zu liefern.

    Wahnwitz!

    Da ist unter der Gürtellinie des Sinnlosen immer noch Spielraum!

    Hiermit entschuldige ich mich bei Tony,  diese sarkastische Antwort HIER deplaziert gesetzt zu haben!

    Maresa

     

  •  

    Maresa:

     

    Peter:

     

    Absurd genug, diese Ananas-Pizzafrage als Diskussion zu bringen!!!

    Noch viel, viel absurder ist, dass sich für jedes noch so seichte Thema, immer genug Intetessenten und Qualifizierte berufen fühlen, seriöse und ernsthafte Beiträge zu liefern.

    Wahnwitz!

    Da ist unter der Gürtellinie des Sinnlosen immer noch Spielraum!

    Hiermit entschuldige ich mich bei Tony,  diese sarkastische Antwort HIER deplaziert gesetz zu haben!

    Maresa

    Entschuldigung angenommen, liebe Maresa.

     

    Eine kleine Auflockerung zu meinen anspruchsvollen Themen kann nicht schaden ...

  • 05.03.26, 22:11 - Zuletzt bearbeitet 05.03.26, 22:19.

     

    Peter:

     

    Maresa:

     

    Absolut ☝️, wer sonst sollte die wichtigsten Fragen des Lebens, wie z.B. ob Ananas auf eine Pizza "darf",  beantworten 🤔🧐❗️

    Absurd genug, diese Ananas-Pizzafrage als Diskussion zu bringen!!!

    Noch viel, viel absurder ist, dass sich für jedes noch so seichte Thema, immer genug Intetessenten und Qualifizierte berufen fühlen, seriöse und ernsthafte Beiträge zu liefern.

    Wahnwitz!

    Da ist unter der Gürtellinie des Sinnlosen immer noch Spielraum!

    Hiermit entschuldige ich mich bei Tony,  diese sarkastische Antwort HIER deplaziert gesetzt zu haben!

    Maresa

  • 05.03.26, 22:03 - Zuletzt bearbeitet 05.03.26, 22:06.

     

    Maresa:

     

    Ilo:

     

    wir sind auch tiefenentspannt... Es war eher eine rhetorische Frage... Die Denker sind willkommen zu denken😉

    Absolut ☝️, wer sonst sollte die wichtigsten Fragen des Lebens, wie z.B. ob Ananas auf eine Pizza "darf",  beantworten 🤔🧐❗️

    Absurd genug, diese Ananas-Pizzafrage als Diskussion zu bringen!!!

    Noch viel, viel absurder ist, dass sich für jedes noch so seichte Thema, immer genug Intetessenten und Qualifizierte berufen fühlen, seriöse und ernsthafte Beiträge zu liefern.

    Wahnwitz!

    Da ist unter der Gürtellinie des Sinnlosen immer noch Spielraum!

  • 05.03.26, 21:46

     

    Ilo:

     

    Tony:

     

    Ihr dürft euch ganz entspannt zurücklehnen und das Denken den Denkern überlassen. Allerdings dürft ihr euch dann nicht beschweren, wenn das Denken der Denker nicht euren Ansprüchen entspricht.

    Ansonsten sind konstruktive Beiträge stets willkommen.

    wir sind auch tiefenentspannt... Es war eher eine rhetorische Frage... Die Denker sind willkommen zu denken😉

    Absolut ☝️, wer sonst sollte die wichtigsten Fragen des Lebens, wie z.B. ob Ananas auf eine Pizza "darf",  beantworten 🤔🧐❗️

  • 05.03.26, 11:53

     

    Tony:

     

    Maresa:

     

    Danke , Du sprichst mir aus der SEELE, DANKE 🙏❗️

    Ihr dürft euch ganz entspannt zurücklehnen und das Denken den Denkern überlassen. Allerdings dürft ihr euch dann nicht beschweren, wenn das Denken der Denker nicht euren Ansprüchen entspricht.

