Kenne ich meine eigenen Grenzen?
Neulich las ich die Beschreibung eines Workshops und wurde neugierig.
Gleichzeitig tauchte eine Frage auf: Traue ich mir das zu?
Es ging um etwas, das ich so noch nicht erlebt hatte. Einerseits fand ich genau das spannend. Andererseits wusste ich nicht, wie ich mich in dieser Situation fühlen würde.
Und dann kam mir eine weitere Frage:
Wie weit möchte ich meine Komfortzone eigentlich verlassen?
Oft wird davon gesprochen, dass wir unsere Komfortzone verlassen sollen. Als wäre das grundsätzlich etwas Erstrebenswertes.
Ein frei zugänglicher deutschsprachiger Fachbeitrag beschäftigt sich genau damit. Die Autor:innen hinterfragen die verbreitete Vorstellung, dass Entwicklung vor allem außerhalb der Komfortzone stattfindet. Sie beschreiben die Komfortzone auch als Bereich eigener Ressourcen, Regeneration und des Kompetenzerlebens. Gleichzeitig sprechen sie sich nicht dagegen aus, sie zu verlassen. Entscheidend ist vielmehr, die eigenen Ressourcen und Grenzen im Blick zu behalten. ([Springer][1])
Ein Plädoyer für die Komfortzone, vollständiger Artikel frei zugänglich
Vielleicht geht es also weniger darum, ob ich meine Komfortzone verlasse, sondern wie weit.
Wenn ich etwas noch nie erlebt habe, kann ich vermutlich auch nicht genau wissen, wie es mir damit gehen wird. Ich kann mich aber vorher informieren:
Was passiert bei diesem Workshop? Was wird von mir erwartet? Was macht mich neugierig? Was macht mich unsicher?
Und trotzdem kann ich während einer Erfahrung feststellen:
Das ist intensiver, als ich erwartet habe.
Vielleicht brauche ich eine Pause. Vielleicht möchte ich eine Übung nicht mitmachen. Vielleicht brauche ich Unterstützung.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich meine Grenze vorher falsch eingeschätzt habe.
Vielleicht habe ich sie gerade erst kennengelernt.
Im Verein Home https://www.verein-home.at schaffen wir Erfahrungsräume, in denen Menschen Neues und Unbekanntes ausprobieren können. Unsere Raumhalter:innen und Workshopleiter:innen kennen ihr Feld und können Menschen auch begleiten, wenn eine Erfahrung deutlich aus der gewohnten Komfortzone führt.
Deshalb arbeiten wir bei fast allen unseren Veranstaltungen auch zu zweit im Team.
Wenn aus einer Herausforderung doch einmal Überforderung wird, musst du damit nicht alleine bleiben. Wir können dich begleiten und unterstützen.
Vielleicht ist deshalb nicht nur die Frage interessant:
„Traue ich mich?“
Sondern auch:
„Wie weit möchte ich meine Komfortzone eigentlich verlassen und was kann ich tun, wenn ich merke, dass es doch zu viel wird?“
Liebe Grüße, Werner
Hi! Meine Frau und ich (30) sind neu in Köln. Suchen Pärchen/Freunde für schöne Spieleabende, Sport und co! 🙏
Unser Wanderwochenende in Lech war sehr schön bei herrlichem Wetter ☀️ und ganz lieben Menschen mit viel Spaß 🤗
Hallo, ich bin neu hier und suche nach netten Menschen, die sich für Freundschaften interessieren und man sich ab und an mal treffen kann zum Kaffee trinken etc.
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Hallo Claudia, wenn ich die website öffne wird Breiter Weg in Kamp-Lintfort angegeben
Jaa oder man kann auch in außenmühlendeich spazieren gehen.. Ich wohne in der Nähe von Außenmühle:)