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  • Wenn die Evolution wirklich das Beste hervorgebracht hat – warum führen wir dann immer noch Krieg?

    Diskussion · 74 Beiträge · 6 Gefällt mir · 1.021 Aufrufe
    Dieter Jakob aus Frankfurt am Main

    Heute Morgen hat mich diese Frage beschäftigt und ich wollte sie mit Euch teilen. Wir Menschen tun immer so, als wäre die Evolution eine Erfolgsgeschichte des Fortschritts. Doch wenn das wirklich stimmt, warum lösen wir Konflikte noch immer mit Krieg statt mit Vernunft? Sind wir schlimmer als Tiere oder stimmt etwas nicht mit unserer Erziehung? Sind wir von Grund auf böse? Warum wissen wir es einfach nicht besser?


     

    12.02.25, 08:12 - Zuletzt bearbeitet 12.02.25, 08:14.

Beiträge

  • 13.02.25, 19:57

     

    Ute:

     

    Ich kann mir nur beim besten Willen nicht vorstellen, wie dabei unsere Psyche gesund bleiben soll.

    An einer gesunden Psyche kann nicht so viel verdient werden wie an einer kranken Psyche.

  • 13.02.25, 19:56

     

    Ute:

     

    Krieg ist viel profitabler:

    Die ganze Rüstungsindustrie verdient daran inkl. Technik und Rohstoffe
    Tote = Bestattungen nötig mit allem Drum und Dran

    Verletzte = med. Versorgung nötig mit Reha, Physio, usw.

    alles zerstört = muss alles wieder aufgebaut werden (Architekten, Bauunternehmer und die ganze Industrie

    Obendrein haben dann die Politiker auch was zu tun!

    Leider wahr!

    Heute las ich, dass bereits Ende März 2022(!!) ein Friedensabkommen zwischen Ukraine und Russland ausverhandelt gewesen ist. Aber die USA mochte das gar nicht und schickte Boris J. zu Selensky, um ihm Waffenlieferungen zuzusichern, damit er den "lausigen" Vertrag nicht annimmt.  Weil noch viel zu wenig Geschäft gemacht wurde.

    Schön langsam reichts jetzt aber allen, genug Tote und Traumatisierte, genug kaputt! Wiederaufbau (Herr T!!) und dann: Nächste Runde!

  •  

    Ute:

     

    Elena:

     

    Finde ich gut, bemühe mich auch täglich darum. Wieso machen das unsere Machthaber, die anderen Menschen nicht? Wie kann man sie erreichen/ überzeugen?

    Das Gute, Liebevolle entschlossen selbst leben, Vorbild sein ohne Moralapostel zu sein, immer wieder den Frieden wählen und im Gespräch bleiben. Dann werden es immer mehr werden. Verständnis zeigen und im gleiche Zuge Verantwortung fordern. 

    Sehr schön gesagt ❤️

  • 13.02.25, 17:11

     

    Ute:

     

    Elena:

     

    Momentan stimmt das leider. Ich hoffe jedoch auf die Worte von Daniel S, dass die Evolution unseres Verhaltens weiter geht ;)

     

    Obwohl, wenn ich jetzt überlege, wenn wir mehr immaterielle Ressourcen konsumieren würden, könnten wir eventuell das Blatt wenden. 🤔

     

    Du meinst reisen mit der VR-Brille? In die Richtung denken Zukunftsforscher. Das Volk wird nur noch virtuell unterhalten. Ich kann mir nur beim besten Willen nicht vorstellen, wie dabei unsere Psyche gesund bleiben soll.

    Eigentlich habe ich nicht an Social Media gedacht, eher an die Literatur, Musik, Theater, Wandern, Workshops, Offline Leben  sozusagen. 

  • 13.02.25, 16:57

     

    Elena:

     

    Ute:
     

    Krieg ist viel profitabler:

    Die ganze Rüstungsindustrie verdient daran inkl. Technik und Rohstoffe
    Tote = Bestattungen nötig mit allem Drum und Dran

    Verletzte = med. Versorgung nötig mit Reha, Physio, usw.

    alles zerstört = muss alles wieder aufgebaut werden (Architekten, Bauunternehmer und die ganze Industrie

    Obendrein haben dann die Politiker auch was zu tun!

