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  • Wortklauberei, Haarspalterei, Silbenstecherei, Rabulistik

    Diskussion · 2.275 Beiträge · 12 Gefällt mir · 15.425 Aufrufe

    Dieser Thread dient als Ausweiche um andere Diskussionen nicht zu stören. Man kann sich jederzeit zum Trollen, Klamauk oder zum gepflegten Plaudern hier treffen. Fast alles ist zulässig, Stricken mit Elektrikerzwirn, gewaltfreies Unterwasserklöppeln und Gassi gehen mit dem nassen Gremlin.

     

    Achtet bitte auf die Netiquette!

     

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    Wünsche allen eine gute Unterhaltung! 🍀🍀🍀

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    02.04.26, 20:11 - Zuletzt bearbeitet 03.04.26, 11:53.

Beiträge

  • 21.08.26, 10:30

    Ein bestimmtes Haar, dessen Breite verfehlt wurde.
    --- ---
    In jeder katholischen Kirche - zumindest in Österreich - dürfens unbehelligt meinen, dasss ihnen etwas am Oarsch vorbeigeht und es ums verreckte Futhaarl net einipoast hat. mache Dinge sind eben ums Oarschlecken knapp daneben vorbei.

  • 20.08.26, 21:48 - Zuletzt bearbeitet 20.08.26, 21:49.

     

    MoH:

     

    Hey Testi, wiedermal ein Genuss und eine echte Bereicherung deine Ausführungen zu lesen. Du hast allerdings bei deiner Aufzählung wohl den prominentesten, österreichischen Begriff der Mengenlehre ausgelassen, oder absichtlich vergessen. Mag sein, dass deine gute Kinderstube dir dies nicht erlaubt hat, aber meine hat nix dagegen und deswegen möchte ich noch den Ausdruck „ums Oarschlecken“ deinen Ausführungen hinzufügen. 😁

    Es ist immer wieder verwunderlich, wie selbstverständlich und vollkommen natürlich diese Redewendung sich in den Sprachgebrauch und durch alle Gesellschaftsschichten hineinfügt. Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, hierzu wurden 2 sehr amüsante Artikel geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
    https://www.wienergoscherl.at/bissl-euzerl-oarschlecken/
    https://www.falter.at/zeitung/20050309/ums-oaschleckn
     

    Die erste Seite gerne zum Schmökern für alle, die sich für Sprache - und im Besonderen - für das Österreichisch-Wienerische interessieren.

    Wo Falter zitiert wird, ist's gut lesen.

    Und! - Eh.

    Es gäbe da noch eine Steigerung des Obengenannten. Es ist da ein bestimmtes Haar im Spiel.

    Ein bestimmtes Haar, dessen Breite verfehlt wurde.

    Ich glaube, ich habe jetzt schon zu viel preis gegeben. Frauman möge mir verzeihen.

    Frauen sollten solcherlei Verbalien nie-niemals nicht auch nur in die Nähe ihrer Trommelfellchen kriegen! Nie-Niemals nicht!

    Und so schließe ich's nun, für mich, das Furchterbare.

     

    Man kann nur hoffen.

  • 20.08.26, 21:09

     

    Karin:

    Das ist doch nichts negatives? Lieber Lachnummer (lachen ist gesund und macht friedlich) statt rotes Tuch(Verärgerung, bad energie)….😉

    Toni:

     

    Ich möchte mich ja äussern, weiss aber, dass ich zur Lachnummer werde...😆

     

    Da hast du vollkommen recht.😉

  • 20.08.26, 21:00

     

    Toni:

     

    Karin:

    Ist das überhaupt ein Verb…..oder ein Adjektiv?

    😏ich frag für ein Freund

     

    Ich möchte mich ja äussern, weiss aber, dass ich zur Lachnummer werde...😆

    Nur zu, wir lachen mit dir. 😁

  • 20.08.26, 20:55 - Zuletzt bearbeitet 20.08.26, 21:03.

     

    Karin:

    Ist das überhaupt ein Verb…..oder ein Adjektiv?

    😏ich frag für ein Freund

    MoH:

    Ich werfe eine andere sprachbezogene Frage in die Runde, bei der alle mitreden können. Hab ich gerade anderswo aufgelesen und die Antwort hat mich überrascht.

