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Wenn ich gefragt werde, ob ich Zeit & Lust habe ... kommt ein klares JA! Aber erst mal die Wünsche abchecken: einsam, unmarkiert, ein toller Ausblick und Steinböcke wären auch wieder mal ein Hit ...
Gestern ging der Plan voll auf: Die Frauenmauer bietet genau das alles! Ein genialer Tag abseits der Masse. ⛰️🐐 🌸
Nur so: Die Eisenerzer Griesmauer würd mich auch reizen...
Hallo zusammen,
ich bin heute von Vergalda bei Gargellen auf den 2853 m hohen Rotbühelspitz gestiegen. Schon am Morgen sah es auf den Webcams nicht besonders einladend aus: In Gipfelhöhe hing eine schichtartige Bewölkung, und zusätzlich bekam ich Rückmeldungen, dass es für eine Tour auf den Rotbühelspitz noch zu früh sei.
Zu den Bedingungen:
Ab etwa 2400 m lag durchgehend Schnee - dort beginnen auch die Blockfelder, die ich bewusst gemieden hab. Ich bin dutzende Male eingesunken, und wenn man den Fuß herauszieht, sieht man im Loch die scharfkantigen Felsen. Wer hier unachtsam ist, verletzt sich schnell.
Daher hab ich den Weg verlassen und bin stattdessen über den Grat aufgestiegen, der den Augstenberg begrenzt. Der war bereits ausgeapert. Wer den Grat klettern möchte und nicht im bröseligen Gelände daneben herumrutschen will, kann nach zwei kleinen Türmle bei einer markanten Platte einsteigen. Weiter oben ist ein Einstieg auch möglich, aber das Schönste verpasst man dann. Die Schwierigkeiten bewegen sich an der Kante im Bereich II(+), stellenweise ist es aber ordentlich ausgesetzt.
Auf etwa 2650 m endet der Grat - ab hier lag bis zum Gipfel eine nahezu geschlossene Schneedecke. Zusätzlich zog immer wieder dichter Nebel in rasanter Geschwindigkeit auf. Zwischen Sonnenschein und Sichtweiten von nur 20-50 m lagen oft weniger als fünf Minuten. Wer den Weg nicht kennt, dreht im ungespurten Schnee an solchen Tagen besser um.
Im Aufstieg hab ich aus dem Schnee ragende Felsstufen und Schuttinseln als Steighilfen genutzt. Trotzdem musste ich einmal in mindestens 45° steilem Schnee auf- und absteigen, weil ein Queren hinüber zum Normalweg keinen Sinn ergab.
Was den Anstieg heute für mich wirklich fordernd gemacht hat, waren weniger die technischen Schwierigkeiten als vielmehr das Alleinsein unter diesen Bedingungen. Wenn hier etwas passiert, ist man auf sich gestellt - kein Mobilfunkempfang, keine Menschen weit und breit. Den letzten hab ich an der Oberen Valzifenzalpe gesehen.
Trotzdem war die Tour landschaftlich unglaublich eindrucksvoll. Im Sommer finde ich den Aufstieg wegen der Blockfelder und des vielen Schutts eher wenig attraktiv, auch wenn die Aussicht schön ist. Heute aber wirkte alles ganz anders: eine abweisende, fast wilde Umgebung, die mich gefordert hat - spannend und faszinierend zugleich.
Richtig Spaß gemacht haben auch die großen Blöcke, teils mehrere Meter hoch, bevor ich auf den Grat gestiegen bin. Wer gerne auf strukturierten oder plattigen Felsblöcken herumklettert, kommt hier voll auf seine Kosten.
Liebe Grüße
Heute führte mich meine Tour über den Mitterberg zum Schafkogel (Hochsur) am Hengstpass. 🏔️
Der abwechslungsreiche Aufstieg bot alles, was das Wanderherz begehrt: Forstwege, Almwiesen, steile Waldpassagen und herrliche Ausblicke auf die Haller Mauern. Vom Mitterberg ging es weiter zur Inselbacher Alm und schließlich über einen abenteuerlichen Waldhang hinauf zum breiten, baumfreien Grat.
Oben angekommen fühlte ich mich fast wie in einer „Teletubbies-Welt“. 🙈 Am Gipfel des Schafkogels (1.550 m) wurde ich mit einem fantastischen Rundumblick auf zahlreiche bekannte Gipfel belohnt.
Nach einer kurzen Pause wanderte ich gemütlich über den Bergrücken und Forststraßen zurück zum Parkplatz – eine abwechslungsreiche und aussichtsreiche Tour, die mich positiv überrascht hat. 💙
Nähe Graz, in Gams wo die auch ziemlich herum rennen, aufn Herrenkogel.
Heute war dort oben die Hölle los, hab 5 Leute getroffen und schon Platzangst bekommen.
Ameisen ohne Ende - in einem Bereich gleich 6 sehr große (basis gut 1m und 60-70 cm hoh) ABER das highlight (bissl weiter oben - Foto) ein Monsterhaufen!!!
Basis gute 2 m Durchmesser und mir bis zum Nabel gehend, sprichfast 120cm!!! Hab ja schon viele Haufen gesehen aber der schlug alles.
Rund 1000 hm und gute 15 km, somit recht entspannt.
Die Tressenstein Aussichtswarte bietet immer einen tollen Blick übers Ausseerland
Wir sind vor 2 Jahren über den SO Grat rauf. Echt lässig... Auf der Veitschi war ich in den letzten 6 Jahren ca. 125mal 😅 weils ja oben sooo schön ist.