Hallo zusammen,
Möchte jemand 2 Plätze in einem Zweierzimmer für die Übernachtung im Brünnsteinhaus kommendes Wochenende (1-2.August) übernehmen?
Hier sind die Infos zur Hütte: https://www.bruennsteinhaus.de/
Bei Fragen gerne fragen 😉
Fisetenpass - Claridenhütte - Claridenfirn (ein riesiger beeindruckender Gletscher - Gämsfärenjoch (bröseliger Hang raufwärts) - Fisetenpass und zrugg. Ein wenig "mäh" am Schluss.😁
Rund 1300 Hm, 14 km
Anspruchsvolle Tagestour, aber guet!
Hallo zusammen,
ich (m/46) komme aus dem Raum Fulda und möchte die Extratouren in der Rhön wiederentdecken – nur eben nicht immer allein. Später reizen mich auch längere und vielleicht mehrtägige Touren; der Rhön-Rennsteig-Weg wäre irgendwann ein schönes Ziel.
Ich suche sympathische Menschen, mit denen man unterwegs reden, lachen und auch mal schweigen kann. Erst einmal ganz entspannt für gemeinsame Wanderungen und zum Kennenlernen. Schön wäre es, wenn daraus mit der Zeit eine echte Freundschaft entsteht.
Vielleicht hat ja jemand Lust, demnächst gemeinsam eine Extratour anzugehen.
Das würde mich freuen 😊 Warst du schon einmal in der Rhön unterwegs? Die Extratouren lohnen sich eigentlich fast immer. Die kürzeren bis etwa zehn Kilometer bin ich, glaube ich, schon fast alle gelaufen – einige davon würde ich aber gern wiederentdecken. Gibt es etwas, das dich besonders reizen würde?
Herausfordernde Woche mit GE
Dem Wetterbericht folgend gab es ein recht umfangreiches Programm in der vergangenen Woche. Am Anfang erfolgte eine Radtour mit dem Biobike über 45 km nahe dem Wörthersee als Einstimmung auf Anstrengenderes.
Danach stand eine Bergtour in den Karnischen Voralpen, den Monte Amariana mit 1.905 m, am Programm. Ein ziemlich steiler Aufstieg vom Parkplatz auf der Forca del Cristo oberhalb der Ortschaft Amaro durch Wald, Wiese und steiles Felsgelände mit begleitendem Halteseil. Es herrschte herrliches Wetter bei recht angenehmer Temperatur. Für manche Teilnehmer*Innen ein neues Ziel, aber für manche auch ein neues Gefühl, so einen Steig gemeistert zu haben. Nach feinem Gipfelaufenthalt vorsichtiger Abstieg und Heimfahrt mit kulinarischem Stopp in Carnia auf eine hervorragende Pasta Carbonara, ein Genuss. Und alle waren begeistert von diesem Tag.
Zum Erholen gab’s am Folgetag eine etwas leichtere sportliche Betätigung, einen „Wettkampf“ im Asphaltstockschießen, wie üblich mit lustigem und kulinarischem Ende im Gasthof nebenan.
Für tags darauf stand nämlich eine sehr herausfordernde Tour am Programm, die Besteigung des Jof di Montasio, genannt Montasch, den mit 2.754 m zweithöchsten der Julischen Alpen. Startend am Montasio Hochplateau bei der Pecolalm bei sehr frischen Temperaturen hinauf auf die Forca die Disteis und weiter über den anspruchsvollen Findenegg Steig auf den Westgrat und weiter zum Gipfel. Ziemlich herausfordernd war der Anstieg, aber dann genossen wir die Gipfeljause sehr zufrieden in der prächtigen Sonne. Der Abstieg erfolgte nach der Rast über den Ostgrat mit einigem Auf und Ab zum komplett neu versichertem Abstieg bis zum jetzt etwas kürzerem neuen Teil der sogenannten „Eisenleiter“, der Scala Pipan, am Normalweg. Eine tolle Abfahrt in der Schotterhalde verminderte die Abstiegsmeter beträchtlich, bevor der Umweg über die Brazza Hütte zu einer gemütlichen Einkehr begann. Das Bier und der Radler schmeckten nach der langen Tour ganz besonders. Zurück ging’s dann zum Parkplatz auf der Pecolalm und zur weiteren Heimfahrt. Ein wahrhaft gelungener Tag bei einfach traumhaften Wetter.