    Was ist die Gegenwartsform von „verschollen“? 😉

     

    Ich muss es ja nicht wissen, aber wollen tu ich schon. Fühl Dich frei, mich gescheiter zu machen. 🤩😁

  • 20.08.26, 20:25 - Zuletzt bearbeitet 20.08.26, 20:26.

    Ist das im Kontext: Es wurde gesagt, dass ein Cliquemitglied verschollen ist. Wir Cliquemitglieder haben dann so interpretiert, dass er geheiratet (Als Gegenwartsform) hat. 😉💙🕵️‍♀️

  • 20.08.26, 20:05

    Das ist doch nichts negatives? Lieber Lachnummer (lachen ist gesund und macht friedlich) statt rotes Tuch(Verärgerung, bad energie)….😉

    Toni:

     

    Karin:

    Ist das überhaupt ein Verb…..oder ein Adjektiv?

    😏ich frag für ein Freund

     

    Ich möchte mich ja äussern, weiss aber, dass ich zur Lachnummer werde...😆

     

  • 20.08.26, 20:02

     

    Karin:

    Ist das überhaupt ein Verb…..oder ein Adjektiv?

    😏ich frag für ein Freund

    MoH:

    Ich werfe eine andere sprachbezogene Frage in die Runde, bei der alle mitreden können. Hab ich gerade anderswo aufgelesen und die Antwort hat mich überrascht.

    Was ist die Gegenwartsform von „verschollen“? 😉

     

    Ich möchte mich ja äussern, weiss aber, dass ich zur Lachnummer werde...😆

  • 20.08.26, 19:56

    Ist das überhaupt ein Verb…..oder ein Adjektiv?

    😏ich frag für ein Freund

    MoH:

    Ich werfe eine andere sprachbezogene Frage in die Runde, bei der alle mitreden können. Hab ich gerade anderswo aufgelesen und die Antwort hat mich überrascht.

    Was ist die Gegenwartsform von „verschollen“? 😉

     

  • 20.08.26, 19:31 - Zuletzt bearbeitet 20.08.26, 19:50.

    Ich werfe eine andere sprachbezogene Frage in die Runde, bei der alle mitreden können. Hab ich gerade anderswo aufgelesen und die Antwort hat mich überrascht.

    Was ist die Gegenwartsform von „verschollen“? 😉

  • 20.08.26, 19:17 - Zuletzt bearbeitet 20.08.26, 19:19.

     

    Testaccount:

     

    MoH:

    Wenn es mehr als ein Euzerl (OÖ) am Thema vorbei geht, heißt es dann Euz? 😁

    Neinnein. Der Euz ist eine noch zu entdeckende sumerische Gottheit und dem Viehunterstand geweiht.

    Man dankte dem Euz bspw. wenn nach wetterbedingten Furchtbarkeiten dem Vieh im Stall nichts oder nur wenig passiert ist. 

    Der Plural vom Eutzerl ist ebenfalls - fad, ich weiß - Eutzerl.

    Ein Eutzerl, viele Eutzerl. Quasi formgleich im Numerus :)

    Und das macht das Eutzerl - wie ich finde - auch so sympathisch. Meint es doch ein Kleines, und so kommt es auch bescheiden daher, das Äutzerl - denn auch so mag es geschrieben sein.

    So auch das Putzerl (Baby) oder Fuzerl (kleines Stück von etwas, Fussel), Patzerl (kleines Häufchen). Aber das und viel mehr kennt MoH ja eh alles.

    Ich würde gerne meine eigene Kreation noch hinzufügen, nämlich: Das Spufferl.

    Auch klein, max. kleinfingernagelgroß, eher weich, biegsam, gummig, und entweder fast vollständig unnötig oder aber total wichtig. Dazwischen gibt's nichts.

    Also sollte das Spufferl fehlen, kann ein Flugzeugträger entweder nicht auslaufen oder eben doch; je nachdem. Man sollte es - so wie das Äutzerl eben auch - nicht unterschätzen.

    Denn wie Dame christine schon unübertrefflich klar machte, kann ein Eutzerl zu viel oder zu wenig oder zu - was-auch-immer - arge Dings machen. 