    Ansonsten sind konstruktive Beiträge stets willkommen.

    wir sind auch tiefenentspannt... Es war eher eine rhetorische Frage... Die Denker sind willkommen zu denken😉

  •  

    Tony:

     

    Maresa:

     

    Danke , Du sprichst mir aus der SEELE, DANKE 🙏❗️

    Ihr dürft euch ganz entspannt zurücklehnen und das Denken den Denkern überlassen. Allerdings dürft ihr euch dann nicht beschweren, wenn das Denken der Denker nicht euren Ansprüchen entspricht.

    Ansonsten sind konstruktive Beiträge stets willkommen.

     

    Wichtig!!!

    Tony.

    Danke!

  •  

    Maresa:

     

    Ilo:

    Muss man das alles so "zerreden" und sezieren? Es gibt sicherlich situativ bedingt beides, Mischformen. 

    Danke , Du sprichst mir aus der SEELE, DANKE 🙏❗️

    Ihr dürft euch ganz entspannt zurücklehnen und das Denken den Denkern überlassen. Allerdings dürft ihr euch dann nicht beschweren, wenn das Denken der Denker nicht euren Ansprüchen entspricht.

    Ansonsten sind konstruktive Beiträge stets willkommen.

  • 04.03.26, 20:27

     

    Ilo:

    Muss man das alles so "zerreden" und sezieren? Es gibt sicherlich situativ bedingt beides, Mischformen. 

    Danke , Du sprichst mir aus der SEELE, DANKE 🙏❗️

  • 04.03.26, 20:18

    Muss man das alles so "zerreden" und sezieren? Es gibt sicherlich situativ bedingt beides, Mischformen. 

  •  

    Peter:

    Finde es spannend, unserer Liebe diese 2 "Richtungen" zu geben.

    Vielleicht gibt es diese 2 "Tendenzen"?

    Ich glaube, dass es nicht immer möglich ist, sie eindeutig so zu sortieren.

     

    Ich persönlich tue mir mit der ersteren Liebe schwerer, sie als echte Liebe anzusehen, wenn dabei etwas mitschwingt, wie Tausch, eine Art Abmachung, Absicherung oder "Handelsbeziehung": Ich heirate dich, weil du mich beschützt. Ich gebe dir meinen Körper und du mir Treue, Kontostand, Malediven und Kinder.

    Diese Liebe hat für mich etwas unsympathisches.

     

    Aber ich kenne solche Liebesszenarien und weiss, dass sie im Liebesalltag Thema und eine Art "Vertragsgrundlage" sind...sein können.

     

    Die andere Liebe...ist anders.

    Sie fühlt sich für mich freier an und stimmiger.

    Mit dieser Liebe, würde ich mich lieber identifizieren.

    Ich weiss aber, dass ich Bedürfnisse und Wünsche habe, die auch zur ersteren "Handels- und Versicherungsliebe" gehören.

     

    Ich würde die erste Sorte gar nicht als Liebe bezeichnen, sondern als Partnerschaft mit "Selbstbehalt"  "Handelsabkommen" und Heiratsvertrag.

    Aber wenn diese "Liebe" glücklich macht und erfüllend ist, warum nicht.

    Herrlich!

     

    "Echte" Liebe entpuppt und entfaltet sich meiner Meinung nach frei von "Abmachungen", "Absicherungen", und so etwas wie einem Schaffen eines Ausgleiches, im Sinn wie "Wie du mir...so ich dir". (Ein Drahtseilakt...mit beunruhigendem und zugleich beruhigendem SicherheitsNetz)

     

    Fliesst sie ohne Hintergründe, Absichten, Absicherung oder Vereinbarungen?

     

    (Aber schon mit Austausch, sich verständigen, sich "streiten", sich verbünden, sich einlassen ...mit und ohne Worte.)

     

    Kommt sie ohne "Rahmenbedingungen" aus?

    Spricht sie für sich, belebt und hält sie einfach und unmissverständlich im Miteinander?

     

    Ich glaube an Sie!