….noch ist es finster im Camp, alles schläft. Ich schnappe mein Bergzeug und schleiche leise zur Bushaltestelle. Erst mit dem Bus 11, dann umsteigen in die 21 und weiter mit der Linie 22 bis nach oben. Allein die Fahrt nach Gaflei ist ein Erlebnis! Früher bin ich mal mit dem Auto hochgefahren und habe mir geschworen: Wenn ich hier lebend wieder runterkomme, fahre ich nur noch Bus. Und dank meines kostenlosen Tickets passt das perfekt.Fast direkt an der Haltestelle auf der aussichtsreichen Alp Gaflei startet die Tour. Die ersten 20 Minuten geht es gemütlich über Almwiesen und durch ein Waldstück bergan. Dann ändert sich die Szenerie schlagartig: Ich stehe vor der senkrechten Kalkwand des Alpspitz.Hier beginnt der eigentliche Fürstensteig (eröffnet 1898). Der schmale Pfad führt mitten durch die steile Flanke, ausgesetzte Passagen sind mit soliden Drahtseilen perfekt gesichert. Der Tiefblick auf das Rheintal, Vaduz und Schaan ist atemberaubend! Nach diesem Adrenalinkick erreiche ich den Gafleisattel (1853 m ü. M.). Ich steige die letzten Stufen aus der Felswand heraus und – BÄÄÄM! – es haut mich fast um. Mit einem Schlag öffnet sich eine völlig neue Welt.Der Wind weht mir ins Gesicht, das Adrenalin pumpt und ich kann nur staunen. Hinter mir glitzert der Rhein wie ein silbernes Band und am Horizont glänzt der Bodensee. Direkt vor mir ragen der mächtige Kuhgrat und die schroffen Zacken der Drei Schwestern majestätisch in den Himmel (die stehen schon auf meiner To-Do-Liste!).
Genau für diesen Moment bin ich heute so früh aufgestanden.🥰❤️
Vom Sattel aus lasse ich den Tiefblick hinter mir und wechsle auf die Rückseite des Berges. Ich folge dem Wanderweg Nr. 24 (Teil der Liechtensteiner Route 66) unterhalb der Alpspitz-Schrofen durch die Latschen. Nach einem knackigen Aufstieg stehe ich oben auf dem „Chemi“ (Kamin), wo sich der Weg gabelt.
Ich halte mich zuerst nach rechts. Nach wenigen Minuten stehe ich auf dem Gipfel der Alpspitze (1942 m ü. M.). Neben dem grandiosen Panorama wartet hier Alpingeschichte: Das Kreuz wurde 1944 im Zweiten Weltkrieg als Friedenssymbol errichtet und ist das älteste Gipfelkreuz Liechtensteins. Der Blick hinab nach Gaflei ist phänomenal.Ich wandere auf dem Gratweg zurück zur Kreuzung und gehe in die entgegengesetzte Richtung weiter über den breiten Grasrücken. Nach dem letzten Aufstieg stehe ich auf dem Helwangspitz und knacke die 2000-Meter-Marke! Obwohl hier ein offizieller Weg verläuft, ist der Gipfel ein echter Geheimtipp. Ich stehe komplett alleine hier oben, kein Mensch weit und breit. In aller Ruhe genieße ich die wilde Aussicht tiefer in das Rätikon-Massiv hinein. Was für ein Moment!Für den Rückweg folge ich weiter dem Weg Nr. 24. In angenehmen Serpentinen geht es hinunter zum Bärgällasattel (1742 m ü. M.). Wer aufmerksam wandert – so wie ich 😉 – befindet sich hier ganz in der Nähe des geografischen Mittelpunkts von Liechtenstein. Vorbei an der idyllischen Alp Bärgälla führt mich ein breiter Almweg entspannt zurück
wow❤️
Ja war es!👍