    Hey Testi, wiedermal ein Genuss und eine echte Bereicherung deine Ausführungen zu lesen. Du hast allerdings bei deiner Aufzählung wohl den prominentesten, österreichischen Begriff der Mengenlehre ausgelassen, oder absichtlich vergessen. Mag sein, dass deine gute Kinderstube dir dies nicht erlaubt hat, aber meine hat nix dagegen und deswegen möchte ich noch den Ausdruck „ums Oarschlecken“ deinen Ausführungen hinzufügen. 😁

    Es ist immer wieder verwunderlich, wie selbstverständlich und vollkommen natürlich diese Redewendung sich in den Sprachgebrauch und durch alle Gesellschaftsschichten hineinfügt. Ich will mich nicht mit fremden Federn schmücken, hierzu wurden 2 sehr amüsante Artikel geschrieben, die ich euch nicht vorenthalten möchte:
    https://www.wienergoscherl.at/bissl-euzerl-oarschlecken/
    https://www.falter.at/zeitung/20050309/ums-oaschleckn
     

    Die erste Seite gerne zum Schmökern für alle, die sich für Sprache - und im Besonderen - für das Österreichisch-Wienerische interessieren.

  • 20.08.26, 19:05 - Zuletzt bearbeitet 20.08.26, 19:06.

    Es wird darauf hingewiesen, dass bei der Abgabe von Ausführungen und Erklärungen in diesem Bereich die geltenden Datenschutzbestimmungen zu berücksichtigen sind.🕵️‍♀️🕵️‍♀️👮‍♀️👮

     

    https://www.youtube.com/shorts/7t2Cn_1nZIE

     

     

  • 20.08.26, 18:45

     

    MoH:

    Wenn es mehr als ein Euzerl (OÖ) am Thema vorbei geht, heißt es dann Euz? 😁

    Neinnein. Der Euz ist eine noch zu entdeckende sumerische Gottheit und dem Viehunterstand geweiht.

    Man dankte dem Euz bspw. wenn nach wetterbedingten Furchtbarkeiten dem Vieh im Stall nichts oder nur wenig passiert ist. 

    Der Plural vom Eutzerl ist ebenfalls - fad, ich weiß - Eutzerl.

    Ein Eutzerl, viele Eutzerl. Quasi formgleich im Numerus :)

    Und das macht das Eutzerl - wie ich finde - auch so sympathisch. Meint es doch ein Kleines, und so kommt es auch bescheiden daher, das Äutzerl - denn auch so mag es geschrieben sein.

    So auch das Putzerl (Baby) oder Fuzerl (kleines Stück von etwas, Fussel), Patzerl (kleines Häufchen). Aber das und viel mehr kennt MoH ja eh alles.

    Ich würde gerne meine eigene Kreation noch hinzufügen, nämlich: Das Spufferl.

    Auch klein, max. kleinfingernagelgroß, eher weich, biegsam, gummig, und entweder fast vollständig unnötig oder aber total wichtig. Dazwischen gibt's nichts.

    Also sollte das Spufferl fehlen, kann ein Flugzeugträger entweder nicht auslaufen oder eben doch; je nachdem. Man sollte es - so wie das Äutzerl eben auch - nicht unterschätzen.

    Denn wie Dame christine schon unübertrefflich klar machte, kann ein Eutzerl zu viel oder zu wenig oder zu - was-auch-immer - arge Dings machen. 

  • 20.08.26, 15:12

     

    christine:

    Osi ... A Azerl (gespruchen "Eizerl" und von manchem Mundfaulen auch "Euzerl")  bedeutet in der Wiener Gossn eine nur vage Annäherung an das von deutscher Aufsässigkeit nur so triefende "ein bisschen, ein klein wenig, ein Stückchen". Nicht davon ist wahr und doch sind alle wahr. A Azerl daneben in die Goschn führt unweigerlich zum Dentisten oder ins AKH. A Azerl am Glück vorbei kann schon längst die Insolvenz nach sich gezogen haben. Aber es ist wahr: Die in Wien ansässigen Italo-Schuhmacher hatten immer schon ein Faible für das "alzo". Also eine Stückchen Leder. Jene Winzigkeit die, an richtiger Stelle platziert, dem Schuhwerk enorme Geschmeidigkeit brachte.
    ich finde dieser Thread geht manchmal viel, viel mehr als ein Alzerl am Thema vorbei. Und nein, eine Glatze ist keine Glückssträhne, selbst wenn nur ein Alzerl Testosteron am 50er fehlt, ist der Mann verloren für die Frauenwelt.