    Momentan stimmt das leider. Ich hoffe jedoch auf die Worte von Daniel S, dass die Evolution unseres Verhaltens weiter geht ;)

     

    Obwohl, wenn ich jetzt überlege, wenn wir mehr immaterielle Ressourcen konsumieren würden, könnten wir eventuell das Blatt wenden. 🤔

     

    Du meinst reisen mit der VR-Brille? In die Richtung denken Zukunftsforscher. Das Volk wird nur noch virtuell unterhalten. Ich kann mir nur beim besten Willen nicht vorstellen, wie dabei unsere Psyche gesund bleiben soll.

  • 13.02.25, 16:34 - Zuletzt bearbeitet 13.02.25, 16:38.

     

    Ute:
     

    Krieg ist viel profitabler:

    Die ganze Rüstungsindustrie verdient daran inkl. Technik und Rohstoffe
    Tote = Bestattungen nötig mit allem Drum und Dran

    Verletzte = med. Versorgung nötig mit Reha, Physio, usw.

    alles zerstört = muss alles wieder aufgebaut werden (Architekten, Bauunternehmer und die ganze Industrie

    Obendrein haben dann die Politiker auch was zu tun!

    Momentan stimmt das leider. Ich hoffe jedoch auf die Worte von Daniel S, dass die Evolution unseres Verhaltens weiter geht ;)

     

    Obwohl, wenn ich jetzt überlege, wenn wir mehr immaterielle Ressourcen konsumieren würden, könnten wir eventuell das Blatt wenden. 🤔

  • 13.02.25, 16:24

     

    Elena:

    Ute:

    Das Gute, Liebevolle entschlossen selbst leben, Vorbild sein ohne Moralapostel zu sein, immer wieder den Frieden wählen und im Gespräch bleiben. Dann werden es immer mehr werden. Verständnis zeigen und im gleiche Zuge Verantwortung fordern. 
     

    Das funktioniert nur teilweise und eher in meinem Privatleben. Ich bin mit solchen Menschen umgeben. Was mir aufgefallen ist dass die friedlichen Menschen sich auch die friedlichen Berufe auswählen, etwa wie Lehrer, Therapeuten, Ärzte, Ingenieure, Sozialarbeiter, Sekretärinnen usw. In meinem Kreis gibt es keine Bankers, Unternehmer, Politiker, Führungskräfte, welche je nach ihrer Position noch mehr dazu beitragen könnten.

    Ich erinnere mich, meine Chefs waren immer für die Vorschläge/ Massnahmen hörig, welche mehr Geld in ihre Kasse brachten und taub zu den Verbesserungen, welche auf langfristiges/ soziales Wohlbefinden zielten.

    Dieser Logik nach sollte der Frieden profitabler sein, als der Krieg, um das friedliche Leben auf Globaler Ebene zu etablieren.
     

     

    Krieg ist viel profitabler:

    Die ganze Rüstungsindustrie verdient daran inkl. Technik und Rohstoffe
    Tote = Bestattungen nötig mit allem Drum und Dran

    Verletzte = med. Versorgung nötig mit Reha, Physio, usw.

    alles zerstört = muss alles wieder aufgebaut werden (Architekten, Bauunternehmer und die ganze Industrie

    Obendrein haben dann die Politiker auch was zu tun!

  • 13.02.25, 15:51

    Ute:

    Das Gute, Liebevolle entschlossen selbst leben, Vorbild sein ohne Moralapostel zu sein, immer wieder den Frieden wählen und im Gespräch bleiben. Dann werden es immer mehr werden. Verständnis zeigen und im gleiche Zuge Verantwortung fordern. 
     

    Das funktioniert nur teilweise und eher in meinem Privatleben. Ich bin mit solchen Menschen umgeben. Was mir aufgefallen ist dass die friedlichen Menschen sich auch die friedlichen Berufe auswählen, etwa wie Lehrer, Therapeuten, Ärzte, Ingenieure, Sozialarbeiter, Sekretärinnen usw. In meinem Kreis gibt es keine Bankers, Unternehmer, Politiker, Führungskräfte, welche je nach ihrer Position noch mehr dazu beitragen könnten.