     

    Wär schön, wenn Liebe aus ihrer Freiheit heraus einfach Geborgenheit schafft und für das offen ist, was ist und kommen mag.

     

    Aber: wir sind erzogen und geprägt worden, wir sind unsicher und haben Ängste.

     

    Völlig freie Liebe "braucht" auch freie Menschen.

    Gibt es solche Menschen?

    (Gibt es solche Liebe?)

     

    Wer ist so frei...wie die Liebe...die nichts will...sondern nur strömt, gewährt, einen bezaubert, trägt, überwältigt und mit Wurzeln um sich schlägt?

     

    Sind wir Boden für sie?

     

    Gibt es sie nur im Märchen?

    Nicht hier?

    Oder können wir uns ihr nähern, sie aufspüren, befreien...?

    Uns!

    Das ist ein sehr schöner und interessanter Text. Vielen Dank.

  • 03.03.26, 22:41

     

    Peter:

    Finde es spannend, unserer Liebe diese 2 "Richtungen" zu geben.

    Vielleicht gibt es diese 2 "Tendenzen"?

    Ich glaube, dass es nicht immer möglich ist, sie eindeutig so zu sortieren.

     

    Ich persönlich tue mir mit der ersteren Liebe schwerer, sie als echte Liebe anzusehen, wenn dabei etwas mitschwingt, wie Tausch, eine Art Abmachung, Absicherung oder "Handelsbeziehung": Ich heirate dich, weil du mich beschützt. Ich gebe dir meinen Körper und du mir Treue, Kontostand, Malediven und Kinder.

    Diese Liebe hat für mich etwas unsympathisches.

     

    Aber ich kenne solche Liebesszenarien und weiss, dass sie im Liebesalltag Thema und eine Art "Vertragsgrundlage" sind...sein können.

     

    Die andere Liebe...ist anders.

    Sie fühlt sich für mich freier an und stimmiger.

    Mit dieser Liebe, würde ich mich lieber identifizieren.

    Ich weiss aber, dass ich Bedürfnisse und Wünsche habe, die auch zur ersteren "Handels- und Versicherungsliebe" gehören.

     

    Ich würde die erste Sorte gar nicht als Liebe bezeichnen, sondern als Partnerschaft mit "Selbstbehalt"  "Handelsabkommen" und Heiratsvertrag.

    Aber wenn diese "Liebe" glücklich macht und erfüllend ist, warum nicht.

    Herrlich!

     

    "Echte" Liebe entpuppt und entfaltet sich meiner Meinung nach frei von "Abmachungen", "Absicherungen", und so etwas wie einem Schaffen eines Ausgleiches, im Sinn wie "Wie du mir...so ich dir". (Ein Drahtseilakt...mit beunruhigendem und zugleich beruhigendem SicherheitsNetz)

     

    Fliesst sie ohne Hintergründe, Absichten, Absicherung oder Vereinbarungen?

     

    (Aber schon mit Austausch, sich verständigen, sich "streiten", sich verbünden, sich einlassen ...mit und ohne Worte.)

     

    Kommt sie ohne "Rahmenbedingungen" aus?

    Spricht sie für sich, belebt und hält sie einfach und unmissverständlich im Miteinander?

     

    Ich glaube an Sie!

     

    Wär schön, wenn Liebe aus ihrer Freiheit heraus einfach Geborgenheit schafft und für das offen ist, was ist und kommen mag.

     

    Aber: wir sind erzogen und geprägt worden, wir sind unsicher und haben Ängste.

     

    Völlig freie Liebe "braucht" auch freie Menschen.

    Gibt es solche Menschen?

    (Gibt es solche Liebe?)

     

    Wer ist so frei...wie die Liebe...die nichts will...sondern nur strömt, gewährt, einen bezaubert, trägt, überwältigt und mit Wurzeln um sich schlägt?

     

    Sind wir Boden für sie?

     

    Gibt es sie nur im Märchen?

    Nicht hier?

    Oder können wir uns ihr nähern, sie aufspüren, befreien...?

    Uns!