    Sollte es wirklich nur an einem Alzerl (wieviel das auch immer sein mag) Testosteron liegen, dann hat der Mann nicht verloren, sondern die Frau diesen nicht verdient.😉  Da fehlt es dann wohl eher an Toleranz, als am Testosteron.  😄🍀🐞

  • 20.08.26, 14:52
    ✗ Dieser Inhalt wurde von Wolfgang wieder gelöscht.
  • 20.08.26, 13:31

     

    MoH:

    Wenn es mehr als ein Euzerl (OÖ) am Thema vorbei geht, heißt es dann Euz? 😁

    Kurze Antwort: Nein – "Euzerl" ist der bereits verkleinerte Begriff, und der Plural wäre eher Euzerln (falls man das überhaupt pluralisieren würde).

  • 19.08.26, 19:49 - Zuletzt bearbeitet 19.08.26, 19:50.

    Wenn es mehr als ein Euzerl (OÖ) am Thema vorbei geht, heißt es dann Euz? 😁

  • 19.08.26, 19:30

    Osi ... A Azerl (gespruchen "Eizerl" und von manchem Mundfaulen auch "Euzerl")  bedeutet in der Wiener Gossn eine nur vage Annäherung an das von deutscher Aufsässigkeit nur so triefende "ein bisschen, ein klein wenig, ein Stückchen". Nicht davon ist wahr und doch sind alle wahr. A Azerl daneben in die Goschn führt unweigerlich zum Dentisten oder ins AKH. A Azerl am Glück vorbei kann schon längst die Insolvenz nach sich gezogen haben. Aber es ist wahr: Die in Wien ansässigen Italo-Schuhmacher hatten immer schon ein Faible für das "alzo". Also eine Stückchen Leder. Jene Winzigkeit die, an richtiger Stelle platziert, dem Schuhwerk enorme Geschmeidigkeit brachte.
    ich finde dieser Thread geht manchmal viel, viel mehr als ein Alzerl am Thema vorbei. Und nein, eine Glatze ist keine Glückssträhne, selbst wenn nur ein Alzerl Testosteron am 50er fehlt, ist der Mann verloren für die Frauenwelt.

  • 19.08.26, 19:16 - Zuletzt bearbeitet 19.08.26, 19:26.

     

    Raouf:

     

    MoH:

     

    Ja, stimmt schon, aber auch die Ösis müssen es von irgendwo her haben. Da am österreichischen Hof italienisch, spanisch und französisch gesprochen wurde, gibt es da viele solche sprachlichen Einflüsse. Aber hier gibt es bessere Spezialisten für die ö Sprache, Testi zB.

    Ja solche Diskussionen gibts auch im arabischen Raum,  irgendwelches Wort oder Begriff nicht Arabisch ist, sondern Aramiäisch oder Kurdisch .... oft endet dies nicht friedlich.

    Die sprachlichen Einflüsse finde ich immer voll spannend. Schade, dass ich da gar nichts verstehe. Ich hab zwar Perser in meiner erweiterten Familie, aber gar keine Araber. Wäre sicher lustig. 🤓🍀😃

  • 19.08.26, 19:05

     

    MoH:

     

    Raouf:

    Mein Internet sagt, das ist ÖSTERREICHES vor allem in Wien.😉😉

    Ja, stimmt schon, aber auch die Ösis müssen es von irgendwo her haben. Da am österreichischen Hof italienisch, spanisch und französisch gesprochen wurde, gibt es da viele solche sprachlichen Einflüsse. Aber hier gibt es bessere Spezialisten für die ö Sprache, Testi zB.

    Ja solche Diskussionen gibts auch im arabischen Raum,  irgendwelches Wort oder Begriff nicht Arabisch ist, sondern Aramiäisch oder Kurdisch .... oft endet dies nicht friedlich.

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