    Ich erinnere mich, meine Chefs waren immer für die Vorschläge/ Massnahmen hörig, welche mehr Geld in ihre Kasse brachten und taub zu den Verbesserungen, welche auf langfristiges/ soziales Wohlbefinden zielten.

    Dieser Logik nach sollte der Frieden profitabler sein, als der Krieg, um das friedliche Leben auf Globaler Ebene zu etablieren.
     

  • 13.02.25, 14:24

     

    Elena:

     

    Ute:

    Ich glaube an das Gute in der Natur und der Mensch ist ein Teil davon. 

    Wir alle, jeder einzelne Mensch ist aufgerufen etwas für den FRIEDEN zu tun. Verantwortung übernehmen.

    Finde ich gut, bemühe mich auch täglich darum. Wieso machen das unsere Machthaber, die anderen Menschen nicht? Wie kann man sie erreichen/ überzeugen?

    Das Gute, Liebevolle entschlossen selbst leben, Vorbild sein ohne Moralapostel zu sein, immer wieder den Frieden wählen und im Gespräch bleiben. Dann werden es immer mehr werden. Verständnis zeigen und im gleiche Zuge Verantwortung fordern. 

  • 13.02.25, 13:54

     

    Ute:

    Ich glaube an das Gute in der Natur und der Mensch ist ein Teil davon. 

    Wir alle, jeder einzelne Mensch ist aufgerufen etwas für den FRIEDEN zu tun. Verantwortung übernehmen.

    Finde ich gut, bemühe mich auch täglich darum. Wieso machen das unsere Machthaber, die anderen Menschen nicht? Wie kann man sie erreichen/ überzeugen?

  • 13.02.25, 13:06

    Ich glaube an das Gute in der Natur und der Mensch ist ein Teil davon. 

    Wir alle, jeder einzelne Mensch ist aufgerufen etwas für den FRIEDEN zu tun. Verantwortung übernehmen.

  • 13.02.25, 12:50

     

    Daniel S:

    Die Evolution ist noch nicht abgeschlossen.

    Bisher haben militante Gesellschaften eine recht gute Aussicht auf langes Bestehen gehabt. 

    Friedliche Konfliktlösung erfordert offensichtlich derart hohe Intelligenz von den Individuen, welche die Evolution noch nicht erreicht hat.

    Absolut. Ich glaube, dass dies über die Globalisierung/ Vermischung der Kulturen geschehen könnte.

    https://www.arte.tv/de/videos/110254-000-A/globalisierung-wie-krisen-unsere-welt-veraendern/?utm_source=ios&utm_medium=share&utm_campaign=110254-000-A
     

  • 13.02.25, 07:46

    Auch ein interessanter Ansatz! 

    Um Erfolg (gelegentlich auch als Durchbruch bezeichnet) handelt es sich, wenn jemand oder mehrere gemeinsam die gesetzten Ziele  erreichen (Wikipedia).

    Aber Fortschritt bedeutet nicht immer Erfolg!

     

    Ist die Evolution Zufall?

    Evolution verläuft zufällig – es gibt keine zwangsläufigen Entwicklungen. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Fehler, den sich die Natur da leistet, sichert am Ende oft das Überleben und die Entstehung neuer Arten. Denn auch die äußeren Umstände, die Lebensbedingungen ändern sich (www.spektrum.de)

     

    Aber ist Evolution wirklich zufällig?

    Ich glaube nicht an Zufälle. Eher es fällt einem zu. Was aktuell die Astrophysiker so alles entdecken und bisher Geglaubtes auf den Kopf stellen ist sehr interessant.

    Ich glaube an das Große Ganze, dass das einen höheren SINN hat, den wir nicht so leicht erkennen. Und der Mensch vergisst immer wieder, dass er nur ein Teil des GANZEN ist. 