    Ich kenne keine andere: Frei, strömend, gewährend, bezaubernd, tragend, und SOLANGE bedingungslos wurzelnd und nährend, bis ich eines anderen "belehrt" werde! M. E. ist alles andere ein "Deal", der bald platz!

  • 03.03.26, 21:35 - Zuletzt bearbeitet 03.03.26, 22:10.

    Finde es spannend, unserer Liebe diese 2 "Richtungen" zu geben.

    Vielleicht gibt es diese 2 "Tendenzen"?

    Ich glaube, dass es nicht immer möglich ist, sie eindeutig so zu sortieren.

     

    Ich persönlich tue mir mit der ersteren Liebe schwerer, sie als echte Liebe anzusehen, wenn dabei etwas mitschwingt, wie Tausch, eine Art Abmachung, Absicherung oder "Handelsbeziehung": Ich heirate dich, weil du mich beschützt. Ich gebe dir meinen Körper und du mir Treue, Kontostand, Malediven und Kinder.

    Diese Liebe hat für mich etwas unsympathisches.

     

    Aber ich kenne solche Liebesszenarien und weiss, dass sie im Liebesalltag Thema und eine Art "Vertragsgrundlage" sind...sein können.

     

    Die andere Liebe...ist anders.

    Sie fühlt sich für mich freier an und stimmiger.

    Mit dieser Liebe, würde ich mich lieber identifizieren.

    Ich weiss aber, dass ich Bedürfnisse und Wünsche habe, die auch zur ersteren "Handels- und Versicherungsliebe" gehören.

     

    Ich würde die erste Sorte gar nicht als Liebe bezeichnen, sondern als Partnerschaft mit "Selbstbehalt"  "Handelsabkommen" und Heiratsvertrag.

    Aber wenn diese "Liebe" glücklich macht und erfüllend ist, warum nicht.

    Herrlich!

     

    "Echte" Liebe entpuppt und entfaltet sich meiner Meinung nach frei von "Abmachungen", "Absicherungen", und so etwas wie einem Schaffen eines Ausgleiches, im Sinn wie "Wie du mir...so ich dir". (Ein Drahtseilakt...mit beunruhigendem und zugleich beruhigendem SicherheitsNetz)

     

    Fliesst sie ohne Hintergründe, Absichten, Absicherung oder Vereinbarungen?

     

    (Aber schon mit Austausch, sich verständigen, sich "streiten", sich verbünden, sich einlassen ...mit und ohne Worte.)

     

    Kommt sie ohne "Rahmenbedingungen" aus?

    Spricht sie für sich, belebt und hält sie einfach und unmissverständlich im Miteinander?

     

    Ich glaube an Sie!

     

    Wär schön, wenn Liebe aus ihrer Freiheit heraus einfach Geborgenheit schafft und für das offen ist, was ist und kommen mag.

     

    Aber: wir sind erzogen und geprägt worden, wir sind unsicher und haben Ängste.

     

    Völlig freie Liebe "braucht" auch freie Menschen.

    Gibt es solche Menschen?

    (Gibt es solche Liebe?)

     

    Wer ist so frei...wie die Liebe...die nichts will...sondern nur strömt, gewährt, einen bezaubert, trägt, überwältigt und mit Wurzeln um sich schlägt?

     

    Sind wir Boden für sie?

     

    Gibt es sie nur im Märchen?

    Nicht hier?

    Oder können wir uns ihr nähern, sie aufspüren, befreien...?

    Uns!

  • 03.03.26, 18:19

     

    Liebe Evangelina

     

    Es gibt nur Fälle die einem zufallen ...
     

    Die Liebe ist ein Mysterium und sie fällt, wo sie will. Sie hat den Drang gelebt zu werden, sonst erstickt sie. Sie durchdringt das ganze Universum aber ich denke zwischen uns Menschen ist sie etwas ganz besonderes, auf das sogar die Engel neidisch sind.

     

    Ich glaube alle Menschen lieben irgendetwas, und sei es nur das wunderschöne Rot meines Ferraris.