  • 13.02.25, 07:12

    Ein spannender Gedanke!
    Vielleicht ist Evolution auch eine Frage des Standpunktes. Bedeutet Erfolg immer für alle ein positives Ergebnis? Bedingt. Wer oder was definiert positiv? Kann Entwicklung ohne Ausrichtung, Struktur und Wertesystem überhaupt als positiv oder negativ beurteilt werden?

  • 13.02.25, 06:58

    Hallo zusammen, 

    "Survival of the Fittest" bedeutet im Sinne der darwinschen Evolutionstheorie das Überleben der "am besten angepassten Individuen". Dieser Ausdruck wurde im Jahr 1864 durch den britischen Sozialphilosophen Herbert Spencer geprägt. Darwin nennt dies "Survival of the Fittest", damit meint er "der am besten Angepasste überlebt" und nicht etwa "der Stärkste"!

    Aber wo Du diesen englischen Satz hörst, wird er immer wieder falsch interpretiert.

    Vielleicht ist das die Erklärung, warum Menschen gegeneinander Krieg führen. Jeder will recht haben, stärker sein, den anderen besiegen.

    Die Aussage „Willst du recht haben oder glücklich sein?“ wird oft dem Kommunikationsansatz von Marshall B. Rosenberg zugeschrieben, dem Begründer der Gewaltfreien Kommunikation (GFK). Rosenberg betont die Bedeutung einer empathischen und gewaltfreien Kommunikation, die darauf abzielt, Verständnis und Harmonie in zwischenmenschlichen Beziehungen zu fördern.

    Jeder von uns kann das in seinem kleinen Umkreis umsetzen, friedliche Lösungen finden. Wie im Kleinen, so im Großen. Wir alle haben diese Verantwortung, wir alle können uns zu FRIEDEN entscheiden, miteinander reden, zuhören, verstehen und Kompromisse finden. Das ist gelebte Demokratie.

    In diesem Sinne, herzliche Grüße Ute 

  • 12.02.25, 20:30

    Die Evolution ist noch nicht abgeschlossen.

    Bisher haben militante Gesellschaften eine recht gute Aussicht auf langes Bestehen gehabt. 

    Friedliche Konfliktlösung erfordert offensichtlich derart hohe Intelligenz von den Individuen, welche die Evolution noch nicht erreicht hat.

  • 12.02.25, 19:57 - Zuletzt bearbeitet 12.02.25, 19:57.

     

    Dieter Jakob:

    Wo ein Wille da ein Weg. Der Wille fehlt. Manche bekommen das Maul nicht voll genug, darum müssen andere ausgebeutet werden.

     

    Wie bringt man diese Menschen mit anderen teilen/ ggf vom Überfluss verzichten zu wollen? Wird das wirtschaftliche System nicht zusammenbrechen, weil es auf solche Konsumenten angewiesen ist?

  • Wo ein Wille da ein Weg. Der Wille fehlt. Manche bekommen das Maul nicht voll genug, darum müssen andere ausgebeutet werden.

    Elena:

     

    Dieter Jakob:

     

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, da bin ich mir sehr sicher 💪

    Das gilt nicht für alle Länder sorry. Ohne gleichmässige Ressourcenverteilung wird das nicht möglich sein. Das wirtschaftliche System ist auf den billigen Ressourcen/ Personalkosten/ Dienstleistungen aufgebaut.

     

  • ✗ Dieser Inhalt wurde von Ehemaliges Mitglied wieder gelöscht.
  • 12.02.25, 17:10 - Zuletzt bearbeitet 12.02.25, 17:11.

     

    Dieter Jakob:

     

    Elena:

     

    In europäischen Ländern ja, in anderen Ländern ist es momentan nicht möglich. Die modernen Ressourcen sind ja in den europäischen Staaten/ ggf schon in manchen asiatischen Staaten.

    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, da bin ich mir sehr sicher 💪

    Das gilt nicht für alle Länder sorry. Ohne gleichmässige Ressourcenverteilung wird das nicht möglich sein. Das wirtschaftliche System ist auf den billigen Ressourcen/ Personalkosten/ Dienstleistungen aufgebaut.

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