    Tony

    Ach, der letzte Absatz macht alles vorher Geschriebene zunichte!

    Nicht, dass man sein schönes Auto oder dessen Farbe nicht lieben kann oder darf, aber dies zur zwischenmenschlicher Liebe in Verhältnis zu setzten ist degradierend.

    Dieses Thema braucht unbedingt einen eigenen Thread!

  •  

    Evangelia:

    Hallo Tony, 

    na das ist ein jetzt ein Zufall.

    In einer anderen Diskussionsrunde hab ich heute einen Beitrag zum Thema Gedanken Single oder Beziehung hinterlassen.  Gibs hier wie bei YouTube eine Voreinstellung für Vorschläge auf meinen Suchverlauf?! Ich fühle mich beobachtet...🤔😁

     

    Zu deinem Thema...Ich denke da gibt es bestimmt eine Menge Mischformen. Ausserdem ist der Mensch an sich auch lernfähig. Hoffe ich zumindest...🙄 

    Wieso soll er nicht durchaus in der Lage sein von der einen in die andere Form zu switchen? Oder sich in einer gesunden Mitte zu bewegen? Es ist uns durchaus möglich aus erlernten Mustern hinaus zu entwickeln.  Mit professioneller Hilfe sicher schneller und leichter. Inwieweit mag ich nicht beurteilen. Das hat dann etwas mit Bewusstsein und dem Willen zur Weiterentwicklung zu tun. 

     

    Ist es aber nicht eher so, dass es eigentlich egal ist, wie man zu lieben gedenkt? 

    Sondern allein die Tatsache, dass wir lieben (können) uns glücklich machen sollte? 

    Es gibt immer mehr Menschen, die große Schwierigkeiten haben überhaupt solch ein tiefes Gefühl hegen zu können für einen anderen Menschen als sich selbst. Und dann gibt es noch reichlich Welche, die noch nicht einmal dies tun können....ist die Form der Liebe ( bleiben wir deinen beiden "Extremformen";)) dann nicht zweitrangig, wenn wir vor diesen größeren Problemen unserer heutigen, virtuell und reizüberfluteten Spaßgesellschaft stehen?

     

    Ich denke schon...

     

    Lieben Gruß,

     

    Evangelia 

     

     

     

     

     

     

     

     

    Liebe Evangelina

     

    Es gibt nur Fälle die einem zufallen ...
     

    Die Liebe ist ein Mysterium und sie fällt, wo sie will. Sie hat den Drang gelebt zu werden, sonst erstickt sie. Sie durchdringt das ganze Universum aber ich denke zwischen uns Menschen ist sie etwas ganz besonderes, auf das sogar die Engel neidisch sind.

     

    Ich glaube alle Menschen lieben irgendetwas, und sei es nur das wunderschöne Rot meines Ferraris.

    Tony

  • 03.03.26, 11:38

    Natürlich wird Liebe erfahren,im frühen Kindesalter entwickeln sich die Bindungsstile.Liebe ist am Anfang der Zweisamkeit eine sehr hormonelle Aktion.Die Menschheit wäre sonst ausgestorben.Dopamin und Oxytozin feuern unser Leben .Wenn das abflacht, ist Liebe immer eine Entscheidung.Diese Entscheidung wird immer aus den Erfahrungen getroffen,die ich bis dahin habe.Schlechte Erfahrungen können aber durch positive Erfahrungen überlagert werden.Die Crux dabei ist,dass dieses nur in der Partnerschaft geht.Ich muss mich also immer darauf einlassen könne.Da jeder andere Werte und Erfahrungen hat,ist vieles möglich,um glücklich zu sein.Der beste Teil in unsere heutigen Zeit ist, dass ich als unabhängige Frau Erfahrungen machen darf,wofür ich im  Mittelalter auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre.Dabei verantwortungsvoll gegenüber meiner engsten Umgebung zu bleiben gehört auch dazu.Alles hat seine Zeit.Meine Freiheit ist auch immer die Freiheit der anderen.

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